<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325</id><updated>2011-07-30T17:53:45.884+02:00</updated><category term='Gossip'/><category term='Hörbuch'/><category term='Film'/><category term='Feature'/><category term='Votum'/><category term='Platte'/><category term='Live'/><category term='News'/><category term='Mixtape'/><title type='text'>PSILOSONIC</title><subtitle type='html'>als wär freizeit das wichtigste</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>64</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-3140378636063299953</id><published>2010-09-09T20:39:00.001+02:00</published><updated>2010-09-09T20:41:25.220+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Sukilove</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Serie "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten; erschienen am 9.9.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Belgien ist ein kleines Land, doch die hiesige Indie-Szene  groß und vielfältig. Das beweisen Bands wie &lt;a href="http://www.myspace.com/sukilove"&gt;Sukilove&lt;/a&gt;: Das Quartett aus Antwerpen braucht sich hinter großen Nummern wie Radiohead oder dEUS jedenfalls nicht zu verstecken. Morgen beschallen Sukilove den Musikbunker mit „körnigen Melodien und angenehmen Misstönen“.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist schon erstaunlich, wie eine solche Band so lange ein Geheimtipp bleiben konnte: Seit Anfang des Jahrtausends sind Sukilove bereits am Werk, haben vier Alben und mehrere EPs veröffentlicht und ihre Klasse von Jahr zu Jahr gesteigert. Vielleicht liegt es daran, dass die Antwerpener noch immer im Schatten von dEUS stehen, den mächtigen Indie-Dinosauriern, die bereits seit Mitte der Neunziger auch außerhalb der Fritten-Hochburg für Furore sorgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht bedurfte es ihres vierten Albums „Static Moves“ aus dem vergangenen Jahr, damit Sukilove aus dem Schatten treten konnten: Die Platte mit dem programmatisch widersprüchlichen Titel stellt die ganze Bandbreite der Antwerpener unter Beweis und festigt gleichzeitig ihren ganz eigenen Stil, den sie selbst als „technicolor popnoise“ bezeichnen. Ein farbenfrohes Etikett, das dem Inhalt jedoch nur ansatzweise gerecht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sukilove zeichen sich gewissermaßen durch eine stimmige Zerrissenheit aus: Fluffige Sechziger-Beats treffen auf schwerwiegende Melancholie; in ihren großen, verhallten Räumen breitet sich Klaustrophobie aus. Da wird auf Pianos geklimpert, da verspricht die Akustikgitarre einen schönen Morgen und es wird elfengleich geträllert – bis alles plötzlich und unerwartet gebrochen wird. E-Gitarren sägen sich dissonant durch’s Idyll und lyrisch wird der Blick in den Abgrund gerichtet: „We’re all meat waiting to die“, singt Bandleader Pascal Deweze in „Fear“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer solchen Ausblicken standhält und derlei Kontrasten etwas abgewinnen kann, wird bei Sukilove durchweg belohnt: Schönste Melancholie, die zuweilen an Radiohead erinnert, organisiertes Chaos im Stile von dEUS, Hippie-Sequenzen wie bei Pink Floyd, Elegien wie bei The Cure – Sukilove erweitern ihre Palette mit jedem Stück. Dass sie dabei keineswegs Kopisten und letztlich einzigartig sind, zeichnet sie aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Aufrichtigkeit, Integrität und Qualität“ – diese Attribute bescheinigt das Label von Sukilove seinen Angestellten. Das klingt zwar mehr nach Arbeitszeugnis als nach Bandinfo. Gemeint sein könnten damit jedoch insbesondere die Live-Qualitäten der Belgier. Von denen kann sich der geneigte Indie-Fan am Freitag im Musikbunker aber auch selbst ein Bild machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-3140378636063299953?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/3140378636063299953/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=3140378636063299953' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3140378636063299953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3140378636063299953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/09/sukilove.html' title='Sukilove'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-8435718957583197477</id><published>2010-09-02T20:36:00.000+02:00</published><updated>2010-09-09T20:38:46.200+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Astronautalis</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Serie "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten; erschienen am 2.9.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Der Mann nennt sich &lt;a href="http://www.myspace.com/astronautalis"&gt;Astronautalis&lt;/a&gt; und fühlt sich zwischen den Welten offenbar besonders wohl: Am Samstag gastiert ein musikalischer Tausendsassa aus den Staaten im Autonomen Zentrum, der Elemente aus HipHop, Independent und verschrobenem Rock zu einer überaus spannenden Melange verschmilzt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1994 geriet ein Kerl weltweit in die Charts, der sich selbst als „Loser“ bezeichnete und doch mit seinem schrägen Mix aus Lofi-Pop, HipHop und Folk extrem erfolgreich sein sollte: Die Rede ist von Beck Hansen, der mit seiner wahnwitzigen Crossover-Philosophie Musikgeschichte geschrieben hat. Über Astronautalis heißt es nun, er klinge, „als ob Beck ein Jahrzehnt später geboren worden und noch stärker von HipHop beeinflusst sei“. Das kann man durchaus so stehen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andy Bothwell, wie Astronautalis mit bürgerlichem Namen heißt, wuchs in Florida auf und ist eigentlich ein begnadeter Rapper. Schon zu Schulzeiten legte er sich seinen Künstlernamen zu und verschuf sich großen Respekt als Freestyler: Bei sogenannten „Battles“ trat er gegen andere Rapper an, und reimte aus dem Stehgreif das verrückteste oder wahlweise cleverste Zeug ins Mikro.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hätte durchaus so weiter gehen können, Astronautalis wären als Freestyle-Held Ruhm und Ehre sicher gewesen – doch Bothwell schlug seinen Fans zum ersten Mal einen Haken. 2003 veröffentlichte er mit Hilfe verschiedener Gastmusiker sein Debütalbum „You And Yer Good Ideas“, auf dem er kurzerhand sein eigenes Sound-Universum erschuf: Funky Grooves, Synthesizer-Orgien, Elektro-Beats, Slide-Gitarren und Rap-Gesang kamen da zu einer skurrilen Symbiose zusammen und verlangten bodenständigen Szenevertretern einiges ab: Den HipHoppern war das zu melodisch und zu verspielt, den Alternativen zu elektronisch und HipHop-lastig. Als der Amerikaner auf seinem zweiten Album „The Mighty Ocean And Nine Dark Theaters“ (2006) dann auch noch Shoegazer-Rock in seine Stücke einfließen ließ, war die Verwirrung komplett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glücklicherweise eroberte Astronautalis jedoch ganz andere Hörerschaften, die von seinen wahnwitzigen Gratwanderungen gar nicht genug bekommen konnten. Darüber hinaus machte der Künstler mit seinen extrem unterhaltsamen Live-Performances auf sich aufmerksam, die weit mehr als nur Konzert sind: Bothwell streut Comedy-Elemente und minutenlange Freestyle-Einlagen ein und verleiht seinen Stücken völlig unerwartete Wendungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt in der Tat wenige Künstler, die mit Astronautalis vergleichbar wären. Beck, der sich jedoch seit Anfang den Neunzigern selbst noch zigmal neu erfunden hat, könnte man vielleicht nennen. Ein ganz klein wenig erinnert Astronautalis manchmal an die Folk-Hopper von Why?, aber die kennen auch nur wenige. Grund genug also, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen: Astronautalis landet am Samstag um 21 Uhr im Autonomen Zentrum, Vereinsstraße. Mit von der Partie ist die Oldschool Hardcore-Truppe No Turning Back.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-8435718957583197477?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/8435718957583197477/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=8435718957583197477' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/8435718957583197477'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/8435718957583197477'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/09/astronautalis.html' title='Astronautalis'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-287429760849251855</id><published>2010-08-26T20:32:00.001+02:00</published><updated>2010-09-09T20:35:27.896+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Pandora</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Serie "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten; erschienen am 26.8.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Grunge ist tot, es lebe Grunge: Das Eupen-Aachener Trio &lt;a href="http://www.myspace.com/pandorasguitar"&gt;Pandora&lt;/a&gt; klingt nicht nur ein wenig nach Nirvana &amp; Co. - in einer Zeit von gecasteten Popstars und sinnfreiem Unterhaltungs-Trash haben die drei erfreulicherweise auch einiges zu sagen. Am morgigen Freitag rocken Pandora den Musikbunker.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So langsam ist Annie es ein wenig leid, immer wieder auf Nirvana angesprochen zu werden. Sicher, das sei „eher ein Kompliment als eine Beleidigung“, sagt die Sängerin von Pandora. Natürlich habe die legendäre Grunge-Combo aus Seattle sie beeinflusst, aber ihre Band verfolge durchaus einen eigenen Weg. Und der führe keinesfalls in die Vergangenheit. Zudem überzeugten Pandora mit ihren eigenen Stücken und nicht mit Coverversionen angestaubter Grunge-Hits.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Eupenerin ist 22 Jahre jung. Als Kurt Cobain seinem Leben 1994 ein Ende setzte und die ursprüngliche Grunge-Idee mit ihm starb, war sie noch ein kleines Kind. Vielleicht ist ihr deswegen nicht ganz klar, warum ihre Fans aus der „Ü 30“-Zielgruppe ihr ständig diese ollen Kamellen auftischen: Die Trio-Besetzung, die Popsongs im wütenden, rotzigen Soundgewand, die raue Stimme, die schlabbrigen Grunge-Klamotten, ja sogar ihre Linkshänder-Gitarre rufen bei reiferen Hörern unweigerlich die alten Bilder ins Gedächtnis. Und viele der Stücke auf Pandoras Debütalbum „Melancholic Freedom“ klingen, als hätten Kurt und Gattin Courtney Love damals auch musikalisch zusammengefunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch genug von der Vergangenheit: Mit der Ähnlichkeit müssen und können Annie, ihre Schwester Mia (Bass) und Schlagzeuger Roman wohl leben. Dass Pandora weit mehr als bloß Trittbrettfahrer sind und auf jeden Fall ins Jahr 2010 gehören, liegt daran, dass sie etwas zu sagen haben, Botschaften, die an ihre Zeitgenossen gerichtet sind – und sei es zuweilen auch der resolut aufgerichtete Stinkefinger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„In meinen Texten geht es zu einem großen Anteil um Protest“, erklärt Annie. „Die grundlegenden Fehler im System“ spricht sie an, Umstände, die dazu führen, dass die Jugendlichen von heute einem enormen Leistungs- und Erwartungsdruck ausgesetzt seien. Auch die Übermacht der Unterhaltungsindustrie sieht Annie als Übel an, „dieses gigantische Theater“ sei der Grund für die Oberflächlichkeit und das politische Desinteresse vieler Altersgenossen: Sie sehe „eine Herde, die komplett in die falsche Richtung läuft“, sagt die Sängerin. Es gebe einfach kein „Existenzbewusstsein“ mehr, die Menschen seien zu überfüttert mit Eindrücken von außen, um sich ernsthaft eigene Gedanken zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sind solche Aussagen, die aufhorchen lassen: Endlich stehen wieder junge Musiker mit Idealen auf einer Bühne, haben Erfolg mit Inhalten, widersprechen dem Image einer saturierten, ideenlosen und angepassten jungen Generation. Und das laut und deutlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass Pandora mehr als eine weitere Rock-Eintagsfliege sind, ist mittlerweile nicht nur in der Euregio bekannt: Mit ihrem Debütalbum, das im Januar auf dem kleinen Aachener Label Xochipilli Records erschien, sorgte das Trio europaweit und sogar in den USA für Furore. Über 150 Konzerte in ganz Europa haben Pandora jetzt gespielt, darunter Gigs auf großen Festivals wie dem Pukkelpop und als Vorband von Punklegenden wie den US Bombs und The Germs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag rocken Pandora einmal mehr den Musikbunker, Rehmannstraße, wo sie auch ihr neues Musikvideo vorstellen, das sie gerade in Rom produziert haben. Voraussichtlich wird es genauso rammelvoll werden wie bei ihrem letzten Konzert im Januar. Man darf gespannt sein, was die Zukunft Pandora sonst noch beschert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-287429760849251855?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/287429760849251855/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=287429760849251855' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/287429760849251855'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/287429760849251855'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/08/pandora.html' title='Pandora'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-2187508056485882630</id><published>2010-08-19T20:28:00.000+02:00</published><updated>2010-09-09T20:31:58.142+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Streetlight Manifesto</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Serie "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten; erschienen am 19.8.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Wie wäre es heute Abend mit einem etwas anderen Fitnessprogramm im Musikbunker? Dort stehen zwar keine Aerobic-Damen im Leibchen, sondern die sieben Kerle von &lt;a href="http://www.myspace.com/streetlightmanifesto"&gt;Streetlight Manifesto&lt;/a&gt; auf der Bühne – doch die dürften mit ihrem Hochgeschwindigkeitsmix aus Punk, Ska und Weltmusik-Stilen für ein schweißtreibendes Programm sorgen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wollte man die Musik des Septetts aus New Jersey mit einem Wort beschreiben, müsste dies wohl zwangsläufig lauten: zackig. Sicher, da sind Punkrock und Ska mit im Spiel, Spielarten also, die ja per se eher schnell von der Hand gehen. Aber wer genau hinhört, entdeckt eben auch Klezmer, Latinrhythmen, Funk- und Jazzeinflüsse und sogar hier und da ein Fünkchen Klassik. Das alles ist jedoch dermaßen verquirlt, dass der eine oder andere schon beim bloßen Hinhören aus der Puste kommt. Wer dazu tanzen will, sollte schon eine beachtliche Kondition mitbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Streetlight Manifesto sind eine dieser postmodernen Bands, die alles in einen Mixer werfen, was ihnen gefällt und daraus einen ziemlich starken Cocktail mit ordentlich Umdrehungen kredenzen. Dass das Ergebnis dennoch überaus bekömmlich ist, liegt sicher daran, dass alle Mitwirkenden ihr Handwerk exzellent beherrschen und in der Feinabstimmung der Zutaten echtes Können beweisen. Allen voran gilt das wohl für Sänger und Gitarrist Thomas Kalnoky, dereinst Frontmann der Skapunk-Legende Catch 22, die der Szene schon in den Neunzigern massig Ohrwürmer hinterlassen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charakteristisch für den Sound von Streetlight Manifesto ist neben der stilistischen Vielfalt der ausgeprägte Hang zu eingängigen Melodien: Das gilt sowohl für den Gesang und die Refrains als auch für die schmissigen Bläserlinien der Truppe: Gleich vier der sieben Musiker machen sich an Saxophonen, Posaunen und Trompeten zu schaffen und sorgen ein ums andere Mal für ohrwurmverdächtige Einlagen. Insofern ist das Septett Vorgängertruppen wie den Mad Caddies nicht ganz unähnlich. Man könnte auch sagen, sie klingen ein bisschen nach einer Neo Swing-Combo, die ins Punkrock-Fass gefallen ist – oder umgekehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei sollte es eigentlich gar nicht so weit kommen: Ursprünglich hatten sich die Musiker um Thomas Kalnoky 2002 getroffen, um gemeinsam ein Album einzuspielen – und dann wieder ihrer Wege zu ziehen. Doch nach „Everything Goes Numb“ (2003) nahm die Truppe auf einmal Fahrt auf: Ausverkaufte Konzerte, eine rasant wachsende Fangemeinde und schließlich das Zweitwerk „Keasbey Nights“ (2006) ließen die Idee von einem Nebenprojekt schnell in Vergessenheit geraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Somewhere In The Between“ (2007) etablierte die Band endgültig auf den Bühnen vieler großen Festivals. 2009 beteiligten sich Streetlight Manifesto an dem Sampler „99 Songs of Revolution“, wo man sich neben Szenegrößen wie NOFX und den Squirrel Nut Zippers, aber auch großen Namen wie Radiohead und Paul Simon in illustrer Gesellschaft wiederfand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Abend machen Streetlight Manifesto im Musikbunker, Rehmannstraße, Station. Ab 20.30 ist zudem Dan Potthast mit von der Partie. Handtuch und Ersatz-T-Shirt nicht vergessen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-2187508056485882630?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/2187508056485882630/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=2187508056485882630' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/2187508056485882630'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/2187508056485882630'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/08/streetlight-manifesto.html' title='Streetlight Manifesto'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-2183314452678622733</id><published>2010-08-12T20:26:00.000+02:00</published><updated>2010-09-09T20:28:31.758+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>The Slackers</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Serie "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten; erschienen am 12.8.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ska, Rock’n’Roll, Reggae, Soul, Jazz und eine Prise Punk: Was unvereinbar klingen mag, bringen &lt;a href="http://www.myspace.com/theslackers"&gt;The Slackers&lt;/a&gt; aus New York nun schon seit beinahe 20 Jahren erfolgreich unter einen Hut – und nennen das Ergebnis ebenso einfach wie treffend „Jamaican Rock’n’Roll“. Morgen gastiert das Sextett, das in Aachen eine große Fangemeinde hat, im Musikbunker.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es könnte sein, dass die Band um Bandleader Vic Ruggiero sich langsam in Aachen auskennt: Vor über zehn Jahren gastierten sie erstmals im Autonomen Zentrum und seitdem kommen sie in schöner Regelmäßigkeit zu Besuch. Im Jakobshof haben sie mittlerweile gespielt und den Musikbunker, in dem sie morgen wieder auftreten, kennen sie auch schon von innen. Der Grund liegt auf der Hand: Die Band hat in der Kaiserstadt treue Fans – die sie mit immer neuen Gastspielen belohnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch was macht die Faszination der Combo aus, die nicht nur in Aachen, sondern weltweit ihre Anhänger begeistert? Vermutlich ist es das, was sie als ihre „musikalische Vision“ beschreiben: The Slackers bringen die traditionellen jamaikanischen Spielarten Ska, Rocksteady und Reggae in einen amerikanischen Kontext. Die Band lässt Elemente aus Rock’n’Roll, Soul, Rhythm’n’Blues und auch Jazz in ihre Stücke einfließen. Man müsse sich das vorstellen, „als ob die Stones oder die Yardbirds nicht nur mit Muddy Waters, sondern auch mit Bob Marley aufgewachsen“ seien, versuchen sie ihr Vorgehen zu erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ist das auch der Grund, warum die Anhängerschaft der Slackers kaum bunter gemischt sein könnte: Rastas, Punks, Ska-Fans, Jazzfreunde und jede Menge Leute, die einfach nur Spaß haben wollen begegnen sich bei den Konzerten der New Yorker. Und alle bekommen, was sie wollen, von tanzbaren Ska-Hymnen über groovende R&amp;B-Nummern bis hin zu fast meditativen Dub-Orgien mit improvisierten Soli. Das alles dargebracht mit einer Spielfreude und einem Groove, der vom ersten Ton an ansteckend ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesmal haben Sänger Vic Ruggiero, Saxophonist „Disco Dave“ Hillyard und die übrigen Slackers wieder ein neues Album im Gepäck: „The Great Rocksteady Swindle“ ist erst im Frühling erschienen und knüpft nahtlos an die gefeierten Vorgängerplatten an. Musikalisch vielfältig wie eh und je, überzeugt Ruggiero erneut mit mal persönlichen, mal politischen Texten, Ohrwurm-Melodien und feinstem New Yorker Akzent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer Lust hat, seinen musikalischen Horizont mit einer ebenso unorthodoxen wie mitreißenden Mischung aus verschiedensten, traditionellen Stilen zu erweitern, dürfte also morgen ab 20.30 Uhr im Musikbunker gut aufgehoben sein. Da darf man dann auch das Kalenderblatt – es ist Freitag, der 13. – getrost vergessen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-2183314452678622733?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/2183314452678622733/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=2183314452678622733' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/2183314452678622733'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/2183314452678622733'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/08/slackers.html' title='The Slackers'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-4151015325659164529</id><published>2010-08-05T20:22:00.000+02:00</published><updated>2010-09-09T20:25:25.917+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Böse Band</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Serie "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten; erschienen am 5.8.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Rock’n’Roll und Öcher Platt: Dafür steht seit fast 30 Jahren die &lt;a href="http://www.böseband.de/"&gt;Böse Band&lt;/a&gt; um den Sänger, Gitarristen und Namensgeber Dieter Böse. 2008 hat die Combo eine Art Neuanfang gewagt – und präsentiert am kommenden Samstag im Musikbunker in frischer Besetzung jede Menge brandneue Songs.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was BAP für Köln ist, ist die Böse Band für Aachen: Bereits seit 1982 kredenzen Dieter Böse und seine Mitstreiter eigene Rock- und Popstücke mit Songtexten in Öcher Platt – und haben sich damit in der Kaiserstadt besonders in den Achtziger und Neunzigerjahren einen gewissen Kultstatus erspielt. Um die Jahrtausendewende jedoch wurde es still um das Quartett. Hauptgrund: Dieter Böse begann, wie er es heute nennt, „fremd zu gehen“ – und zwar mit seinem Projekt „Böse op d’r Bend“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch dabei blieb er dem Öcher Platt treu: „Was die Höhner in Köln machten, machten wir in Aachen“, erinnert sich Dieter Böse. Und das mit Erfolg. Mit zahlreichen Auftritten wurde „Böse op d’r Band“ in Aachen einem großen Publikum bekannt. Dennoch zog es Böse zurück zur guten alten Rockmusik – und vor zwei Jahren war es so weit: Mit seiner Böse Band wagte er einen Neuanfang, mit neuen Musikern und komplett neuen Stücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Rock’n’Pop Union“ nennen Böse und seine Bandkollegen Ralf K. Anders (Bass, Gitarre), Tom Jermar (Gitarre, Gesang, Bass) sowie Roland Brucker (Schlagzeug) das, was sie seit zwei Jahren auf die Bühnen der Euregio bringen. Wie das Etikett schon andeutet, ist die Böse Band heute gelegentlich ein wenig „poppiger“ als damals, Akustikgitarren kommen häufiger zum Einsatz – und eigenwillige Coverversionen, etwa von Marlene Dietrich, Heinz Rühmann und Udo Lindenberg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Bruch mit der musikalischen Vergangenheit der Band bedeutet die größere stilistische Offenheit jedoch keinesfalls: Noch immer schreibt und komponiert Dieter Böse alle Stücke, über die Hälfte davon singt er bis heute in Öcher Platt – und vor allem ist die Böse Band ihrem Credo treu geblieben, „aus Spaß an dr Freud“ Musik zu machen. Selbst wenn in den Songtexten zuweilen Gesellschaftskritik geäußert wird, „ein Augenzwinkern ist schon immer mit dabei“, sagt Böse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bandleader findet es „ein bisschen schade, dass fast nur noch die älteren Aachener die Mundart beherrschen“. Schließlich sei Öcher Platt gerade im Rock’n’Roll bestens aufgehoben, denn „Hochdeutsch ist doch relativ sperrig.“ Was man von den Stücken der Böse Band keineswegs behaupten kann: Die gehen noch immer rockig nach vorne, schnörkellos und direkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich selbst von den Qualitäten der Band überzeugen möchte, kann sie am kommenden Samstag ab 20 Uhr im Musikbunker, Rehmannstraße, erleben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-4151015325659164529?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/4151015325659164529/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=4151015325659164529' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/4151015325659164529'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/4151015325659164529'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/08/bose-band.html' title='Böse Band'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-6708233329898656685</id><published>2010-07-22T20:19:00.000+02:00</published><updated>2010-09-09T20:21:17.878+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Longing For Tomorrow</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Serie "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten; erschienen am 22.7.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Dass man mit deutschen Texten, noch dazu mit recht anspruchsvollen, auch in der weiten Welt Erfolg haben kann, beweist das Aachener Punkrock-Trio &lt;a href="http://www.myspace.com/longingfortomorrow"&gt;Longing for Tomorrow&lt;/a&gt;: Nach gefeierten Gastspielen in Brasilien und Russland geben die drei Jungs ihr 300. Konzert am kommenden Mittwoch in der Heimat.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurzer Auszug aus einem Songtext der drei Aachener: „Wer Ruhm begehrt, der schwimmt im Zweifel, kilometerweit und hat das Land nicht mehr in Sichte, nicht mal Konturen davon.“ Vielleicht hob Sänger und Gitarrist David Frings mal wieder in einem Flieger ab, als ihm diese durchaus lyrischen Verse einfielen. So viel ist jedenfalls klar: Die Songtexte von Longing for Tomorrow sind schon für deutsche Ohren starker Tobak.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Brasilianer und Russen ihre lyrischen Kleinode interpretieren, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Sicher ist aber: Dieser Punkrock mit Indie-Einschlag kommt auch im Ausland bestens an, wie die Tourneen des Aachener Trios bewiesen haben. Und dass die Jungs hierzulande mächtig rocken, ist sowieso schon länger klar: Ihre kompakten, melodischen Punkrock-Nummern mit den ambitionierten Texten treffen anscheinend genau den Nerv der Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber von vorne: Longing for Tomorrow wurde 2003 von jungen Musikern aus dem Aachener Raum gegründet, wobei man - der Bandname lässt es erahnen - zunächst auf englische Lyrics setzte. 2006 erschien ihr Debütalbum „Structure from Clutter“, dicht gefolgt vom Zweitwerk „Beauty for the blinded eyes“, das noch im gleichen Jahr veröffentlicht wurde. Deutete sich hier der Ehrgeiz der Band schon an, bestätigte er sich in zahlreichen Konzerten in Clubs und auf Festivals.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2008 dann der Stilwechsel: Aus dem Quartett wird ein Trio, aus den englischen Texten werden deutsche, weil Sänger David sich endlich differenzierter ausdrücken will. Und das kommt an: Ihr drittes Album „Idee: Mensch“ (2009) schlägt im In- und Ausland ein. Die Platte wird in mehr als 70 Medien bewertet. „Ein wirkliches Meisterwerk an emotionaler Gitarrenmusik“, schreibt etwa das Ownblood Magazine. Anfragen aus fernen Ländern trudeln ein. Longing for Tomorrow geben gefeierte Konzerte erst in Brasilien, dann in Russland. Allein 2009 spielen die Aachener über 100 Konzerte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar sei ihr Ziel, „so weit zu kommen, wie es geht“, erklärt Bassist Samuel Dickmeis. „Aber unser Antrieb ist, viel rum zu kommen, Leute kennen zu lernen und besser zu werden.“ Kommt man sich denn manchmal ein bisschen wie ein Rockstar vor, wenn man Tausende Kilometer von zu Hause ein großes Publikum in Wallung bringt? Samuel: „Na ja, einmal habe ich nach einer Show in Brasilien eine Stunde bis zur Toilette gebraucht, weil die Leute Autogramme und Fotos haben wollten – da war schon ein klein bisschen Rockstar-Feeling da…“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das habe sich jedoch spätestens dann relativiert, als man bei anderer Gelegenheit „auf einem Gartenstuhl“ trommeln musste, weil der brasilianische Veranstalter kein Schlagzeug organisieren konnte. Nicht nur deswegen sind David, Samuel und Schlagzeuger Damian Altdorf auf dem Teppich geblieben. Und so spielen sie auch völlig selbstverständlich ihr 300. Konzert zu Hause in Aachen: Kommenden Mittwoch, 28. Juli, rocken Longing for Tomorrow ab 20 Uhr das Nightlife in der Wirichsbongradstraße.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und danach: Das neue Album ist schon im Kasten und im September steht die nächste Brasilien-Tour auf dem Plan. Man darf also gespannt sein, wie weit die drei Jungs noch kommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-6708233329898656685?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/6708233329898656685/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=6708233329898656685' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/6708233329898656685'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/6708233329898656685'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/07/longing-for-tomorrow.html' title='Longing For Tomorrow'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-3457388702450832532</id><published>2010-07-15T20:11:00.000+02:00</published><updated>2010-09-09T20:16:57.066+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>The Mighty Orq</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Serie "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten; erschienen am 15.7.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Als die Achtziger musikalisch zu Ende gingen, kamen die Siebziger wieder in Mode: Rock und Blues kamen zurück, Gitarrensoli durften sich wieder minutenlang hinziehen, Bart und Haupthaar durften wieder sprießen. Nach genau dieser Zeit Anfang der Neunziger klingt das texanische Trio &lt;a href="http://www.myspace.com/themightyorq"&gt;The Mighty Orq&lt;/a&gt;, das am kommenden Dienstag im Malteserkeller gastiert.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charakteristisch für die Achtziger war der kühle, synthetische Sound von Synthesizern und Drum-Maschinen gepaart mit einem durchgestylten Äußeren. Davon hatte man Ende des Jahrzehnts aber schon wieder genug: Amerikanische Bands wie die Black Crowes, Blind Melon oder die Spin Doctors waren Teil einer Gegenbewegung, die ihr Heil in der Authentizität der Siebzigerjahre suchte. Es wurde wieder gerockt, geschwitzt und ernsthaft Gitarre gespielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das kann man auch über die drei Texaner von The Mighty Orq sagen, die 20 Jahre nach 1990 sozusagen das Revival des Revivals ausrufen: Southern Rock, Blues und spontane Jams sind die Eckpfeiler, die das selbsternannte „Power Trio“ lustvoll umspielt. Dazu ein funky Groove, virtuose Soli, eine Reibeisen-erprobte Stimme – und fertig ist das Retro-Programm von Mighty Orq (Gitarre, Gesang), Westside Johnny (Bass) und Matt R. Johnson (Schlagzeug, Gesang).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der in Houston beheimateten Combo hört man ihre Herkunft definitiv an, auch wenn sie in den letzten Jahren wenig Zeit zu Hause verbracht haben dürfte: Mehr als 200 Konzerte stehen jährlich auf ihrem Tourplan und seit ihrem jüngsten Album „To the Bone“ ist die Nachfrage noch einmal deutlich gestiegen. In jenem Album steckt nicht nur das ganze Herzblut der Musiker, für ihr Opus haben die Texaner auch Opfer gebracht: Um die Platte im Studio von Ben Elliott, der schon Aufnahmen von Keith Richards, Eric Clapton und Sheryl Crow veredelte, aufnehmen zu können, versetzten sie fast ihr ganzes Hab und Gut und liehen sich Geld bei ihren Familien. Der Aufwand hat sich wohl gelohnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf Tour legen The Mighty Orq Wert darauf, jedes Konzert einzigartig zu gestalten: Keine Setlist wird zweimal gespielt und Stücke werden spontan neu interpretiert. Es bleibt immer Spielraum für Jams. Das soll auch am kommenden Dienstag, 20. Juli, um 21 Uhr im Malteserkeller so sein. Fans von handfestem Rock und Blues sollten sich das nicht entgehen lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-3457388702450832532?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/3457388702450832532/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=3457388702450832532' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3457388702450832532'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3457388702450832532'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/07/mighty-orq.html' title='The Mighty Orq'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-2518907620520494740</id><published>2010-07-08T20:06:00.000+02:00</published><updated>2010-09-09T20:11:04.259+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Ulrike Haller und Sick Of It All...</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Serie "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten; erschienen am 8.7.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Feinsinniger Akustik-Pop von &lt;a href="http://www.myspace.com/ulrikehalleraachen"&gt;Ulrike Haller&lt;/a&gt; und Sohn Martin auf der einen, New York Hardcore von &lt;a href="http://www.myspace.com/sickofitallny"&gt;Sick of it all&lt;/a&gt; auf der anderen Seite: Unterschiedlicher, aber auch viel versprechender könnten die wichtigsten Konzerte in den nächsten Tagen kaum sein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der hiesigen Gypsy Swing-Szene ist Ulrike Haller schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr: Nicht nur an der Seite der renommierten Gitarristen Lulo Reinhardt und Birély Lagrène hat sich die Aachener Sängerin mit der klassischen Gesangsausbildung in den vergangenen Jahren einiges Ansehen verschafft. Mittlerweile erfreut sich Haller bei ihren Heimspielen in ihrem Stamm-Etablissement, dem Franz, einer wachsenden Fangemeinde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenda wagt sich Ulrike Haller nun mit ihrem 19-jährigen Sohn Martin auf die Bühne – und widmet sich erstmals einer ganz anderen Spielart: dem Akustik-Pop. Auf dem Programm stehen dabei überwiegend eigene Stücke, die sie mit ihrem Filius „gemeinsam am Küchentisch“ geschrieben und komponiert hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mutter und Sohn gemeinsam auf einer Bühne? Es ist sicher keine alltägliche Kombination, die das Publikum am Freitagabend im Franz erwartet. Wie es dazu kam, erklärt Ulrike Haller so: Jeder habe zwar seine unterschiedlichen Einflüsse, „doch wir ergänzen uns inspirieren uns einfach musikalisch.“ Dabei spiele der Altersunterschied überhaupt keine Rolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob nun Jazz oder Pop – textlich bleibt sich Ulrike Haller auch in ihrem jüngsten Projekt treu: „Ich schreibe das, was ich fühle“, sagt sie, „und um dem Publikum etwas zu sagen.“ So handeln ihre Stücke meistens von der Liebe, denn das sei nun mal „die wichtigste Inspiration, die einem das Leben gibt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die familiäre Kombination aus Erfahrung und Jugendlichkeit kann sich hören lassen: Ulrike Hallers geschulte und gleichsam eigentümliche wie berührende Stimme ergänzt sich in der Tat hervorragend mit den eingängigen Arrangements ihres blutjungen Sohnes Martin. Der Junior beweist ein beachtliches musikalisches Talent und die Sängerin stellt auf beeindruckende Weise ihre Vielseitigkeit unter Beweis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt setzen Haller und Haller übrigens auf namhafte Unterstützung: Mit von der Partie werden der bekannte Jazz-Percussionist Harald Ingenhag und der nicht minder renommierte australische Pianist Sean Mackenzie sein. Los geht es am Freitag um 20 Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Legenden des New York Hardcore&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Von feinsinnigem Akustik-Pop zu aggressivem Hardcore mit ist es ein weiter Weg. Dennoch gehört das Gastspiel der New Yorker von Sick of it all gleichfalls zu den spannendsten Konzerten der nächsten Tage: Denn die Mitte der Achtzigerjahre in Queens gegründete Combo gilt als eine der wichtigsten noch aktiven Vertreter der Hardcore-Szene und schafft es, Anhänger der mittlerweile aufgesplitterten Bewegung unter ihrer Fahne zu vereinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum haben Sick of it all im April ihr nunmehr 17. Album veröffentlicht: Das „Based on a true story“ benannte Werk begeisterte nicht nur Kritiker und schaffte den Einzug in die deutschen Top-40 – es bewies vor allem eines: Auch nach einem Vierteljahrhundert Bandgeschichte sind die New Yorker Hardcore-Urgesteine kein bisschen leise und qualitativ kaum zu toppen. Und sie sind sich treu geblieben: Noch immer hauen Sick of it all wütende Hardcore-Hymnen raus, mit denen sie Fans der ersten Stunde und junge Hörer gleichermaßen begeistern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geschichte der Band begann 1985 in einem Proberaum in Queens. Bereits kurze Zeit später wurden Sick of it all zu gefeierten Lokalmatadoren im legendären New Yorker Punkschuppen CBGB’s. Ihren internationalen Durchbruch schaffte die Band 1992 mit ihrem Album „Just look around“, mit dem es ihnen gelang, auch Anhänger aus der Metal-Kurve mitzureißen. Nach dem Meilenstein „Scratch the Surface“ aus dem Jahr 1994 fanden sich Sick of it all schließlich neben Weltstars wie Rage against the Machine oder Aerosmith auf gigantischen Festivals wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz dieser Erfolge blieb die Combo sich selbst und der Szene treu, kollaborierte mit Artgenossen wie Napalm Death oder den Cro-Mags und tourte unermüdlich um die Welt. Ihr Legendenstatus in Hardcore-Kreisen verschaffte ihnen 2007 sogar ein Tribut-Album, auf dem sich namhafte Gruppen wie Hatebreed oder Sepultura an Coverversionen ihrer Stücke versuchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für viele ist Sick of it all bis heute die Hardcore-Band schlechthin – und so kann man ihr Gastspiel im Musikbunker am heutigen Abend durchaus als eine Art Lehrstunde betrachten. Kaum eine aktive Hardcore-Combo hat so viele Nachahmer und Nachfahren in der Szene beeinflusst – und tut es noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sick of it all spielen heute Abend im Musikbunker auf. Als Support sind ab 20 Uhr Ays &amp; The Ice mit von der Partie.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-2518907620520494740?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/2518907620520494740/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=2518907620520494740' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/2518907620520494740'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/2518907620520494740'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/07/ulrike-haller-und-sick-of-it-all.html' title='Ulrike Haller und Sick Of It All...'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-5213914512319877621</id><published>2010-07-01T20:03:00.000+02:00</published><updated>2010-09-09T20:05:58.431+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Laura Stevenson and the Cans</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Serie "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten; erschienen am 1.7.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Am kommenden Montag kehrt im Autonomen Zentrum Ruhe ein, vorübergehend zumindest. Der Grund: &lt;a href="http://www.myspace.com/laurastevenson"&gt;Laura Stevenson and the Cans&lt;/a&gt; sorgen mit feinsinnigem Indie Pop für das Kontrastprogramm in der Bunkeranlage, in der es sonst eher lautstark zugeht. Und die sonst so harten Jungs können endlich einmal ihre Freundinnen mitbringen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor hier ein Missverständnis entsteht: Laura Stevenson and the Cans können auch richtig rocken, es handelt sich schon um eine richtige Band mit Stromgitarren und Schlagzeug, und nicht wenige ihrer Stücke haben durchaus erdigen, schrammeligen Indie-Charakter. Dank ihrer überaus natürlichen, ungekünstelten Ausstrahlung sind Laura und ihre Jungs daher auch in Punk-Kreisen gern gesehene Gäste, wenn der Abend mal etwas entspannter angegangen werden will. Stevensons Mitwirkung in dem Punk-Kollektiv „Bomb the Music Industry“ tut in Sachen Subkultur-Integrität da wohl ihr Übriges.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am überzeugendsten jedoch ist die 26-jährige Sängerin aus New York in der klassischen Singer-Songwriter-Pose: Wenn Stevenson sich selbst nur mit der Akustikgitarre begleitet, entfaltet ihre sanfte, natürliche Stimme ihre ganze Wirkung. Da dürfen dann auch schon mal Streicher ins Spiel kommen, ohne dass die Angelegenheit zu pathetisch wird. In solchen Momenten lässt sie mit ihrem mädchenhaften Timbre und ihren durchaus nicht immer fröhlichen Geschichten eine gewisse Intimität zu, die bewegt. Den einen oder anderen mag Stevenson mit solchen Stücken an die frühe Cat Power oder an Bon Iver erinnern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gemeinsam aktiv sind Laura Stevenson and the Cans erst seit gut drei Jahren, doch insbesondere in der amerikanischen Indie-Szene erlangten sie rasch Bekanntheit. 2009 schließlich stellte die Band nach diversen Singles ihr Debüt-Album mit dem schlichten Titel „A Record“ fertig und die folgende Tour führt sie nun erstmals auch nach Europa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer angesichts des heißen Sommerwetters Lust hat, einen Abend im Bunker des AZ’s zu verbringen, auf dass ihm dort ein wenig warm ums Herz werde, dem seien Laura Stevenson and the Cans dringend empfohlen. Und nein, am kommenden Montag steht in Südafrika kein Spiel auf dem Plan. Los geht’s um 20 Uhr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-5213914512319877621?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/5213914512319877621/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=5213914512319877621' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5213914512319877621'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5213914512319877621'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/07/laura-stevenson-and-cans.html' title='Laura Stevenson and the Cans'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-2900732139282522113</id><published>2010-06-24T19:57:00.000+02:00</published><updated>2010-09-09T20:02:55.113+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Hack Mack Jackson und Electric Orange</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Serie "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten; erschienen am 24.6.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Frage: Was haben Countrymusik und Krautrock gemeinsam? Antwort: Nichts - außer vielleicht dem Umstand, dass die Anhänger beider Spielarten ausgemachte Nostalgiker sein müssen. Und mit den Konzerten von &lt;a href="http://www.myspace.com/hackmackjackson"&gt;Hack Mack Jackson&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.electric-orange.com/"&gt;Electric Orange&lt;/a&gt; bekommen sie dahingehend einiges geboten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nun schon einige Jahre her, da erlebte die Countrymusik auch abseits deutscher Kuhställe einen eigentümlichen Boom: Der Komiker Olli Dittrich nahm mit seiner Countrytruppe Texas Lightning am Eurovision Song Contest teil und mit den Dirtfarmers hatte sogar die Kaiserstadt ihre lokalen Cowboyhutträger. Auf einmal entdeckten auch junge Leute die Partytauglichkeit von Country- und Westernmusik, zumindest solcher, die nicht so ganz bierernst rüber kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als sich die Düsseldorfer von Hack Mack Jackson Ende der Neunziger gründeten, war der „Hype“ noch weit entfernt, aber man kann wohl sagen, dass sie mitgeholfen haben, die einst uramerikanische und tendenziell erzkonservative Musik hierzulande populär zu machen. Ihr Verdienst: Statt sich nur zwischen „Country“ und „Western“ zu entscheiden, warfen sie einfach alles in einen Cowboyhut, was ihnen an traditioneller, amerikanischer Landeier-Folklore gefiel. Das Ergebnis: Tanzbarer, zuweilen gar Pogo-tauglicher „Countrybillyswamprock“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher, so mancher Texaner würde wohl angesichts derlei respektlosen Mischmasch rot anlaufen unter seiner Hutkrempe. Da werden Country-Klischees gnadenlos durch den Kakao gezogen, Slidegitarren und Waschbretter geradezu punkig runter gerockt und laut eigener Aussage „Melodien aus der Mülltonne“ recycelt. Und dann noch diese Texte: „Ich bin Jesus und kann alles“, heißt ein Stück. An anderer Stelle wird die Punk-Hymne „Too drunk to fuck“ als Countrynummer ausgegeben. Und bei „Love is a horse“ trägt Sänger Drewson Jackson gar eine Pferdemaske auf dem Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klingt nach einer Menge Spaß und ist es wohl auch. Genaueres erfährt der geneigte Konzertgänger dann am kommenden Samstag ab 21 Uhr im Hauptquartier, Promenadenstraße.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Kopfkino-Garantie im AZ&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eine völlig andere Zielgruppe sprechen die Aachener von Electric Orange an, die sich voll und ganz dem Krautrock der Siebzigerjahre verschrieben haben: Die Band um Dirk Jan Müller lädt weniger zum feuchtfröhlichen Tanzbeinschwingen denn zum andächtigen Lauschen mit Kopfkino-Garantie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krautrock aus Aachen? Da klingelt doch was: Ist das nicht die Domäne von Ruphus Zuphall um Bandleader Günther Krause? Es ist schon erstaunlich, dass Electric Orange, die sich bereits 1993 gründeten, in der Kaiserstadt noch vergleichsweise unbekannt sind. Das mag daran liegen, dass das Quartett grundsätzlich nur wenige Konzerte spielt und ihr letztes in Aachen über acht Jahre zurück liegt. Im gleichen Zeitraum gastierten Electric Orange jedoch auf einschlägigen Szene-Festivals in ganz Deutschland und machten auch auf der Zappanale in Bad Doberan Station.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass Electric Orange ihr Handwerk beherrschen, haben sie nicht nur auf ihren sieben Alben mit so sprechenden Titeln wie „Krautrock from Hell“, „Platte“ und „Fleischwerk“ bewiesen. Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Kunst der Band im Live-Kontext, in dem Electric Orange alle Register ihres Könnens ziehen. In aller Ruhe werden mal psychedelische, mal jazzig angehauchte Klangteppiche gewoben, die Raum für Improvisationen lassen, rhythmisch und melodisch immer wieder überraschen. Auf eingängige Gesangspassagen oder griffige Riffs wird verzichtet, damit nichts vom Gesamtkunstwerk – dem Song – ablenkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuweilen sprengen Electric Orange die 15-Minuten-Grenze, steigern geduldig und akribisch die Spannung und lassen ihre Stücke schließlich genüsslich zum Höhepunkt kommen. Der rote Faden in ihren Stücken ist jedoch das Überraschungsmoment, sowohl kompositorisch wie instrumental kommen die Herren gerne unerwartet um die Ecke. So wird aus Langatmigkeit niemals Langeweile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man sollte also etwas Zeit zum Staunen mitbringen, wenn Electric Orange am Freitagabend (ab 20 Uhr) im Autonomen Zentrum, Vereinsstraße, endlich wieder ein Heimspiel haben. Mit von der Partie sind auch die Progressive Rocker von The Last Voids Stand.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-2900732139282522113?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/2900732139282522113/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=2900732139282522113' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/2900732139282522113'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/2900732139282522113'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/06/hack-mack-jackson-und-electric-orange.html' title='Hack Mack Jackson und Electric Orange'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-1967229305394395106</id><published>2010-06-17T19:53:00.001+02:00</published><updated>2010-09-09T19:57:04.421+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Señor Torpedo</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Serie "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten; erschienen am 17.6.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Elektronische Musik und eine erdige Instrumentierung passen nicht zusammen – könnte man meinen. In Aachen weiß man es schon lange besser: Das einheimische Quintett &lt;a href="http://www.myspace.com/senortorpedo"&gt;Señor Torpedo&lt;/a&gt; bringt bereits seit 2001 Tradition und Moderne unter einen Hut – und das mit durchweg tanzbarem Ergebnis, wie sich am Samstag im Kapuziner-Karrée einmal mehr zeigen wird.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elektronisch produzierte Musik auf eine Bühne zu bringen ist oft so eine Sache: An den Anblick von dezent kopfnickenden Computer-Nerds an ihren Laptops, die mal hier klicken, mal da einen Regler bedienen, haben sich Discobesucher zwar mittlerweile gewöhnt. Mit einem Live-Konzert hat das allerdings nicht mehr viel zu tun – besonders dann, wenn das Ergebnis genauso klingt wie auf dem eigenen mp3-Player.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kein Wunder, dass sich bei Señor Torpedo so mancher erstmal verwundert die Augen reibt: Es klingt elektronisch, doch da steht eine richtige Band auf der Bühne. Die stampfenden Beats kommen tatsächlich von einem Schlagzeug, die Synthie-Sounds werden justament in die Tasten gedroschen, der knarzige Bass wird tatsächlich gezupft und die soulig-jazzige Stimme kommt aus keinem Laptop.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Andy Reinard (Schlagzeug), Oliver Walczak (Piano, Synth, Effekte), Thomas Palenberg (Bass) und Timo von Wirth (Percussion, Gesang) ist in der Tat fast alles live. Und mit der Wienerin Stephanie Zamagna haben die Jungs eine würdige Nachfolgerin für die ausgebildete Jazzsängerin Iris Romen gefunden. Mit ihrer vielseitigen, souligen Stimme haucht Zamagna – wie ihre Vorgängerin - selbst den elektronischsten ihrer Stücke Leben ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2001 gegründet, nannten Señor Torpedo ihre neuartige Spielart zunächst „Comfortable Latin House“. Der Einfluss lateinamerikanischer Rhythmen war insbesondere auf ihrem Debütalbum „Through Night Scenes“ aus dem Jahre 2003 hörbar und ist bis heute Teil ihres Konzepts. Mittlerweile jedoch ist das Repertoire der Band einerseits „rockiger und elektronischer, aber auch vielseitiger“ geworden, sagt Schlagzeuger Andy Reinard.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der beste Beweis dafür ist ihr zweites Album „We wanna be from Sweden“ aus dem vergangenen Jahr. Die 13 Stücke darauf spiegeln die gesamte Bandbreite der Band wieder: Zu hören sind eine ganze Reihe mitreißender Elektrokracher und einige Stücke stoßen nach wie vor in Techno- und House-Gefilde vor. Dass das Album dennoch insgesamt geradezu reif und zuweilen beinahe entspannt klingt, liegt indessen an der erlesenen Auswahl an Nu-Jazz und Soulnummern, mit denen sich Ex-Sängerin Iris Romen, die mittlerweile in Berlin residiert, verewigt haben dürfte. Stücke wie „Electrisé“ und „Q“ haben regelrechte Gänsehautqualitäten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Aachener wissen das alles natürlich schon. Nicht erst seit ihrem gefeierten Auftritt im Rahmen des letztjährigen „September Specials“ sind Señor Torpedo hier kein Geheimtipp mehr. Wer die Combo bislang verpasst hat, oder sie noch einmal erleben möchte, erhält am Samstag eine grandiose Gelegenheit: Um 20.30 Uhr spielt das Quintett „für umme“ im Kapuziner-Karrée auf. Bereits um 18.30 Uhr heizen zudem die Mighty Sleepwalkers aus Aachen mit erdigem Akustik-Pop ein. Da kann man auch mal Fußball Fußball sein lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-1967229305394395106?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/1967229305394395106/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=1967229305394395106' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/1967229305394395106'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/1967229305394395106'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/06/senor-torpedo.html' title='Señor Torpedo'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-2333446220050740574</id><published>2010-06-10T19:49:00.002+02:00</published><updated>2010-09-09T19:52:54.088+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Kapelle # 3</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Serie "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten; erschienen am 10.6.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Da freut man sich seit einer gefühlten Ewigkeit auf die Fußball-WM – und dann das: Ausgerechnet am ersten Spieltag steht ein Konzert auf dem Programm, das man ebenso wenig verpassen will: Die Kölner &lt;a href="http://www.myspace.com/kapelle3"&gt;Kapelle # 3&lt;/a&gt; kredenzt am Freitag im Autonomen Zentrum eine ausgelassene Mischung aus Ska, Rocksteady und Reggae.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin haben die elf Jungs die Argumente auf ihrer Seite: Erstens spielen sie nämlich für einen guten Zweck. Die Aachener Ingenieure ohne Grenzen haben sie eingeladen, um mit ihrem Benefizkonzert ein Projekt in Kenia zu unterstützen. Zweitens stehen mit Human Painted und Bädfisch noch zwei weitere viel versprechende Bands auf dem Programm – und drittens dürfte die Begegnung Frankreich – Uruguay nicht zu den entscheidenden Partien der WM zählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wichtigste Argument pro Kapelle # 3 ist jedoch, dass sie Fans von traditionellem Ska und Rocksteady im Stile der Sechzigerjahre einen ausgesprochen guten Abend bereiten dürften. Was sie auf ihrem Debüt-Album „Ein Halbton unter Freunden“ (2009) festgehalten haben, verspricht jedenfalls einiges: Hier hat eine Reihe Musiker den ursprünglichen Sound der alten Ska-Veteranen von den Skatalites wiederentdeckt, ihn in die Gegenwart geholt und das Ganze mit augenzwinkernden deutschen und englischen Texten aufgefrischt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grundlage für dieses erfolgreiche Unterfangen ist – Ska-Fans ahnen es – ein mächtiger Bläsersatz: Gleich fünf Bandmitglieder blasen hier in Saxophone, Trompeten und Posaunen und geben schmissige, zuweilen mehrstimmige Melodien mit Ohrwurmcharakter zum Besten. Umspielt werden sie von einer Rhythmusgruppe, die gekonnt dem Offbeat frönt und mit einem druckvollen Bass und altmodischen Orgeleinlagen an die guten alten Zeiten der Ska-Anfänge erinnert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abwechslung bringt die Kapelle # 3, die sich 2004 gegründet hat, in Form entspannter Reggae- und Rocksteadynummern ins Spiel. Dabei kommen umso mehr die Songtexte der Sänger Peter, Jochen und Sebb zum Tragen. Gerade mit ihren deutschen Versen, die zuweilen an die Schweizer Aeronauten erinnern, wissen die Jungs zu überzeugen. Das mag daran liegen, dass die Kölner Elf sich selbst offenbar nicht allzu ernst nimmt. Viel mehr haben sie mit „Karawane“ sogar eine Art Trinkhymne in petto – die glücklicherweise herzlich wenig mit dem ähnlichen Titel der Höhner zu tun hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf ihren ersten Gig in der Kaiserstadt freut sich die Kapelle # 3 ungemein: „Wir wollten immer schon mal in Aachen spielen“, sagt Schlagzeuger Zabbo, „aber irgendwie hat es bisher nicht geklappt.“ Und auch das fußballerische Konkurrenzprogramm stört die Jungs wenig: „Die Hälfte von uns ist zwar selbst ziemlich fußballbegeistert, aber für solche Situationen haben wir immer ein Radio dabei…“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer auf ausgelassenen Ska und Rocksteady in traditionellem Gewand und mit amüsanten Texten Lust hat und zudem das Tanzbein schwingen mag, dürfte von der Kapelle # 3 bestens unterhalten werden. Und bei der zweiten Band des Abends gibt’s noch einen obendrauf: Die Aachener von Bäd Fisch covern sich nämlich durch beinahe das gesamte Repertoire der einstigen Punk Reggae-Legenden von Sublime. Eine stimmige Mischung also. Los geht’s um 19 Uhr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-2333446220050740574?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/2333446220050740574/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=2333446220050740574' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/2333446220050740574'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/2333446220050740574'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/06/kapelle-3.html' title='Kapelle # 3'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-5693349073443537386</id><published>2010-06-04T19:44:00.002+02:00</published><updated>2010-09-09T19:48:51.010+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Julia A. Noack</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Serie "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten; erschienen am 4.6.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Mit ihren betörenden Kleinoden im Liedformat hat die gebürtige Mönchengladbacherin &lt;a href="http://www.myspace.com/julianoack"&gt;Julia A. Noack&lt;/a&gt; erst ihre Fans und dann die Fachpresse für sich gewonnen. Nun ist ihr zweites Album draußen, mit dem die Sängerin deutschlandweit den Durchbruch schaffen sollte - wenn alles normal läuft. Am Freitag gastiert Noack mit ihrer Band im Jakobshof.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher nannte man solche Leute Liedermacher, heute gehen sie „neudeutsch“ als Singer-Songwriter durch – und bei aller Vielfalt zeichnet die Musikergilde, der Julia A. Noack angehört, eines aus: Die Rückkehr zum einfachen Popsong, zu schlichten und dabei eingängigen Melodien, die ohne viele Instrumente und überflüssiges Beiwerk auskommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch während viele ihrer Kollegen sich an den großen Vorbildern aus den Sechziger- und Siebzigerjahren orientieren, große Gefühle und politische Botschaften zum Besten geben, ist die Wahl-Berlinerin in der Gegenwart zu Hause: Pathos und große Gesten sind nicht ihre Sache, Betroffenheit und Trauer genauso wenig. Ein bisschen Melancholie erlaubt sie sich, aber im Großen und Ganzen ist Julia A. Noack eine schlichte und bezaubernde Pop-Attitüde eigen, die ihr Heil eher in ironischen Anspielungen denn in offenherziger Authentizität findet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Praxis klingt das ganz einfach eingängig. Im Mittelpunkt ihrer Stücke steht immer ihre starke, natürliche Stimme, umgarnt von der zentralen Akustikgitarre und einer Band, die sich nicht aufdrängt. Ein erdiges Schlagzeug, ein ruhig wummernder Bass, unafgeregte Orgelklänge und hier und da – quasi als Zeitstempel – ein paar dezente elektronische Einsprengsel: Das reicht ihr völlig, um ihre Melodien und ihre durchweg lyrischen englischen Texte in Szene zu setzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War Noacks Debütalbum „piles &amp; pieces“ aus dem Jahr 2007 noch weitgehend das, was der Titel besagt, so klingen die Stücke ihres im Mai erschienen Zweitwerks „69,9“ reif und homogen. Die Fachpresse jedenfalls jubiliert: Von „Seele und wunderbaren Melodien“ ist auf flamingyouth.de die Rede und intro.de fühlt sich gar an die guten Momente der Singer-Songwriter-Königin Aimee Mann erinnert. Letzterer ähnelt Noacks Musik in der Tat – auch stimmlich gibt es Parallelen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Mönchengladbach über die USA, Paris, Athen und Köln führte ihr Weg sie schließlich in die bundesdeutsche Hauptstadt, wo sie sich offensichtlich pudelwohl fühlt. Im Jakobshof gibt es nun ein Wiedersehen mit der weitgereisten Rheinländerin. Ihr Konzert am Freitag beginnt um 20 Uhr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-5693349073443537386?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/5693349073443537386/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=5693349073443537386' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5693349073443537386'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5693349073443537386'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/06/julia-noack.html' title='Julia A. Noack'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-7303893160191032658</id><published>2010-05-27T19:38:00.000+02:00</published><updated>2010-09-09T19:43:45.415+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Feature: Venus Hill</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Feature "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten; erschienen am 27.05.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Die doch recht große Aachener Ska-Gemeinde freut sich auf ein Gastspiel der niederländischen Band &lt;a href="http://www.myspace.com/venushill"&gt;Venus Hill&lt;/a&gt;: Mit gleich drei Frontfrauen macht die Band am Samstag im Jakobshof Station, wo sie mit ihrer Mischung aus Ska, Rock, Metal und Reggae für Partystimmung sorgen will.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Legende nach waren eine Handvoll Amsterdamer Musiker 1997 auf dem Rückweg von einem Konzert der amerikanischen Band No Doubt, als ihnen die Idee kam, Venus Hill zu gründen. No Doubt, vielen wahrscheinlich eher durch ihren Pop-Hit „Don’t speak“ bekannt, waren damals noch in Sachen Ska und Punk unterwegs. Die Holländer wollten es ihnen nachtun – oder sie gar übertrumpfen: Denn während No Doubt mit Gwen Stefani eine attraktive Sängerin zu bieten hatten, sollten es bei Venus Hill gleich drei sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben den hübschen Frontfrauen wuchs die Band um weitere Musiker – so dass bald eine echte Elf auf der Bühne stand. Und die hatte Erfolg: Ihr Mix aus Ska, Rock, Metal und Reggae, der Ska-Fundamentalisten reichlich verwegen vorkommen musste, fand immer mehr Fans. Bald wurden Vergleiche mit erfolgreichen Artgenossen wie den Mighty Mighty Bosstones, den Dance Hall Crashers und eben den frühen No Doubt angestellt und Venus Hill wurden zunehmend gefragter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die euregionale Skaszene eroberten Venus Hill spätestens mit ihrem Auftritt beim „Skanking at Skarneval“-Festivals im Vaalser Spuugh Anfang 2003. Nebenbei punkteten sie auf immer größeren Festivals: So wurden sie als Headliner auf einer der Nebenbühnen des holländischen „Lowlands“-Festival gebucht. Gemeinsame Tourneen mit Szenegrößen wie The Beat, The Selecter, The Specials und den Bad Manners taten das Übrige, um Venus Hill in Europa einen Namen zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Amsterdamer von landläufigen Ska- und auch Ska Punk-Bands unterscheidet, sind natürlich zunächst einmal die drei Sängerinnen mit ihrem mal lieblichen, mal rotzigen mehrstimmigen Gesang. Musikalisch ist es wohl der Gegensatz aus jamaikanisch beeinflusstem, traditionellen Ska auf der einen und hartem Rock mit gelegentlichen Metal-Riffs auf der anderen Seite. Außer Venus Hill gibt es wohl kaum eine Band, die es schafft, mit der legendären Metal-Axt „Flying V“ authentisch klingende Offbeat-Akkorde aus den Lautsprechern zu holen. Mit dem ebenso melodiösen wie zackigen Bläsersatz und den wabernden Hammond-Sounds wird der überzeugende Stilbruch schließlich perfekt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Resultat ist Partystimmung – und zwar auf wie vor der Bühne. Davon kann sich jeder am Samstag im Jakobshof selbst überzeugen. Nach dem Auftritt von Venus Hill (ab 20 Uhr) steigt dort anschließend die „Move Ya Feet!“-Party mit Ska, Punk, 60s, Soul und Britpop aus der Dose.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-7303893160191032658?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/7303893160191032658/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=7303893160191032658' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/7303893160191032658'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/7303893160191032658'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/05/feature-venus-hill.html' title='Feature: Venus Hill'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-9051655330488513996</id><published>2010-05-20T19:30:00.000+02:00</published><updated>2010-09-09T19:37:36.390+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Konzerttipps: Ringo &amp; Pantéon Rococó</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kolumne "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten; erschienen am 20.05.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Auch 40 Jahre nach ihrem Ende ist das Erbe der Beatles allgegenwärtig. Das wollen die fünf Aachener von der Tributband &lt;a href="http://www.myspace.com/ringoband"&gt;Ringo&lt;/a&gt; am Sonntag im Jakobshof unter Beweis stellen. Eine atemberaubende Mischung aus Latino-Rhythmen, Ska und Punk haben unterdessen &lt;a href="http://www.myspace.com/panteonrococooficial"&gt;Pantéon Rococó&lt;/a&gt; aus Mexiko zu bieten, die am kommenden Dienstag im Musikbunker Station machen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei der „Fab Four“ haben ja leider bekanntlich schon das Zeitliche gesegnet, aber Ringo Starr lebt noch. Vielleicht ist das der Grund, warum fünf Aachener ihre Beatles-Coverband ausgerechnet nach dem Schlagzeuger mit dem markanten Vornamen benannt haben. Auch bei Ringo lebt die Musik der Beatles auf, als gehöre sie in unsere Zeit, als hätte es alles, was danach kam, nie gegeben – oder wenigstens nicht gebraucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch was unterscheidet die fünf Jungs von den unzähligen anderen Beatles-Coverbands, die weltweit durch Stadtfeste und Bierzelte tingeln, sich als „Fab Four“ verkleiden und die Gesten ihrer Vorbilder imitieren? Warum sind Ringo mehr als eine Nummern-Revue für Nostalgiker?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Uns geht’s ausschließlich um die Musik“, erklärt Schlagzeuger Andy Reinhardt, „nicht um ein blödes Theaterstück.“ Die fünf haben Ringo nicht gegründet, um mit einer Beatles-Show Geld zu verdienen, sondern ausschließlich „aus Spaß an der Sache“. Und folglich spielen Ringo auch nur die Stücke, die sie selbst am überzeugendsten finden, das jedoch so originalgetreu wie es eben geht. Und eben ohne Kostüme oder peinliche Showelemente.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;„Coolness“ der Beatles wiederentdeckt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ringo sind neben Andy Reinhardt noch Markus Sander (Gesang, Gitarre), Thomas Wosnitza (Bass, Gesang), Mark Aretz (Gitarre, Gesang) und Jonas Lorenz (E-Piano, Orgel) und damit allesamt junge Aachener Musiker, die man aus gefragten Combos wie Senor Torpedo, Soulbuzz oder Sundown kennen könnte. Ihre musikalische Klasse erlaubt es ihnen auch, so unterschiedliche Stücke wie „She loves you“ aus der Frühphase und „Tomorrow never knows“ aus der Spätphase der „Fab Four“ authentisch zu interpretieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass Ringo auch ein junges Publikum mitreißen, liegt wohl auch daran, dass sie die „Coolness“ der Beatles wiederentdeckt haben. Und so fanden sie es wohl auch ziemlich cool, wie ihre Vorbilder auf einem Dach zu spielen: Ihr Auftritt hoch über dem Aachener Marktplatz sorgte 2008 in jeder Hinsicht für Aufsehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ringo spielen am Sonntag, 23. Mai, um 20 Uhr live im Jakobshof auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Szenenwechsel: Mexiko, Mitte der Neunzigerjahre. In dem mittelamerikanischen Land begehren die Zapatisten gegen neoliberale Tendenzen und soziale Ungerechtigkeit auf. In ihrer Mitte gründen sich etliche politische Bands und werden zu Sprachrohren der indigenen Bevölkerung Mexikos. Eine von ihnen ist Pantéon Rococó, denen international eine große Karriere bevorsteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Schweißtreibendes Fitnessprogramm&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;15 Jahre später ist die zwölf Mann starke Combo Stammgast auf den größten Festivals der Welt. Ihre Mestizo-Musik, eine Mischung aus lateinamerikanischen Rhythmen wie Salsa, Rumba, Samba und Cumbia mit Anleihen aus Ska, Rock und Reggae hat auch in Deutschland zahlreiche Fans. Den anheizenden Gesang und die häufig politischen spanischen Texte versteht zwar längst nicht jeder, aber so viel hat sich herum gesprochen: Pantéon Rococó sind mitreißend, atemberaubend und unbedingt tanzbar – solange man nicht aus der Puste kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn ein Markenzeichen der Mexikaner ist ganz klar ihr halsbrecherisches Tempo, mit dem sie ihre Offbeat-lastigen Stücke durch den Konzertsaal peitschen. Dazu die schwindelerregenden Trommeleinlagen gleich mehrerer Percussionisten, zackige Bläsersätze – und das schweißtreibende Fitnessprogramm mexikanischer Prägung ist perfekt. Fans eher lässiger Reggae-Rhythmen oder von britisch-coolem Ska sind da jedenfalls schnell überfordert. Pantéon Rococó treiben den Puls in die Höhe und zielen direkt auf die Beine, auf dass auch der letzte im Saal ihre feurige Leidenschaft zu spüren bekommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abgesehen von ihrer politischen Motivation – die Band klagt soziale Ungerechtigkeit auch heute noch unverhohlen an – sind Pantéon Rococo aber alles andere als bierernst unterwegs. Ihre amüsante Coverversion von Bobby Hepps Soulklassiker „Sunny“ ist nur ein Beweis dafür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pantéon Rococó machen am kommenden Dienstag, 25. Mai, um 20.30 Uhr im Musikbunker Station.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-9051655330488513996?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/9051655330488513996/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=9051655330488513996' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/9051655330488513996'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/9051655330488513996'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/05/konzerttipps-ringo-panteon-rococo.html' title='Konzerttipps: Ringo &amp; Pantéon Rococó'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-1315249901683760350</id><published>2010-05-13T19:21:00.001+02:00</published><updated>2010-09-09T19:30:08.023+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Konzerttipps: Ohrbooten, The Late Call und Björn Kleinhenz</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kolumne "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten, erschienen am 13.05.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Am kommenden Samstag trennt sich die Party- von der Romantikfraktion: Während es die Berliner &lt;a href="http://www.myspace.com/ohrbooten"&gt;Ohrbooten&lt;/a&gt; im Musikbunker vermutlich mächtig krachen lassen, darf in der Raststätte bei &lt;a href="http://www.myspace.com/thelatecall"&gt;The Late Call&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.myspace.com/bjornkleinhenz"&gt;Björn Kleinhenz&lt;/a&gt; andächtig geschwelgt und geträumt werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Von Bob Marley bis Slipknot steckt quasi alles im Gyp Hop“, singen die vier Ohrbooten und erläutern auf ihrem gleichnamigen neusten Album gleich auf Anhieb, worum es bei ihnen geht. Wer es noch genauer wissen will: Die Ohrbooten vereinen seit 2003 Reggae- und Raggarhythmen mit deutschsprachigem Sprechgesang und lassen ganz nebenbei Einflüsse aus aller Welt und aus fast allen denkbaren Genres einfließen. Da ist es wenig erstaunlich, dass die Combo bereits 2006 den Deutschen Weltmusikpreis RUTH gewinnen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Derbe Bouncer und Gyp Hop&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Dass ihre Musik so unglaublich energiegeladen klingt und die letzte Schlafmütze zum Stehjoggen inspirieren dürfte, könnte daran liegen, dass die vier Berliner „im Proberaum etliche Liter Kaffee“ zu sich genommen haben – was zweifellos seine Spuren hinterlassen hat. Abgesehen von wenigen Ruhepausen, die die Ohrbooten sich und ihrem Publikum gönnen, spurten die Jungs mit einer Dynamik und einer Spielfreude durch ihr Programm, dass selbst die größten Tanzmuffel irgendwann Zuckungen in den Beinen bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Derbe Bouncer“ haben Frontman Ben, Gitarrist Matze, Onkel (Schlagzeug) und Noodt (Bass, Tasten) jede Menge im Programm. Dabei hat ihr „Gyp Hop“ mit dem deutschsprachigen HipHop, der seit Jahren die Charts dominiert, eher wenig zu tun – so verspielt, schräg und überbordend vor Ideen ist das Ganze, dass es hierzulande seinesgleichen noch sucht. Man merkt sofort, dass die Erschaffer der „Falafelbeats“ einmal als Straßenmusiker angefangen haben und auch außerhalb ihrer musikalischen Profession kaum wissen, wohin mit so viel Kreativität und Energie: Jedes der Bandmitglieder scheint pflegt zig Nebenprojekte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das Leben ist eine große Autobahn“, rappen die Jungs in einem ihrer bekanntesten Stücke. Am Samstag um 20 Uhr fahren die vier einmal kurz ab und machen Station im Musikbunker, Rehmannstraße.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Passender wäre es natürlich, sie spielten in der Raststätte in der Lothringerstraße, doch da ist um 20 Uhr schon das Kontrastprogramm angesagt: Zu Gast sind die beiden Singer-Songwriter The Late Call alias Johannes Meyer und Björn Kleinhenz, der eine Wahl-Stockholmer mit deutschem Pass, der andere echter Schwede.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Manifest gegen postmoderne Samstagabendunterhaltung"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Meyer hat ein Album aufgenommen, dass seine Plattenfirma Tapete Records so beschreibt: „’Leaving Notes’ klingt wie ein Manifest gegen die postmoderne Samstagabendunterhaltung“. Das klingt nach einer ziemlichen Spaßbremse - und ist es auch, zumindest wenn man das Publikum der Ohrbooten fragen würde. Zum Glück sind hier jedoch ganz andere Qualitäten vorhanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei The Late Call darf nach Herzenslust geschwelgt, geträumt und geschmachtet werden: Der 27-jährige Gitarrist und Sänger  habe Melodien, die „lange im Gedächtnis und vor allem im Herzen bleiben“, schrieb etwa das Onlinezine laxmag.de. Solche Begeisterung rührt wohl daher, dass The Late Call kompositorisch wie gesanglich ganz klar in der Tradition sensibler Liedermacher wie Nick Drake, Elliott Smith und Tiger Lou steht. Bei ihm braucht sich für seine Gänsehaut zu schämen. Mit zarter Stimme und feinem Picking auf der Akustikgitarre gelingt es ihm, sein Publikum auf eine ganz altmodische Weise zu berühren. Böse Zungen oder Ohrbooten-Fans mögen das „Frauenmusik“ schimpfen. Alle anderen schweigen und genießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In beinahe allen von Meyers Stücken schwingt Melancholie mit. Selbst wenn er darüber singt, wie glücklich er gerade sei, nimmt man es ihm nie wirklich ab. Seine Platte sei „der Beweis, dass eine Fernbeziehung Spuren hinterlässt“, schreibt sein Hamburger Label. In der Tat: Er muss es schwer haben im fernen Stockholm, wo die Sommer kurz und die Winter düster sind. Aber genau diesem Umstand verdanken Meyers Fans wohl diese gefühlvollen Kleinode, die noch lange nachhallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Björn Kleinhenz hat an den Aufnahmen zu „Leaving Notes“ mitgewirkt, wird aber in der Raststätte auch eigene Stücke spielen, denn derer hat er in den vergangenen zehn Jahren so einige zusammengetragen. Auch Kleinhenz ist ein großer Nostalgiker, gibt zuweilen auch mal Kassetten an seine Fans raus und schlägt musikalisch in die gleiche Kerbe wie The Late Call. Allerdings klingt Kleinhenz noch ein bisschen schwedischer, erlaubt sich mehr Einflüsse aus der Pop- und Indiekiste. Vergleiche mit Damian Rice und José Gonzalez sind bei ihm aber auch nicht ganz verkehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag muss man sich also entscheiden, ob man lieber die Nacht zum Tag oder den Tag zur Nacht machen will. Beides ist drin – und zwar mit Klasse.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-1315249901683760350?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/1315249901683760350/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=1315249901683760350' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/1315249901683760350'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/1315249901683760350'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/05/konzerttipps-ohrbooten-late-call-und.html' title='Konzerttipps: Ohrbooten, The Late Call und Björn Kleinhenz'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-5425413058199622221</id><published>2010-05-06T12:53:00.000+02:00</published><updated>2010-06-13T13:07:24.747+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Konzerttipps: Blues Delivery und The Yorkshire</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kolumne "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten, erschienen am 06.05.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Am kommenden Freitag steht Nostalgie auf dem Programm: Im Franz geben sich &lt;a href="http://www.blues-delivery.de/"&gt;Blues Delivery&lt;/a&gt; die Ehre und lassen noch einmal den Ur-Blues der ganz alten Tage hochleben. Und im Parkside kredenzen &lt;a href="http://www.myspace.com/theyorkshire"&gt;The Yorkshire&lt;/a&gt; Indie und Wave, der direkt aus den Achtzigern zu kommen scheint.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie interpretieren Stücke von wahren Blues-Legenden und sind doch beinahe selbst schon eine geworden: Blues Delivery um Bandleader Werner Weber und den Blues Harp-Virtuosen Riedel Diegel tingeln bereits seit Ende der Siebzigerjahre durch die Bluesclubs und Kneipen der Kaiserstadt und dürften jedem Öcher, der sich auch nur entfernt für Blues interessiert, ein Begriff sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gibt es Blues-Combos wie Sand am Meer, aber diese ist seit jeher ein Sonderfall und zumindest in der Euregio einmalig: Denn Blues Delivery schwören nicht auf den elektrifizierten Sound, der spätestens seit den Sechzigerjahren weltweit populär wurde. Viel mehr hat die Aachener Band ihr Heil im Ur-Blues gefunden, der in den Zwanziger- und Dreißigerjahren aus Rag, Cajun und Jazz entstand und den Protagonisten wie Bessie Smith, Ma Rainey und Billie Holiday in den USA populär machten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass Blues Delivery diesen urwüchsigen, authentischen Sound so frisch und mitreißend wiedergeben können, liegt zweifellos an der musikalischen Klasse der Band: Riedel Diegel gewann bereits 1989 die Blues Harp-Weltmeisterschaft von Hohner und spielte mit Größen wie Reinhard Mey, Tommy Engel und Schwoißfuass. Der Gitarrist und Sänger Werner Weber ist ein wahrer Kenner der alten Blues-Klassiker und gibt sie stilecht wieder. Sängerin Andrea Porten-Thielen verleiht der Musik mit ihrer geschulten, ausdrucksstarken Stimme die Seele. Männi Wotruba an der virtuosen Solo-Gitarre und Lothar Galle-Merkel am bundlosen Bass runden die stimmige Bandbesetzung ab. Ein Schlagzeug brauchen die Musiker genauso wenig wie ihre Vorbilder. Für fähige Gastmusiker – unter ihnen Blind John Davis und Götz Alsmann – waren Blues Delivery hingegen immer offen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer Lust auf eine kleine Geschichtsstunde (oder auch zwei) in Sachen Blues hat, kann Blues Delivery am Freitag um 20 Uhr im Franz, Franzstraße, erleben. Dort gibt die Combo ein „Blues Harp Special“ zum Besten, bei dem Riedel Diegel alle Register seines Könnens ziehen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Achtzigerjahre kann man wohl kaum als goldene Epoche des Blues bezeichnen – doch dafür hatten sie andere Qualitäten: Einige davon haben sich die fünf Kölner von The Yorkshire auf die Fahne geschrieben, die ebenfalls am Freitagabend in Aachen aufspielen. Bei ihnen gibt’s eine relativ flockige Mischung aus Indie, Wave und authentischem Achtziger-Sound.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ära der Schulterpolster, Karottenjeans und Achselhaarwuchswettbewerbe übt auf die junge Generation (die das nicht miterleben musste) bereits seit geraumer Zeit eine erstaunliche Faszination aus. Auch die Musik aus jener Zeit wird wiederentdeckt: Synthesizersounds sind angesagter denn je und Bands wie Franz Ferdinand und Maximo Park gelangten in den letzten Jahren mit ihren eindeutigen Referenzen zu Post Punk und Wave zu gehörigem Ruhm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was The Yorkshire von solchen Bands unterscheidet, ist dass sie es musikalisch offenbar noch ein wenig ernster meinen: Ihr Sound klingt tatsächlich nach den mittleren Achtzigern und ihr englischer Gesang klingt stellenweise so deutsch, wie es eigentlich nur Mitte der Achtziger im Radio hat klingen dürfen. Dazu gibt es zuckersüße Melodien, zuweilen zwingende Tanzrhythmen, hier und da ein wenig Piano-Kitsch, drahtige E-Gitarren und sehr gefühligen Gesang. Aber natürlich wird bei The Yorkshire auch gerne mal in echter Indie-Manier abgerockt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor gut zwei Jahren taten sich The Yorkshire zusammen und bereits ihre Debüt-EP sorgte bei Fans für Begeisterung. Aktuell stehen die Jungs vor der Fertigstellung ihres Debüt-Albums und viele ihrer neuen Stücke werden sie sicher in Aachen vorstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitagabend steht also noch eine Geschichtsstunde auf dem Programm: Wer die Achtzigerjahre, wie sie sich in deutschen Indie- und Waveclubs angehört haben könnten, einmal relativ stilecht erleben möchte, dürfte bei The Yorkshire an der richtigen Adresse sein. Ab 20 Uhr sind zudem die Aachener Alternative Rocker von den Mad Squirrels mit von der Partie.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-5425413058199622221?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/5425413058199622221/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=5425413058199622221' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5425413058199622221'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5425413058199622221'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/05/konzerttipps-blues-delivery-und.html' title='Konzerttipps: Blues Delivery und The Yorkshire'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-5275182052457501761</id><published>2010-04-30T12:46:00.000+02:00</published><updated>2010-06-13T12:50:23.682+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Konzerttipp: Mr. Irish Bastard</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kolumne "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten, erschienen am 29.04.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Wer einmal Shane MacGowan, den einstigen Sänger der Pogues, erlebt hat, weiß: Irish Folk und Punkrock haben mehr gemeinsam, als manche glauben. Das wissen auch die Musiker um &lt;a href="http://www.myspace.com/mririshbastard"&gt;Mr. Irish Bastard&lt;/a&gt;, die ihre Spielart denn auch schlüssig als „Fine Irish Punk Drinking Music“ bezeichnen. Am Samstag gastiert die Combo im Musikbunker.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ein großes Dankeschön an ein tolles Publikum für einen der besten Abende, den wir jemals hatten“ – so verabschiedeten sich die sieben Musikanten nach ihrem letzten Auftritt in Aachen vor etwas mehr als einem Jahr. Wer vor Ort war, wird sich sicher erinnern und vermutlich wieder kommen. Wer Mr. Irish Bastard seinerzeit verpasst hat, aber auf Irish Folk mit einer gewissen Punk-Attitüde steht, sollte am Samstag im MuBu reinschauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sich selbst beschreiben die Münsteraner wie folgt: „Der Cocktail aus Zigaretten, Bier, Whiskey und der rauchigen Stimme, die viele an Shane McGowan erinnert, wird durch klassische Instrumente wie Flöte, Mandoline, Akkordeon und Banjo abgerundet.“ Man beachte die Reihenfolge der Stilelemente: Bei den Damen und Herren steht ganz offensichtlich der Party-Faktor an erster Stelle, erst dann kommt die stilecht, mit traditionellen Instrumenten, dargebrachte Musik ins Spiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass das so ist, hat wohl ganz wesentlich mit Frontmann der Band, Mr. Irish Bastard höchstpersönlich, zu tun, der sich als waschechter Ire selbstverständlich mit Whiskey auskennt und weiß wie man anständig feiert. Seine Stimme klingt auch tatsächlich ein wenig nach Shane MacGowan, auch wenn der Sänger (Achtung: Insider!) anscheinend noch alle Zähne im Mund hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegründet hat sich die Combo 2006, in der Kürze der Zeit jedoch schon eine ganze Reihe Erfolge feiern können: Bereits nach zwei Monaten wurden sie von den Levellers als Vorgruppe für deren Europa-Tournee engagiert und kurz darauf begleitete man Fiddlers Green auf die Bühnen des Kontinents. Ihre erste EP verkauften sie im Eigenvertrieb über 3.000 Mal und mit ihrem Debüt-Album „The Bastard Brotherhood“ landeten sie 2008 einen Achtungserfolg. Es folgten Tourneen durch Europa und Asien. Und vor wenigen Tagen veröffentlichten die Münsteraner ihr Zweitwerk „A Fistful of Dirt“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Geheimrezept der Band ist neben ihrer Lust zu feiern und ihrem ebenso Pogo- wie schunkeltauglichen Sound wohl auch ihre Offenheit. So schrecken Mr. Irish Bastard und Kollegen nicht davor zurück, Ricky Martins „Livin La Vida Loca“ oder The Cures „Why can’t I be you“ durch den irischen Kakao zu ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Wer mit Irish Folk grundsätzlich kein Problem hat und Bands wie Flogging Molly, The Pogues oder die Dropkick Murphys oder einfach nur die irische Art zu feiern mag, dürfte bei Mr. Irish Bastard einen guten Abend haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-5275182052457501761?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/5275182052457501761/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=5275182052457501761' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5275182052457501761'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5275182052457501761'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/04/konzerttipp-mr-irish-bastard.html' title='Konzerttipp: Mr. Irish Bastard'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-5165865007698622008</id><published>2010-04-22T12:36:00.001+02:00</published><updated>2010-06-13T12:45:33.305+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Konzerttipps: Benedikt Jahnel und Johanna Zeul</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kolumne "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten, erschienen am 22.04.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ob sich &lt;a href="http://www.myspace.com/johannazeul"&gt;Johanna Zeul&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.benejahnel.de/main_de.html"&gt;Benedikt Jahnel&lt;/a&gt; verstehen würden, wenn sie sich träfen? Wohl kaum: Während es über die exzentrische Liedermacherin heißt, sie schlafe „mit den Fingern in der Steckdose“, ist über den hochbegabten Jazz-Pianisten bekannt, dass er sich akademisch mit Wahrscheinlichkeitsrechnung beschäftigt. So viel steht in jedem Fall fest: Die Konzerte der beiden gegensätzlichen Künstler in Aachen werden mit Spannung erwartet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Keine Frage, Johanna Zeul hat einen Knall“, schrieb die Süddeutsche Zeitung einmal über die 1981 geborene Wahl-Berlinerin. Wer die junge Frau einmal auf der Bühne erlebt hat, wird das vermutlich bestätigen: So exzentrisch, laut, ehrlich – und ja: irgendwie verrückt - war seit der Neuen Deutschen Welle kaum eine Sängerin in unseren Breiten. Wie ein Derwisch springt Johanna Zeul mit ihrer Gitarre auf der Bühne herum, jauchzt und schreit, zieht Grimassen – und hat offenbar enorm großen Spaß dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peinlich und kindisch mögen das manche finden. Entwaffnend, ansteckend und berührend andere: Als „hinreißend spontan“ etwa lobt die Frankfurter Allgemeine die Sängerin und der Fernsehsender Arte widmete ihr einen eigenen Beitrag. Zeuls Debüt-Album „Nummer 1“ aus dem Jahr 2007 erntete ebenfalls erstklassige Kritiken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Begeisterung für Johanna Zeul ausmacht, ist dabei weniger ihre Musik. Ihre Kompositionen rufen zwar zuweilen NDW-Legenden wie Ideal oder Rio Reiser in Erinnerung, sind aber weder virtuos gespielt noch besonders unorthodox. Viel mehr ist es der Mensch Johanna Zeul selbst, den sie mit ungefilterter Authentizität und emotionaler Wucht auf ihr Publikum loslässt. Diese Frau hat nichts zu verbergen, viel zu sagen und möglichst alle sollen es sehen und hören. Um das vermitteln zu können, ließ Zeul sogar einen Major Deal sausen und gründete ihr eigenes Label „Gold und Tier“, auf dem sie demnächst ihr zweites Album veröffentlichen wird. In das Vermarktungsschema der Plattenindustrie würde sie wohl auch gar nicht passen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ist Johanna Zeul deswegen so einzigartig und faszinierend, weil sie quasi der Gegenentwurf zu allem Künstlichen in ihrer Branche ist, zu Superstar-Castings, falschem Pathos und austauschbaren Songtexten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derzeit ist die Musikerin, die bezeichnenderweise einmal den Rio Reiser Songpreis gewann, mit ihrer kleinen Band auf Tour. Am Freitag macht sie Station in der kleinen Raststätte in der Lothringerstraße. Wer sie erleben will, sollte wohl deutlich vor 20 Uhr da sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Kontrastprogramm dazu gibt’s am Sonntagabend um 20.30 Uhr im Dumont: Zu Gast sein wird der junge Jazz-Pianist und Komponist Benedikt Jahnel. Dass der neben seinem Musikerdasein auch noch Mathematik studiert und sich dabei bevorzugt mit Wahrscheinlichkeitsrechnung auseinandersetzt, wäre nur eine Fußnote wert – würde sich dieser Umstand nicht in Jahnels Kompositionen widerspiegeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei klingt Jahnels Musik keineswegs verkopft. Der Pianist, hiesigen Jazzfans vielleicht durch seine Gastspiele mit der Combo max.bab bekannt, gehört nicht zu den zwanghaften Innovatoren, die die abendländische Harmonik zum Teufel jagen wollen. Eher das Gegenteil ist der Fall: Gerade weil Jahnel seine Kompositionen teilweise mathematisch zu strukturieren scheint, werden diese letztlich zugänglicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist der Gegensatz aus Rationalität und Sinnlichkeit, der die Faszination von Jahnels Musik ausmacht: Einerseits ist eine präzise Klangarchitektur hörbar, sind Stücke völlig klar und durchdacht strukturiert; andererseits ist immer auch das vorhanden, was im Deutschlandfunk als „Klangmalerei“ beschrieben wurde: Traumhafte Passagen, gefühlvoll und manchmal melancholisch, swingende Leichtigkeit, offenkundige Lust am Improvisieren. Trotz des mathematischen Unterbaus scheint diese Musik zu fließen und offene Räume zu suchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ins Dumont kommt Jahnel in Trio-Formation: Der Spanier Antonio Miguel am Kontrabass und der kanadische Schlagzeuger Owen Howard sind dabei mehr als nur Stichwortgeber. Gemeinsam mit den gefragten Musikern der New Yorker Jazzszene nahm Jahnel auch das Album „Modular Concepts Songbook“ (2008) auf, das nicht nur in der Jazzszene hervorragende Kritiken und viele Anhänger gefunden hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Konzert des Benedikt Jahnel Trios im Dumont beginnt am kommenden Sonntag um 20.30 Uhr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-5165865007698622008?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/5165865007698622008/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=5165865007698622008' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5165865007698622008'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5165865007698622008'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/04/konzerttipps-benedikt-jahnel-und.html' title='Konzerttipps: Benedikt Jahnel und Johanna Zeul'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-5621514247731806039</id><published>2010-04-08T20:20:00.000+02:00</published><updated>2010-04-09T20:26:09.474+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Konzerttipps: Jethro Tull, Kitty Solaris und Bernhard Eder</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kolumne "Aachen Szene" für Aachener Nachrichten, 08.04.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Mit Klassikern wie „Locomotive Breath“, „Aqualung“ und „Living in the past“ haben Jethro Tull in den Siebzigerjahren Musikgeschichte geschrieben. Am Samstag kommt die legendäre Combo um Frontmann Ian Anderson ins Eurogress.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sound von Jethro Tull ist seit ihrer Gründung im Jahre 1968 untrennbar mit Ian Andersons Flötenspiel verbunden. Wie es dazu kam, erzählte der Frontmann vor kurzem im Interview mit unserer Zeitung: „Als ich mein Elternhaus verließ, brauchte ich ein Instrument, das ich in den paar Tüten verstauen konnte, die ich mitnahm. Eine Gitarre hätte den Rahmen gesprengt. Die Flöte war aber auch ungewöhnlich genug im Rockkontext, um damit Gehör zu finden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rest ist Musikgeschichte, könnte man ergänzen: Jethro Tull fanden ziemlich bald Gehör, bereits ihr zweites Album „Stand up“ schoss 1969 an die Spitze der britischen Charts. 1971 gelang ihnen der weltweite Durchbruch mit der Single „Locomotive Breath“ und dem Album „Aqualung“. Andersons rockiges Flötenspiel war das Markenzeichen von Jethro Tull geworden. Ihre Alben „Thick As A Brick“ und „A Passion Play“ waren in den Siebzigerjahren nicht nur Verkaufserfolge, sie sind auch herausragende Beispiele gelungener progressiver Rockmusik. Es folgten Millionen verkaufte Platten und bis heute rund 3500 Konzerte rund um den Erdball.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr letztes Studio-Album veröffentlichten die Briten 1999. Seitdem sind sie beinahe permanent auf Tour. Und das sicher nicht aus finanziellen Motiven, steht Anderson doch als Plattenmillionär und erfolgreicher Geschäftsmann bestens da. Sein Alter führe ihm die „Endlichkeit der Zeit vor Augen“, sagte der Sänger im Interview, „die mir noch bleibt, um Musik machen zu können.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und tatsächlich: Der gebürtige Schotte gehört zu den letzten noch lebenden Protagonisten der goldenen Ära der Rockmusik. Bedenkt man, dass Jethro Tulls erste Erfolge mehr als 40 Jahre zurück liegen und wie viele ihrer Weggefährten in der Zwischenzeit das Zeitliche gesegnet haben, wird erst klar, was für ein Glücksfall es ist, dass Ian Anderson immer noch nicht müde ist, die alten Hits zum Besten zu geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer die lebenden Legenden – neben dem Sänger ist auch noch Gitarrist Martin Barre aus der Anfangszeit dabei – noch einmal live erleben möchte, kann das am kommenden Samstag um 20 Uhr im Eurogress tun. Jethro Tull versprechen nicht weniger als ihre „Greatest Hits“, eine Auswahl ihrer besten Songs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bedürfte es noch eines Belegs, dass die Sechziger- und Siebzigerjahre in der populären Musik bis heute nachwirken – man bekäme ihn am gleichen Abend: In der Raststätte gastieren nämlich mit &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/kittysolaris"&gt;Kitty Solaris&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/bernhardeder"&gt;Bernhard Eder&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; zwei Künstler, die sich mehr oder weniger direkt auf diese Epoche berufen und dabei ebenso schöne wie interessante neue Musik schaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die junge Berlinerin Kitty Solaris ist laut eigener Aussage „auf den Spuren ihrer Favoriten Velvet Underground, Patti Smith und Cat Power“ unterwegs – und das hört man. Nur mit ihrer Gitarre als Untermalung ruft sie die zarte Melancholie ins Gedächtnis, den zuckersüßen Schwermut, der schon ihre Vorbilder auszeichnete. Ihre meist eher schlicht gehaltenen Stücke leben von einer bewegenden, raumfüllenden Intimität, der sich wohl kaum jemand entziehen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bernhard Eder, gebürtiger Oberösterreicher und seit einigen Jahren ebenfalls Wahl-Berliner, ist ein vielversprechender Singer-Songwriter, der kompositorisch in der Tradition von Größen wie Nick Drake, George Harrison und Elliott Smith steht. Anders als seine Labelkollegin, mit der er derzeit auf Tour ist, lässt Eder seine leisen, betörend melodiösen und melancholischen Kleinode jedoch zuweilen von einem Akkordeon, einer Geige oder anderem Beiwerk umschweben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer die beiden Musiker live erleben möchte, sollte sich am Samstag um 20 Uhr zur Raststätte aufmachen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-5621514247731806039?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/5621514247731806039/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=5621514247731806039' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5621514247731806039'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5621514247731806039'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/04/konzerttipps-jethro-tull-kitty-solaris.html' title='Konzerttipps: Jethro Tull, Kitty Solaris und Bernhard Eder'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-4972336054986820922</id><published>2010-04-01T20:21:00.002+02:00</published><updated>2010-04-01T20:24:42.027+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Konzerttipps: The Blue Van, Jane Walton, Montreal, Mofa und Bernd Begemann</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kolumne "Aachen Szene", erschienen in Aachener Nachrichten, 01.04.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Wer die Feiertage für einen Kurzurlaub im Süden oder einen Besuch bei den lieben Verwandten nutzt, bekommt vielleicht schönes Wetter oder leckeren Kuchen – die bessere Musik jedoch gibt’s wie so oft in der Heimat: Gleich vier Konzerte stehen auf dem Programm, für die sich eine kurzfristige Planänderung lohnen würde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dem Land nördlich von Flensburg kommen &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;The Blue Van&lt;/span&gt;, die wie so viele skandinavische Combos ganz ordentliche Ohrwürmer in petto haben. Die verpacken sie in einen Retro-Rocksound, der stark an die Siebziger erinnert. Damit sind sie den schwedischen Kollegen von Mando Diao und The Hives nicht ganz unähnlich, jedoch weniger süffig als Erstgenannte und weniger punkig als Letztere. Stattdessen setzen The Blue Van mehr auf einen vergleichsweise trockenen, authentischen Sound und erinnern tatsächlich mehr an T. Rex oder Led Zeppelin als an irgendeine zeitgenössische Truppe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, recht erfolgreich sind die vier Zimmermann-, Trucker- und Bauernsöhne aus Dänemark mit ihrer Retro-Rockshow übrigens auch. Die 2003 gegründete Band kann nicht nur auf zahllose Konzerte rund um den Erdball und drei Alben verweisen, auch im Fernsehen kann man sie zuweilen hören: Ihre Lieder wurden in Serien wie „Beverly Hills 90210“, „CSI NY“ und „Scrubs“ eingesetzt. The Blue Van gastieren heute Abend um 20 Uhr im Musikbunker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berlin ist das New York Deutschlands: Hier legen sie an, die Suchenden aller Länder, die auf eine neue Welt hoffen – und sie sich dann dort einfach selber schaffen. Deswegen kann sich eine Band wie &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Jane Walton&lt;/span&gt; auch nur in der Hauptstadt gründen: „Der Haufen Freaks“, als den sie sich selbst bezeichnen, rekrutiert sich aus zwei Schweizern, einer Deutsch-Polin, einem Halbindianer aus dem Allgäu, einem Amerikaner und einem Deutschen und kredenzt – man lese und staune – einen Multikult-Mix namens „Speedrumpelpolkacountrytrashcircusmusique“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man ahnt es schon, Techno-Fans und Jazz-Mathematiker dürften damit nicht glücklich werden. Wer jedoch Freude an einer gnadenlos unvirtuosen Stilmelange mit Party-Garantie hat, wird bei Jane Walton voraussichtlich lustvoll das Tanzbein schwingen. Schon um herauszufinden, welch tragikomisches Schicksal die Namensgeberin, eine gefragte Schauspielerin der Fünfzigerjahre, ereilt hat, lohnt sich der Weg in den Malteserkeller, wo die bunte Truppe am Ostersonntag Station macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur gleichen Zeit spielen zwei schwer angesagte Newcomer-Bands im Jakobshof auf, die im Musikfernsehen zurzeit rauf und runter gesendet werden. Sowohl &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Montreal&lt;/span&gt; als auch &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Mofa&lt;/span&gt; haben zwar das Pop-Punk-Rad, an dem sie drehen, nicht neu erfunden. Aber weil sie mit ihren deutschen Texten offenbar den Nerv der Zeit treffen, gehen die Combos karrieremäßig ziemlich steil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei haben die beiden Hamburger Bands durchaus unterschiedliche Werdegänge hinter sich: Montreal aus Hamburg haben jahrelang Fleißkärtchen gesammelt, seit ihrer Gründung Hunderte Konzerte absolviert, oft vor namhaften Bands wie Bloodhound Gang, Samiam oder Ignite. Mofa hingegen hatten vor zwei Jahren die (geniale) Idee, ausschließlich in albernen Tennisklamotten aufzutreten. Zusammen mit ihrem formidablen Hit „Tiger“ besorgte ihnen dieser Spleen umgehend Kultstatus – und nun schauen sie sich die MTV-Rockcharts von oben an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer Spaß an geradlinigem, melodischen Pop-Punk mit deutschen Texten und Charts-Siegel hat, kann beide Bands am Ostersonntag im Jakobshof erleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleibt noch „der Bernd“, wie seine Fans ihn am liebsten nennen. „Der elektrische Liedermacher“ &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Bernd Begemann&lt;/span&gt; ist jemand, den man entweder liebt oder hasst. Seine Fans lieben den gebürtigen Ostwestfalen, weil er ebenso intelligent wie empathisch von Dingen singt, die viele sich nur zu fühlen trauen. Seine Gegner hassen ihn, weil er dabei manchmal klingt, als hätte Jürgen Drews zu viel Haschisch geraucht und anschließend ein Glas Kirschmarmelade hinterher gekippt.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unumstritten hingegen sind Bernd Begemanns Verdienste um die deutschsprachige Popmusik: Bereits seit Mitte der Achtziger beweist der selbsternannte „Frauenversteher“, das gefühlige deutschsprachige Texte mit Witz und Charme versehen nicht zwingend ein Fall für die ZDF-Hitparade sind. Lob verdient auch der Titel seines jüngsten Albums „Ich erkläre diese Krise für beendet“. Gemeinsam mit seiner Band Die Befreiung bringt Begemann am kommenden Mittwoch obendrein auch noch ein „musikalisches Konjunkturpaket“ mit in den Jakobshof, auf das man durchaus gespannt sein kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-4972336054986820922?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/4972336054986820922/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=4972336054986820922' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/4972336054986820922'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/4972336054986820922'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/04/konzerttipps-blue-van-jane-walton.html' title='Konzerttipps: The Blue Van, Jane Walton, Montreal, Mofa und Bernd Begemann'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-3607986320438938129</id><published>2010-03-25T20:18:00.001+01:00</published><updated>2010-04-01T20:20:36.383+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Aachen Szene: Fleur Earth und No More</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kolumne "Aachen Szene", erschienen in Aachener Nachrichten, 25.03.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Deutschsprachiger Soul und Post-Punk-Electronica-Kraut-Glam: Die Konzerttipps für die nächsten Tage könnten wohl kaum gegensätzlicher sein - und kaum spannender.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denkt man an Soul mit deutschen Texten und einer Prise HipHop, hat man schnell einen fromm erscheinenden, pathetisch schmachtenden Barden aus Mannheim vor Augen. Mit dem hat die Sängerin Fleur Earth jedoch herzlich wenig am Hut: "Vergiss Xavier Naidoos Bibelstunde", sagt sie. Stattdessen nennt sie ihr Album "Es entstehen Wesen" und stellt die Liebe nicht als gottgegebenes Wunder, sondern als omnipräsente Tatsache dar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass der Vergleich mit Naidoo überhaupt herhalten muss, liegt schlicht daran, dass die Mittel, derer sich Fleur Earth bedient, ähnlich zu sein scheinen. Die in der ehemaligen DDR geborene, im Kongo aufgewachsene und heute in Köln beheimatete Sängerin nimmt Einflüsse aus Soul, Jazz, HipHop und Reggae, um darüber mit einer ungemein souligen Stimme ihre Geschichten zu erzählen. Das klangliche Ergebnis, zu dem ihre hervorragende Band (Fleur Earth Experiment) beiträgt, klingt ebenso nostalgisch wie modern, erinnert mal an Erykah Badu oder Madlib, mal an Billie Holiday.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun sind deutsche Texte oft so eine Sache. Dass Fleur Earth sich nicht in Predigten, Plattitüden oder Banalitäten verliert, muss man ihr hoch anrechnen. "Skurreal" nannte sie ein Mini-Album, das 2008 erschien -- und diese Bezeichnung trifft es wohl: Viele ihrer Texte erscheinen kryptisch und verschlossen und sollen es wohl auch sein. Sie ziehe ihre Texte aus den Tiefen ihres Herzens, sagt Fleur Earth, "sie erzählen von Schmerz und Freude. Alles wird verarbeitet und verschlüsselt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Rheinland erfreut sich die Combo seit gut zwei Jahren einer wachsenden Fangemeinde, von einer "Neuen Kölner Schule" ist gar die Rede. Ob sich auch die Aachener für Fleur Earth erwärmen können, wird sich am Freitagabend um 21 Uhr im Malteserkeller zeigen (siehe Termine).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht ganz so lange warten müssen diejenigen, die Lust auf "Post-Punk-Electronica-Kraut-Glam" haben -- dargebracht von einer Truppe, deren Hit "Suicide Commando" bereits seit 1981 in Elektro-, Dark Wave-, Techno- und Indiekreisen gleichermaßen rotiert. Bei so vielen Subkulturen verlieren Sie den Überblick? Keine Sorge -- vermutlich ist das genau das Ziel von No More.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rückblick: 1979 gründet sich die Band um Andy A. Schwarz und Tina Sanudakura in Kiel und wird bald Teil der einheimischen Post-Punk und No Wave-Szene. Der Durchbruch gelingt ihnen zwei Jahre später mit besagtem Gassenhauer, der der deutschen Elektroszene international Tür und Tor öffnet -- und tatsächlich Genre übergreifend abgefeiert wird. Weitere Großtaten bleiben aus und 1986 lösen sich No More schließlich auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn sich eine Band mit nur einem ordentlichen Hit über 20 Jahre nach ihrem vermeintlichen Ende wieder zusammen tut, ist freilich eine gewisse Skepsis angebracht. Doch No More kehrten 2008 nicht zurück, um ihre Rentenkasse aufzubessern. Auf ihrem gerade erschienenen Album "Midnight People &amp; Lo-Life Stars" erfinden sich Schwarz und Sanudakura als Duo vollkommen neu. Zwar sind zuweilen noch Achtziger-Stilmittel in Form von dominanten Synthesizern oder artifiziellen Beats zu hören, aber abgesehen davon spannt die Band einen ebenso weiten wie eigensinnigen Bogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man könnte sagen, ihre Mischung aus beinahe allen möglichen Genres ist bei aller Zeitlosigkeit fast wieder ungewollt modern. Und das liegt nicht nur am nicht enden wollenden 80er-Revival, im Zuge dessen junge Leute mittlerweile die Elektro-Wurzeln jenes Jahrzehnts wiederentdecken. Dem Duo scheint es im reiferen Alter gelungen zu sein, ihr einst in alle Richtungen schießendes Potenzial endlich unter einen (Album-) Hut zu bekommen. Und das Ergebnis ist mit "Post-Punk-Electronica-Kraut-Glam" wohl nur ansatzweise erfasst, hört sich aber umso interessanter an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich noch immer nicht vorstellen kann, was ihn bei No More erwartet, der muss es sich wohl selbst anhören. Zum Beispiel heute Abend um 20.30 Uhr im Dumont, Zollernstraße.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-3607986320438938129?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/3607986320438938129/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=3607986320438938129' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3607986320438938129'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3607986320438938129'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/03/aachen-szene-fleur-earth-und-no-more.html' title='Aachen Szene: Fleur Earth und No More'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-2484211475836921397</id><published>2010-03-18T20:13:00.000+01:00</published><updated>2010-04-01T20:18:29.698+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Ina Deter und die neuen Männer</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kolumne "Aachen Szene", erschienen in Aachener Nachrichten, 18.03.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Sie hat der Frauenbewegung die Parolen geliefert: Mit Hits wie „Neue Männer braucht das Land“ war Ina Deter der Männerschreck der Achtziger. Am Freitag kann man die mittlerweile hoffentlich etwas versöhnlichere Sängerin im Franz erleben.&lt;/span&gt;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Frauen kommen langsam – aber gewaltig“, sang Ina Deter 1986 und sagte der Machowelt damit den Kampf an. „Neue Männer“ forderte sie – und mit ihr eine ganze Generation aufbegehrender Frauen, die vom Heimchendasein endgültig genug hatten. In der Rolle der Stichwortgeberin für die Frauenbewegung hat sich Ina Deter auf diese Weise in der westdeutschen Geschichte verewigt.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Anfang des neuen Jahrtausends gelang der Sängerin, die seinerzeit in Vetschau lebte, dann ein weiterer Achtungserfolg: Ihre Interpretationen von Piaf-Stücken mit eigenen deutschen Texten wurden nicht nur im Feuilleton begeistert gefeiert. Eine Zeitlang brillierte sie in der Rolle der gereiften Femme Fatale - bevor sie vor einigen Jahren beinahe selbst einer schweren Krankheit erlag. „Ein Wunder muss noch geschehen“, hatte Ina Deter bereits 1984 gesungen – und, als hätte sie es geahnt, widerfuhr ihr nun eines.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2008 veröffentlichte sie schließlich ihr jüngstes Album mit dem Titel „Ein Wunder“, auf dem sie elf ihrer größten Hits noch einmal neu aufnahm, ergänzt durch drei unveröffentlichte Nummern. Weniger agitatorisch, weniger laut ist sie nun (ihre Stücke spielt sie nun bevorzugt im Unplugged-Sound), doch im Kern ist sich Ina Deter bis heute treu geblieben: Einige Parolen aus den Achtzigern werden ihre Fans wohl auch bei ihrem Konzert im Franz wieder hören.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber vielleicht ist sie mit über 60 etwas milder gestimmt: Immerhin hat die Deter selbst zwei „neue Männer“ gefunden, denen sie über die Jahrzehnte hinweg treu geblieben ist: Mit ihren musikalischen Weggefährten Micki Meuser (Bass) und Manni Hollaender (Gitarre) teilt sie schließlich schon seit gut 30 Jahren die Bühne.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Indie-Pop aus Schweden&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollte Frau Deter am Samstag noch in Aachen weilen, kann sie sich im Musikbunker vier „neue Männer“ anschauen, die ihr gefallen dürften: Die Schweden von Nervous Nellie, seit 2002 ein Team, machen nicht nur ausgesprochen emotionale Musik. Über sie heißt es auch: „Sie lassen uns lachen und weinen, ohne dass es peinlich wäre.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, mit Heulbojen hat man hat es hier sicher nicht zu tun. Viel mehr hat die Musik von Nervous Nellie ihren Ursprung in den Siebzigerjahren, als den Leuten rückblickend überhaupt sehr wenig peinlich zu sein schien. Den Stil der Schweden könnte man etwa so beschreiben: Hier geben sich David Bowie und George Harrison die Hand, beide nur mit Akustikgitarren und Harmonikas im Gepäck, und heuern eine junge Hippie-Band von der Westküste an – auf dass frische, verspielte Rockmusik mit ordentlich Folk-Einschlag entstehen möge. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nervous Nellie wären keine Schweden, wenn sie nicht auch noch hartnäckige Ohrwürmer in petto hätten. Die klingen zwar hier und da wie schon mal gehört, werden aber mit so viel Verve dargebracht, dass man ein Holzklotz sein müsste, um nicht spätestens beim zweiten Refrain mitzusummen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt hat sich das Quartett auf Tour begeben, im Gepäck ihr erst vor wenigen Tagen veröffentlichtes neues Album „Why dawn is called mourning“. Wer mit ihnen gemeinsam lachen und weinen möchte, sollte in den Keller des Musikbunkers kommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-2484211475836921397?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/2484211475836921397/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=2484211475836921397' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/2484211475836921397'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/2484211475836921397'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/03/ina-deter-und-die-neuen-manner.html' title='Ina Deter und die neuen Männer'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-7091551325525682191</id><published>2010-03-11T20:01:00.001+01:00</published><updated>2010-04-01T20:17:50.070+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Aachen Szene: Gero Körner und xrFarflight</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kolumne "Aachen Szene", erschienen in Aachener Nachrichten, 11.03.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;In der Musik ist etwas möglich, von dem Menschen schon immer geträumt haben: Man kann sich mit ihr auf Zeitreisen begeben. Genau dazu laden der einheimische Jazzer Gero Körner und das Hamburger Duo xrFarflight mit ihren bevorstehenden Konzerten ein - und wählen dabei recht unterschiedliche Reiseziele.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cluburlaub oder Rundreise? Diese Frage sollte am Anfang jeder Zeitreise stehen. Für Gero Körner war das Ziel - zumindest im Falle seines neuen Albums "Truth" - von Anfang klar: In die Sechziger und frühen Siebziger zog es ihn. Auch einen Ort hatte er fest im Blick: Nach Memphis wollte er, in die Heimat von Booker T. &amp; The MGs, die den Soul Jazz mit frischer Leichtigkeit und ungeheurem Groove erst richtig populär machten. Und die fast nebenbei auch als Studio-Band von Otis Redding, Wilson Pickett und Isaac Hayes Musikgeschichte schrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Hommage an jene goldene Epoche des Memphis Soul ist "Truth" geworden. Das trifft nicht nur für die beschwingten Kompositionen zu, die so stilecht sind, dass sie die Jahrzehnte überdauert haben könnten, auch die Produktion des Albums erspart sich modernen Schnickschnack, klingt authentisch nach einer Zeit, in der Synthesizer und digitale Aufnahmetechnik noch Zukunftsmusik waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben der illustren Band um den 33-jährigen Monschauer Hammond-, Rhodes- und Keyboardvirtuosen bürgt dafür die amerikanische Soul-Diva Soleil Niklasson, deren sexy Timbre mal energisch, mal schwelgend an Größen wie Gladys Knight oder Shirley Bassey erinnert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maestro Körner, ansonsten gleichermaßen in Jazz-, Klassik- und Rockkreisen zu Hause und euregionalen Hörern nicht erst seit seinem Einstieg bei den Krautrock-Legenden von Ruphus Zuphall ein Begriff, setzt hier also einmal ganz auf Cluburlaub: Wer mitreisen möchte, wird am Samstag, 13. März, um 20 Uhr im Jakobshof (Stromgasse) abgeholt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Kontinente und Jahrzehnte zu benennen, in denen xrFarflight's Musik zielgenau zu verorten wäre, ist glücklicherweise weder nötig noch möglich", sagen Daniel Gädicke und Karsten Genz über ihre Reiseroute. Man sollte sich die Musik des Hamburger Duos vielleicht eher wie eine kleine Weltreise vorstellen: Allerdings weniger im komfortablen Jumbo-Jet als viel mehr im gemütlichen VW Bulli. Hier machen die beiden Reiseführer noch alles selbst: Gädicke und Karsten Genz laden zu einer gemütlichen Individualtour, die in den psychedelischen Sechzigern, bei Pink Floyd und Soft Machine beginnt und dann kreuz und quer durch die Musikgeschichte zickzackt, um schließlich bei aktuellen Indie-Helden wie Elliott Smith oder Motorpsycho anzukommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei bezeichnet sich das Hamburger Duo als das "kleinste Quintett der Welt": In der Tat ist es zuweilen rätselhaft, wie die zwei jungen Herren mit der üblichen Zahl an Gliedmaßen gleichzeitig Schlagzeug, Gitarre, Orgel, Basspedal, E-Piano und manch anderes bedienen und dabei auch noch beide singen. Das Resultat - sie selbst nennen es "Miniaturrock" - ist jedenfalls sowohl akustisch als auch optisch überaus faszinierend. Hier werden dem Hörer nicht immer virtuos, aber mit viel Leidenschaft Kleinode der Musiklandschaft präsentiert: Zuckersüße Melodien treffen auf "verspielte Soundeskapaden", Schrammelgitarren auf lieblichen Chorgesang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und weil die Jungs so sympathische Indie-Jungs sind, kann man sich auch noch ihr komplettes Album kostenlos auf ihrer Homepage www.xrfarflight.com herunterladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer also Lust auf eine musikalische Rundreise mit viel Spielraum für Kursänderungen hat, sollte am Freitag, 12. März, um 20 Uhr in der Raststätte, Lothringerstraße, auf xrFarflight warten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-7091551325525682191?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/7091551325525682191/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=7091551325525682191' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/7091551325525682191'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/7091551325525682191'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/03/aachen-szene-gero-korner-und.html' title='Aachen Szene: Gero Körner und xrFarflight'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-3954311806086645623</id><published>2010-03-04T19:48:00.002+01:00</published><updated>2010-04-01T20:01:32.645+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Botanica: Liebe, Wahnsinn und andere Ausnahmezustände</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Kolumne "Aachen Szene", erschienen in Aachener Nachrichten, 04.03.2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Beim Namen Botanica drängt sich manchen erstmal der Gedanke an Grünzeug auf. Ob das bei der Namensfindung der gleichnamigen Band aus Los Angeles eine Rolle gespielt hat, ist nicht bekannt. Sicher ist aber, dass die Truppe um Sänger und Keyboarder Paul Wallfisch musikalisch zum spannendsten gehört, was auf Aachens Bühnen in nächster Zeit zu hören ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die 1999 in Los Angeles gegründete Combo bringt Einflüsse unter einen Hut, die beim ersten Hören bunt zusammengewürfelt erscheinen: Geradlinige Rocksongs wechseln sich mit verschrobenen Blues-Oden im Stile von Tom Waits ab. Auf melancholische Balladen folgen Stücke im Mississippi Delta-Stil. Dann wieder ist pure Psychedelik angesagt – und das ist längst nicht alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als „grobkörnigen, verqualmten, Brecht-artigen Bohemian Rock“ hat das Intro-Magazin die Stücke des Albums „Berlin Hi-Fi“ (2006) bezeichnet. Ein nicht ganz unpassendes Etikett, betont es doch das, was Botanica am ehesten ausmacht: Die Band schafft mit ihren zuweilen altmodisch anmutenden Stilelementen und der ausdrucksstarken Stimme Paul Wallfischs eine einzigartige, geradezu bedeutungsschwangere Atmosphäre, die trotz einer gewissen Theatralik nie ins Schwermütige abgleitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vergleiche mit Tom Waits oder auch Nick Cave mögen bei einigen Stücken angebracht sein. Auch textlich – bei Botanica dreht sich alles um „Liebe, Wahnsinn und andere Ausnahmezustände“ – schlagen Botanica in eine ähnliche Kerbe. Doch während die berühmten Kollegen stilistisch relativ festgelegt sind, sucht und findet Bandleader Wallfisch sein Heil in der Vielfalt. Der Sohn rumänischer Juden, die vor den Nazis in die USA flüchteten, kennt keine Grenzen - schließlich habe die Realität ja auch keine, wie er einmal in einem Radio-Interview kundtat. Und so mischen Botanica die unterschiedlichsten, nur scheinbar widersprüchlichen Spielarten, um ihren völlig eigenen Stil zu kreieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Februar veröffentlichten Botanica ihr sechstes Album „Who you are“. Produziert wurde es übrigens in New York und Aachen, der Heimat ihres langjährigen Labels „rent a dog“ und ihres Co-Produzenten Ulli Rattay. Das Werk klingt wie aus einem Guss, bringt ihre ganze Ambivalenz auf den Punkt. „Love“ hatte der Arbeitstitel gelautet – und er hätte wohl auch gepasst: Bei allen stilistischen Gegensätzen wohnt dem Album eine unvergleichlich tiefe, warme Stimmung inne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für ihre aktuelle Tour konnten Botanica Brian Viglione von den Dresden Dolls als Schlagzeuger gewinnen. An der Gitarre ist John Andrews (Nena, Peter Murphy) mit von der Partie. Die namhaften Verstärkungen ergänzen die Band, die ansonsten aktuell aus Wallfisch und Bassist Jason Binnick besteht, auf dem jüngsten Album jedoch auch mit Größen wie Anne de Wolff (Streicher) und Martin Wenk (Trompete) zusammen arbeitete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Live werden Botanica „furiose Shows“ bescheinigt. Bleibt zu hoffen, dass dies auch auf ihr Gastspiel im Musikbunker, Rehmannstraße, am kommenden Mittwoch, 10. März, ab 20 Uhr zutrifft. Wer Lust auf unorthodoxe, stimmungsvolle Musik und ein ganz sicher nicht alltägliches Konzert hat, dürfte jedenfalls auf seine Kosten kommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-3954311806086645623?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/3954311806086645623/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=3954311806086645623' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3954311806086645623'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3954311806086645623'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/03/botanica-liebe-wahnsinn-und-andere.html' title='Botanica: Liebe, Wahnsinn und andere Ausnahmezustände'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-3211493796916564446</id><published>2009-06-21T20:40:00.000+02:00</published><updated>2010-03-31T21:01:01.237+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Katy Perry im Palladium zu Köln, 20.06.2009 (für Kölnische Rundschau)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Eine Pastorentochter, die bekennt, ein Mädchen geküsst zu haben, mag in den USA für ein Skandälchen genügen. Hierzulande geht so was auch im Kinderprogramm: Jedenfalls wimmelte es beim Konzert von "Sünderin" Katy Perry im Palladium von 11-jährigen Mädchen und deren Eltern. Die konnten beruhigt feststellen: Es gibt definitiv Schlimmeres.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings mussten die Erziehungsberechtigten einige Geduld beweisen: Schon am späten Nachmittag formierten sich lange Schlangen am Eingang des Palladiums -- schließlich wollte der Nachwuchs die vordersten Plätze ergattern. Dann galt es auch noch, mit The Asteroids Galaxy Tour und Ladyhawke ein üppiges Vorprogramm hinter sich zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Katy Perry endlich die Bühne betritt, ist es schon zehn Uhr durch. Zu den Klängen von "California Girls" von den Beach Boys marschiert die 24-Jährige ein, nur mit einem Bikini im Fünfzigerjahre-Stil bekleidet. Die Eltern sind beruhigt: Keine Reizwäsche, kein Lack-und-Leder, in jeder "Bravo"-Ausgabe geht es ungezügelter zu. Entwarnung auch bei der Bühnendekoration: Hinter der Sängerin blinkt ein riesiges rotes Herz auf, das manche an die "Glücksbärchis" denken lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter dem Jubel ihrer rund 2.500 Fans aller Altersklassen legt Perry mit "Fingerprints" los, das überraschend punkig daher kommt. Und wer es vorher nur ahnte, erfährt es jetzt: Die Dame kann wirklich gut singen, von der Pink'schen Rockröhre bis hin zu gehauchten Schmachtfetzen beherrscht sie alle Register. Höhepunkte ihres rund 80-minütigen Programms sind natürlich die beiden Disco-Charthits "Hot N Cold" und "I kissed a girl". Letzteres gibt Perry in gefeierter Überlänge als Zugabe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischen den Stücken allerdings sorgt die Kalifornierin für Ratlosigkeit: Ist das die Frau von Popeye? Mit einem völlig überkandidelten Tonfall quatscht Perry über das Wetter und inszeniert sich als lebendiges Barbie-Püppchen aus den Fünfzigern. Sei's drum. Musikalisch boten Perry und ihre hervorragend eingespielte Band zwar überhaupt nichts Neues, aber das auf solidem Niveau. Vor Kolleginnen wie Pink, Avril Lavigne oder auch Britney Spears braucht sie sich nicht zu verstecken. Es sei denn, sie hat ein Problem mit Plagiatsvorwürfen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-3211493796916564446?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/3211493796916564446/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=3211493796916564446' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3211493796916564446'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3211493796916564446'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/03/katy-perry-im-palladium-zu-koln-20.html' title=''/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-8681546284436239043</id><published>2009-06-17T20:22:00.003+02:00</published><updated>2010-03-31T20:42:41.447+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>Keane als ehrliche Rocker</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Keane im E-Werk zu Köln, 16.06.2010 (für Kölnische Rundschau)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tom Chaplin kann sein Glück kaum fassen. Der schlaksige Sänger von Keane strahlt über beide Backen und genießt den Jubel seiner 1500 Fans im E-Werk. "Ich glaube, es herrscht heute Abend eine ganz besondere Energie in diesem Saal", konstatiert er schließlich. Diese Energie hatten sich Chaplin und seine Bandkollegen allerdings auch hart erarbeitet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was der Rahmen doch ausmachen kann: Bei ihrem Gastspiel im Palladium im letzten Herbst hatten sich Keane noch überdimensional inszenieren können, ließen hinter sich farbenfrohe Videos abspielen und sorgten mit völlig überhalltem Sound für ordentlich Pathos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichts davon am Dienstag im kleineren E-Werk gegenüber: Die vergleichsweise schlichte Bühnenausstattung -- keine Videos, nur das Cover ihres aktuellen Albums "Perfect Symmetry" im Hintergrund -- und der glasklare, authentische Sound zwangen die vier Briten, mit dem Wesentlichen zu überzeugen: Ihrer Musik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine leichte Aufgabe für eine Band, die 2004 mit schwelgerischem Piano-Rock startete, seitdem zunehmend in Richtung "New Romantic" driftet und das Ganze gerne stilecht mit Stadionhall und großen Gesten ausstaffiert. Das Pathos mussten sich Chaplin und Kollegen diesmal -- ganz im Stile ehrlicher Rocker -- hart erarbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei setzten Keane zu Anfang auf eine Art Wunschkonzert: Die Hits "Everybody's changing", "Bend and break" und "This is the last time" gehören zu den ersten Titeln des Abends und reißen das Publikum bereits nach 20 Minuten zu wahren Jubelstürmen hin. Chaplin schwärmt vom imposanten Dom und den Kölnern sowieso und sichert sich damit Bonus-Sympathien. Er turnt noch sportlicher als sonst über die Bühne, während Gast-Keyboarder Jesse Quinn in die Tasten drischt, als spiele er in einer Hardrock-Band.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solch leidenschaftlicher Einsatz kann allerdings kaum verdecken, dass die neueren Stücke der Band -- etwa "You haven't told me anything" - im schlichten Clubkonzert-Kontext nicht recht zünden wollen. Die Synthie-Orgien mit den wenig prägnanten Refrains ernten meist nur wohlwollenden Applaus. Stattdessen funktioniert auf einmal die für Keane völlig untypische und ergreifend schlichte Gitarrenballade "Playing along", die Chaplin solo darbringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kein Wunder also, dass es größtenteils Titel ihres ersten Albums "Hopes and Fears" (2004) sind, die für echte Begeisterung sorgen: Die Piano-Nummern "My Shadow" und "Bedshaped" als Zugaben runden den Abend nach rund 90 Minuten ab. Und während die Fans nach &lt;span class="il"&gt;Kr&lt;/span&gt;äften jubeln, schlawinert Tom Chaplin geradezu verlegen um seinen Mikroständer herum. Da müssten sie wohl "sehr bald wiederkommen", sagt er. Man darf gespannt sein, welche Version von Keane dann auf dem Programm steht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-8681546284436239043?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/8681546284436239043/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=8681546284436239043' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/8681546284436239043'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/8681546284436239043'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2009/06/keane-als-ehrliche-rocker.html' title='Keane als ehrliche Rocker'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-7165599191309257508</id><published>2009-05-10T20:03:00.002+02:00</published><updated>2010-03-31T20:43:00.877+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>Simpy Red in Köln: "Guten Abend Hamburg"</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Simply Red in der Lanxess Arena zu Köln, 09.05.2009&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(für Kölnische Rundschau)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wahre Simply Red-Fans sind hart im Nehmen. Mit "Guten Abend Hamburg" begrüßte Rotschopf Mick  Hucknall die 15.000 in der Kölner Lanxess Arena - um sich kurz darauf und peinlich  berührt für den Fauxpas zu entschuldigen. Dabei hatten Simply  Red ohnehin genug hochkarätige Evergreens zu bieten, um letztlich im Guten mit  ihren Fans auseinander zu gehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Simply Red beginnen den Abend mit der eher unspektakulären  Soulpop-Nummer "It's only love", als Mick Hucknall die Bühne betritt.  Dem ersten Jubel folgt rasch eine bittere Erkenntnis: Ganz schön alt  sieht er aus, der Mann, dessen Markenzeichen noch immer die wallende,  rote Lockenpracht ist. Auf der Videoleinwand werden versteinerte  Gesichtszüge sichtbar. In seinem maßgeschneiderten blauen Anzug  schleicht Hucknall über die Bühne wie Frank Sinatra mit 80. Dabei ist  der Mann erst 48.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Stücke später wähnt sich der Sänger in Hamburg. Es dauert  einige Minuten, bis er seinen Irrtum bemerkt. Er sei am Nachmittag  in der Innenstadt gewesen, von allen Seiten angerempelt worden und habe  darüber wohl vergessen, wo er sei, entschuldigt er sich für die  Peinlichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die 15.000 Hucknall und seiner Band recht schnell verzeihen, liegt  hauptsächlich daran, dass Simply Red auf ihrer Abschiedstour - die Band  löst sich nach 25 Jahren endgültig auf - jede Menge "Greatest Hits" im  Gepäck haben. Zum letzten Mal gibt es die ganzen Soul- und  Pop-Evergreens der Engländer live - von "A New Flame" über "Thrill me"  bis hin zum 1995er Dance-Hit "Fairground". Mit jedem dieser Stücke  steigt die Stimmung im Innenraum und auf den vollbesetzten Rängen: Immer  mehr erheben sich, beginnen zu tanzen, lassen sich vom dezenten Groove  der Band anstecken. Noch einmal wird auch deutlich, dass Simply Red der  Welt unsterbliche Soft Soul-Nummern hinterlassen: Bei "For Your Babies"  und "Your Mirror" sind viele Fans sichtlich berührt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Mick Hucknall wird im Laufe des Abends wach: Das Jackett fliegt in  die Ecke, hemdsärmelig beginnt er zu seinen eigenen Hits zu tanzen und  lächelt milde. Das tut gut, denn ansonsten herrscht auf der Bühne kaum  Leben. Alles klingt wie auf CD, bis auf die beiden  Background-Sängerinnen wirken die Musiker seltsam unbeteiligt. Nach  knapp zwei Stunden und zwei Zugabenblöcken verabschieden sie sich mit  Hits wie "Something Got Me Started" und der bewegenden Ballade "Stars",  bei der die Bühne in ein Sternenmeer getaucht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So eindeutig Simply Red als Protagonisten der achtziger und neunziger  Jahre in Erinnerung bleiben werden, so deutlich wurde am Samstagabend  aber auch, dass ihre Zeit vorbei ist. Musikalisch sind Hucknall und  Kollegen nie wirklich im neuen Jahrtausend angekommen. Es spricht für  sie, dass sie das rechtzeitig erkannt haben und sich würdevoll von ihren  Fans verabschieden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-7165599191309257508?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/7165599191309257508/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=7165599191309257508' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/7165599191309257508'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/7165599191309257508'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2009/05/simpy-red-in-koln-guten-abend-hamburg.html' title='Simpy Red in Köln: &quot;Guten Abend Hamburg&quot;'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-8678978305383380695</id><published>2009-05-05T10:00:00.002+02:00</published><updated>2010-03-31T20:43:32.976+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>Lily Allen hat abgenommen</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Lily Allen im E-Werk zu Köln, 04.05.2009&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(für Kölnische Rundschau)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Sie hat abgenommen!" - ein junges Mädchen lässt ihrer Begeisterung  freien Lauf, als der Vorhang fällt und Lily Allen im hautengen, blauen  Kleidchen auf der Bühne erscheint. Glücklicherweise hatte die 24-jährige  Engländerin im E-Werk etwas mehr zu bieten als nur das.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie habe Angst, dass sich ihr Ruhm weniger auf ihrer Musik als auf ihren  von der Boulevardpresse dankbar kolportierten Skandälchen gründe, wurde  Allen unlängst zitiert. Nach ihrem Gastspiel in Köln am Montagabend  kann sie beruhigt sein: Zwar sorgte ihr Äußeres anscheinend für einigen  Gesprächsstoff im Publikum; mit ihrer musikalischen Leistung konnten  Allen und ihre gut aufgelegte Band jedoch durchaus nachlegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuckerbrot und Peitsche: So könnte man ein Konzert von Lily Allen wohl  treffend umreißen: Charmant und mit mädchenhaft kecker Stimme trägt sie  ihre honigsüßen Melodien vor, doch in ihren Texten rechnet sie gnadenlos  und zuweilen gehässig mit allen ab, die ihr nicht in den Kram passen.  So direkt, dass man froh sein sollte, nicht zu ihren Feinden zu gehören:  Man könnte in ihrem nächsten Stück mit einem süffigen "Fuck you!"  bedacht werden. Die gleichnamige Nummer war - aus 1500 Kehlen  inbrünstig mitgesungen - wohl eine der Hymnen des Abends.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach den ersten Stücken hält die nunmehr zierliche Brünette ihr erstes  Glas Champagner in der Hand, es soll nicht das letzte sein. Lily Allen  hebt spontan das Rauchverbot im E-Werk auf und pafft eine nach der  anderen. Lustvoll kichert sie sich durch den Abend und hat offenbar Spaß. Den gibt sie unmittelbar an ihr überwiegend junges,  weibliches Publikum weiter, das vom ersten Stück an tanzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musikalisch präsentiert sich Lily Allen auf ihrem neuen Album "It's not  me, it's you" nicht viel, aber doch ein wenig reifer: Nach dem  charmanten, aber doch recht einförmigen Pop ihres Debütalbums wagt sie  mehr Abwechslung. "He wasn't there", ihr halbwegs ernsthaftes Stück über  ihren Vater, gibt sie - nur von Klavier und Gitarre begleitet - in  Honky Tonk-Manier zum Besten. Das chansonesque "Never gonna happen" mag  gar als Brecht/Weill-Reminiszenz durchgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Höhepunkt des Konzerts war jedoch die als Zugabe dargebotene Version  ihres 2006er-Sommerhits "Smile": Den Reggae-Ohrwurm gaben Allen und Band  zunächst originalgetreu, dann als elektrisierende Drum'n Bass-Version  und schließlich in scheppernder Dub Reggae-Manier zum Besten. Hinterher  schob sie die neue Single "The Fear", in der sie beißend ironisch mit  der englischen Boulevardpresse ins Gericht geht. "Alles ist cool,  solange ich abnehme", singt sie darin. Zum Glück ist das nicht wirklich  nötig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-8678978305383380695?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/8678978305383380695/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=8678978305383380695' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/8678978305383380695'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/8678978305383380695'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2010/03/lily-allen-hat-abgenommen.html' title='Lily Allen hat abgenommen'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-8846124474821972636</id><published>2009-04-15T10:00:00.003+02:00</published><updated>2010-03-31T20:44:19.717+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>The Notwist: Was macht Console?</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Notwist im E-Werk zu Köln, 14.04.2009&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(für Kölnische Rundschau)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;The Notwist stehen im gleißend blauen Licht auf der Bühne des E-Werks,  doch man könnte sie glatt übersehen, so unscheinbar wirken die fünf  Oberbayern. Wäre da nicht dieser große schlaksige Typ am linken  Bühnenrand: Auf schlackernden Knien wippt er rhythmisch vor sich hin,  schüttelt seine wallende Lockenpracht und fuchtelt mit zwei  Steuergeräten für eine Nintendo Wii herum. Was tut er da?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Antwort auf diese Frage blieb Martin Gretschmann alias "Console" am  Dienstagabend schuldig. Seine Band jedoch stellte klar, dass sie in  einer Liga mit den Kollegen von Radiohead agiert. Ihren 2000 Fans im  ausverkauften E-Werk bescherten die einstmaligen Provinzler eine  Odyssee, die von Indie-Rock über Lärmorgien, Jazz, Electronica, House,  Funk und Dub Reggae reichte. Nur einen roten Faden gab es: Den  schüchtern säuselnden Gesang und die butterweichen Melodien Markus  Achers, bei allem Beiwerk seit jeher das Erkennungsmerkmal der Band.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine großen Gesten, kein Pathos, wenig Worte. Stattdessen Hits wie  "Good Lies" und "Pilot", zarte Popmelodien neben eklektischer  Avantgarde. Und ein eindeutiges Fazit: Das war einer der größten  Konzertabende des Jahres.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-8846124474821972636?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/8846124474821972636/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=8846124474821972636' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/8846124474821972636'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/8846124474821972636'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2009/04/notwist-was-macht-console.html' title='The Notwist: Was macht Console?'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-5421599403812128856</id><published>2009-04-07T23:00:00.002+02:00</published><updated>2010-03-31T20:32:58.675+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>The Virgins: Donald Cumming will Spaß</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Virgins im Gebäude 9, 07.04.2009&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;(für Kölnische Rundschau)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Man könnte glauben, auf einer Motto-Party gelandet zu sein. Knallenge Jeans, Jennifer Grey-Gedächtnis-Dauerwellen, riesige Brillen, gepunktete Minnie Mouse-Kleidchen und hartnäckig gegeelte Schnittlauchlocken werden im Gebäude 9 zur Schau getragen. Doch dies ist keine dieser typischen 80er-Partys und die meisten der Anwesenden haben das Jahrzehnt auch bestenfalls in der Wiege erlebt. Dies ist das Konzert der zurzeit angesagtesten Newcomer aus New York: „The Virgins“ haben die Zeit um 1980 zwar auch nicht selbst miterlebt, wissen aber sehr gut, welche Musik gespielt wurde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donald Cumming stakst ungelenk und wie elektrisiert auf der Bühne herum, bewegt sich wie ein Roboter, joggt auf der Stelle und legt dann kess die Hände in die Hüften. Er trägt einen dunklen Overall mit Hemdkragen, unter dem ein weißes T-Shirt hervorlugt. Die Ärmel hat er hochgekrempelt, an seinem Handgelenk baumelt ein Goldkettchen. Er singt über „Teen Lover“ und teure Mädchen und seine exzentrische, nasale Stimme klingt wie eine Mischung aus David Byrne und Joey Ramone.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass „The Virgins“ nach „The Strokes“ das nächste große Ding aus New York sein sollen, hat sich in Köln noch nicht so ganz herumgesprochen. Gerade mal 250 Fans sind nach Deutz gekommen, um Cumming und Kollegen live zu sehen. Wer nicht selbst im stilechten Endsiebziger respektive Frühachtziger-Look aufläuft, sympathisiert zumindest mit dem Sound dieser Ära, mit Disco, New Wave, Funk und Post-Punk. Genau das haben „The Virgins“ zu bieten: Auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum vereinigen sie beinahe alle um 1980 populären Stilrichtungen, klingen dabei mal nach den Talking Heads, mal nach AC/DC, mal nach KC &amp;amp; The Sunshine Band.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was auf Platte zuweilen ein wenig gekünstelt klingt, entfaltet im Gebäude 9 seine volle, partytaugliche Wirkung: Ihren Insider-Hits wie „Rich Girls“ und „Private Affair“ verpasst die Band live dermaßen viel Groove und Energie, dass die Luft brennt. Die drahtigen Funk-Riffs kommen messerscharf. Bass und Schlagzeug – auf dem Album mit Weichspüler-Sound – lassen funky und erdig das Mauerwerk des Gebäudes erbeben. Dazu Cumming als engagierter Vorturner, „catchy“ Refrains und zum Schluss eine dermaßen druckvolle Coverversion von INXS’s „Devil Inside“, dass die Australier vor Neid erblassen würden. Nach 45 Minuten ist leider schon alles vorbei, „The Virgins“ haben nun mal erst ein Album.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was das Tourmanagement geritten hat, ausgerechnet das witzlose Saarbrückener Duo Pretty Lightning im Vorprogramm spielen zu lassen, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Deren ausdrucksloser „White Stripes“-Abklatsch jedenfalls war auf dieser 80er-Party völlig deplatziert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-5421599403812128856?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/5421599403812128856/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=5421599403812128856' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5421599403812128856'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5421599403812128856'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2009/04/virgins-donald-cumming-will-spa.html' title='The Virgins: Donald Cumming will Spaß'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-5502173806644005893</id><published>2009-04-03T23:00:00.001+02:00</published><updated>2009-05-03T20:37:18.661+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>Niels Frevert: Du sollst nicht in der Kirche klatschen</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Ihr seid so toll", sagt Niels Frevert ein wenig schüchtern in sein Mikro. Die Reaktion des Publikums in der Nippeser Kulturkirche: Gespenstische Stille. Kein Jubel, kein Klatschen, nichts. Bis sich einer erbarmt: "Du auch!" ruft er in Richtung Bühne -- und spricht aus, was die übrigen 450 im randvollen Kirchenschiff wohl wenigstens gedacht haben müssen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht lag es an den Gebetsbänken, auf denen die meisten seiner Fans Platz nehmen mussten, und die zu zeitweise andächtigem Schweigen verleiteten. Aber nach seinem Gastspiel in der Kulturkiche ist auch klar: Als "Superstar"-Aspirant würde Niels Frevert gnadenlos durchfallen. Zu bescheiden und ja, einfach normal trat der Sänger auf, um große Jubelstürme zu provozieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Glück, will man ergänzen. Denn, auch das zeigte sich am Freitagabend: Freverts poetische Kleinode benötigen kein Show-Getöse und kein Animationsprogramm, um ihre Wirkung zu entfalten. Dass der Hamburger Sänger sie mit kompletter Band und Streichquartett auf die Bühne brachte, reichte völlig aus, um sein Publikum in der randvollen Kulturkirche wenigstens innerlich zu begeistern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Freverts Songlyrik schwingt Melancholie mit, die nie in Kitsch abgleitet. "Du kannst mich an der Ecke rauslassen", heißt sein jüngstes, drittes Soloalbum. Und so wie der Titelsong das Thema Trennung behandelt, verwendet Frevert auch in vielen anderen Stücken unorthodoxe Metaphern. Er singt von "Kakerlaken in deinen Cornflakes", von beschlagenen Brillengläsern und umspielt ganz unspektakulär jede sich aufdrängende Betroffenheit. Selbst die grandios (von Easy Listening-Legende Werner Becker) arrangierten Streicher kann er sich erlauben, ohne in Klischees zu verfallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den alten "Nationalgalerie"-Superhit "Evelyn" verkniff sich Frevert in Köln. Stattdessen gab er eine leise Interpretation aus den "schlimmen Neunzigern" von Udo Lindenbergs "Ein Herz kann man nicht reparieren". So unspektakulär und bescheiden Frevert sich auf der Bühne gab, so groß und für sich standen seine Stücke. Und für die -- nicht für seine Show -- gab es letztlich dann auch die verdienten Jubelstürme.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-5502173806644005893?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/5502173806644005893/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=5502173806644005893' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5502173806644005893'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5502173806644005893'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2009/05/niels-frevert-du-sollst-nicht-in-der.html' title='Niels Frevert: Du sollst nicht in der Kirche klatschen'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-805298007112599936</id><published>2009-03-30T23:00:00.002+02:00</published><updated>2010-03-31T20:34:31.082+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>Pink: Star in der Manege</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Pink in der Lanxess-Arena zu Köln, 30.03.2009 (für Kölnische Rundschau)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Leute müssen sich furchtbar gelangweilt haben, damals, als bei Konzerten einfach nur Musik gespielt wurde. Auf diese Idee kann man durchaus kommen, wenn man die Popsängerin Pink da oben am Trapez hängen und kopfüber singen sieht. Dann setzt sie auch noch zum Bungee-Sprung in den Innenraum der Lanxess-Arena an. 16.000 Fans erstarren zu Salzsäulen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für ein Spektakel: Mit einem Konzert im eigentlichen Sinne hatte das, was die 29-jährige Amerikanerin am Montagabend auf – oder besser: über – der Bühne der Lanxess-Arena tat, wenig zu tun. Im „Fun House“, so der Titel ihres gefeierten neuen Albums, ist alles erlaubt, was unterhält. Und so war der Name war auch in Köln Programm: Die Bühne war ein riesiger Zirkus voller Tänzer und Artisten, Gauklern und Statisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es spricht wohl Bände, wenn Pinks „Konzert“ vielen der 16.000 in der ausverkauften Arena hauptsächlich wegen der atemberaubenden artistischen Einlagen am Trapez in Erinnerung bleiben wird. Das ist fast schon schade, denn was Pink alias Alecia Beth Moore und ihre Band musikalisch boten, wäre auch ohne all die Show-Effekte, die bis ins letzte Detail präzise Choreographie und die etlichen Garderoben der Sängerin den Eintrittspreis wert gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pink ist nun mal keine von diesen „gemachten“, austauschbaren Popstars. Spätestens seit ihrem Hit-Album „M!ssundaztood“ aus dem Jahr 2002 ist klar: Die zierliche Blondine hat nicht nur ein herausragendes Soul-Timbre, sie hat auch etwas zu sagen. Ob sie wie in „Family Portrait“ auf bewegende Weise ihre zerrüttete Kindheit aufarbeitet oder sich in ihrem neuen Album intensiv mit der Scheidung von Ehemann Carey Hart auseinandersetzt: Diese Frau ist authentisch, sie ist ein Charakter, in ihrer Stimme klingt ein bewegtes Leben mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so waren es auch eher die ruhigen, intim anmutenden Momente im Show-Programm, die als musikalische Höhepunkte des Abends in Erinnerung blieben: Besagtes „Family Portrait“ etwa, die rührende Ballade „Crystal Ball“ und ganz zum Schluss die Piano-Nummer „Glitter in the Air“. Selbst wenn Pink auch bei diesen schlichten Stücken für die riesigen Videoleinwände neben der Bühne schauspielerte, entstand doch kurzzeitig so etwas wie Gänsehautstimmung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rest war Spektakel: Die rockigen Hits wie „Just like a pill“ und „So what“ wurden gebührend bejubelt, die atemberaubenden Show-Einlagen bestaunt. Dazu noch perfekte Interpretationen von Queens „Bohemian Rhapsody“ und Led Zeppelins „Babe I’m gonna leave you“, bei denen auch die reiferen Semester im Publikum auf ihre Kosten kamen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz oder vielleicht auch wegen der überbordenden Show mit all den Höhenflügen der Sängerin wollte im „Fun House“ Lanxess-Arena keine echte Party-Stimmung aufkommen. Selbst im Innenraum gab es kaum Bewegung und nur sporadische Tanzversuche. Stattdessen wurde geknipst, was die Akkus der Digitalkameras hergaben. Vielleicht gab es einfach viel zu viel zu sehen, um sich auf das Hören zu konzentrieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-805298007112599936?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/805298007112599936/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=805298007112599936' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/805298007112599936'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/805298007112599936'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2009/05/pink-star-in-der-manege.html' title='Pink: Star in der Manege'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-2785031051714673697</id><published>2009-02-17T23:00:00.002+01:00</published><updated>2010-04-01T20:29:18.186+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>Bloc Party im Palladium oder: Arbeiten an Karneval</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Im mit 4000 Leuten proppevollen Mülheimer Palladium wird getanzt und getobt. Plötzlich &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;schaffen sie eine freie Fläche, direkt vor der Bühne, mit gut zehn Metern Durchmesser. Einige &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sekunden lang halten alle den Atem an, dann stürmen Hunderte auf einmal auf die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;freigewordene Tanzfläche, springen sich gegenseitig in die Körper, verpassen sich blaue &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Flecken und haben dabei eine Mordsgaudi: So sieht wohl eine "Bloc Party" aus. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kölsche Feierlaune trifft britisches Understatement. Während vor der Bühne der Teufel losist, lassen sich die vier Londoner von Bloc Party nicht aus der Ruhe bringen. Aus 4000 Kehlen wird gebrüllt und mitgesungen, während Sänger Kele Okereke die Höflichkeit in Person markiert: Mit geradezu klischeehaft britischem Tonfall sagt er brav "Guten Abend" und "Danke schön" und zum Schluss "Auf Wiedersehen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den gut anderthalb Stunden dazwischen leisten die Indie-Rocker ganze Arbeit: Es gibt wohl kaum eine zeitgenössische Rockband, die dermaßen präzise und konzentriert zu Werke geht und ihr Publikum dabei so restlos zu begeistern vermag. "Dance Punk" nennen das manche, aber das Etikett trifft nur ansatzweise, was die Briten da fabrizieren. Mit Punk im ursprünglichen Sinne hat das jedenfalls nichts zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der für Bloc Party charakteristischen Grundlage aus treibenden, mitunter zwingenden Schlagzeug-Grooves und funky Bassläufen hätte wohl sogar James Brown seine Freude gehabt. Und ihren Gitarren entlocken Sänger Okereke und Russel Lissack alles, was heutzutage möglich ist: Von stilechten Punkriffs über New Wave-artige Flächen bis hin zu Pink Floyd'scher Psychedelik ist alles drin. Dass Okereke kein begnadeter Sänger ist und in den Höhen manchmal wie ein zeternder Bengel klingt, fällt bei der instrumentalen Kraft der Band nicht weiter ins Gewicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den frühen Indie Rock-Krachern "Banquet" und "Helicopter", mit denen Bloc Party 2005 den Durchbruch schafften bis hin zu den neuen Singles "Mercury" und "One month off" war im Palladium die Entwicklung der Band zu verfolgen: Mehr Achtziger wagen, mehr Joy Division und New Romantic, das scheint die jüngere Marschrichtung der Band zu sein. Und auch das kommt an bei den überwiegend jungen Fans.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einziger Kritikpunkt an diesem Abend: Etwas mehr Leidenschaft und Spontaneität hätte den Musikern gut zu Gesicht gestanden. Angesichts ihres überwältigten Publikums wirkten Bloc Party doch recht abgebrüht. Den Fans schien es egal zu sein -- der Rausschmeißer "Time of my Life" aus "Dirty Dancing" sprach wohl nicht wenigen aus der Seele.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-2785031051714673697?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/2785031051714673697/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=2785031051714673697' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/2785031051714673697'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/2785031051714673697'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2009/05/bloc-party-im-palladium-oder-arbeiten.html' title='Bloc Party im Palladium oder: Arbeiten an Karneval'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-4627489532023074617</id><published>2009-01-30T23:00:00.002+01:00</published><updated>2009-05-03T20:18:12.567+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>The Rasmus: "Good clean fun" im Pornokino</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Es gibt innovative Rockbands, es gibt subversive Rockbands und es gibt Bands wie The Rasmus, die die harmlosesten Rockklischees der letzten 30 Jahre in kleinen, aber hartnäckigen Ohrwürmern wiederverwerten. Das kann unterhaltsam sein, muss es aber nicht – wie sich beim Gastspiel der Finnen im ausverkauften Gloria-Theater zeigte.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer im stickigen, da mit 900 Leuten randvollen Gloria keinen Schweißgeruch riskieren will, ist vorbereitet: Während sich der stämmige Gitarrist Pauli Antero Rantasalmi von einem Ventilator die wallende Lockenpracht dauerkühlen lässt, wehen im Publikum die verschiedensten Düfte durcheinander. Einige gehen ganz auf Nummer sicher und bleiben lieber gleich am Saaleingang stehen - auch wenn dort der Zigarettenrauch aus dem Foyer bedrohlich nahe ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Good clean fun" im ehemaligen Pornokino: Die Finnen um Sänger Lauri Ylönen – dessen wasserstoffblonde Frisur ebenfalls in Form bleibt – muten ihren treuen Fans an diesem Freitagabend nichts zu. Stattdessen kriegen sie das, wofür sie bezahlt haben: Einen eingängigen Dreiminüter nach dem anderen, ruhige Strophen und lautere, einprägsame Refrains, die denn auch alle fleißig mitgesungen werden. Natürlich gibt es all die Hits: Als Opener die neue, rockige Hitsingle „Livin' in a world without you", später das noch rockigere „First Day of My Life" und die obligatorische Ballade „Live Forever" und schließlich den Über-Hit „In the Shadows".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Death Pop" nennt die bereits 1994 gegründete Band das, was sie insbesondere seit ihrem Hit-Album „Dead Letters" aus 2003 international erfolgreich verkauft. Ein etwas rätselhaftes Etikett für die unbedarfte Zitatensammlung, die es da zu hören gibt: Im Kern eine Mischung aus inflationär gebrauchten Schwedenmelodien a la Roxette, Achtziger-Soft-Rock, der an die Scorpions gemahnt und – versteht sich – modernem Alternative Rock-Sound mit dezenten Crossover-Anleihen. Dass Produzent Desmond Child beim neuen Album „Black Roses" mitmischte, ist durchaus schlüssig: Der Mann produzierte seinerzeit den Schmalzrock von Kiss („I was made for loving you") und jüngst Ricky Martin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ging denn im Gloria ein Konzert über die Bühne, bei dem es nichts neues, aber viel altes zu entdecken gab: The Rasmus spielten ihr 90-minütiges Programm in Album-Qualität herunter, übten sich dabei in Stehtanz und freuten sich - ganz bescheiden – über ihre jubelnden Fans, denen all das vollkommen reichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-4627489532023074617?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/4627489532023074617/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=4627489532023074617' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/4627489532023074617'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/4627489532023074617'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2009/01/rasmus-good-clean-fun-im-pornokino.html' title='The Rasmus: &quot;Good clean fun&quot; im Pornokino'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-3060607269831275562</id><published>2009-01-10T15:55:00.004+01:00</published><updated>2009-01-19T19:17:26.965+01:00</updated><title type='text'>Tristan Ole *26.12.2008</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pFdrDhGeAAg/SXTDFXX_ImI/AAAAAAAAAGQ/cMQyRCMng0g/s1600-h/DSCF2150.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pFdrDhGeAAg/SXTDFXX_ImI/AAAAAAAAAGQ/cMQyRCMng0g/s400/DSCF2150.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5293069959008559714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pFdrDhGeAAg/SWi3Vmz3AtI/AAAAAAAAAFw/gmP0sj9W3Qw/s1600-h/DSCF2150.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-3060607269831275562?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/3060607269831275562/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=3060607269831275562' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3060607269831275562'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3060607269831275562'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2009/01/tristan-ole-26122008.html' title='Tristan Ole *26.12.2008'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pFdrDhGeAAg/SXTDFXX_ImI/AAAAAAAAAGQ/cMQyRCMng0g/s72-c/DSCF2150.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-5911507120696721781</id><published>2008-12-19T11:42:00.003+01:00</published><updated>2008-12-21T12:55:32.023+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>In Extremo: Hosenträger aus dem Mittelalter</title><content type='html'>&lt;p&gt;Palladium zu Köln, 17.12.08&lt;/p&gt;&lt;p style="font-weight: bold;"&gt;"Damals wie heute zanken die Barden wie Walter und Neidhardt vor 800 Jahren": Mit Marktsackpfeifen, Harfe und Drehleier luden die Mittelalter-Rocker von In Extremo zum "Sängerkrieg" im Mülheimer Palladium. Rund 3000 Fans nahmen stimmgewaltig teil und ließen das düstere Zeitalter hoch leben - ein bisschen wenigstens.&lt;/p&gt; &lt;p&gt; Lederwams, handgemachte Kettenschürzen und Manschetten, bärtige Männer mit wallender Haarpracht: Bei In Extremo herrschte nicht nur auf der Bühne die Mode des Mittelalters, auch im Publikum folgten einige diesem Dresscode. Mehr oder weniger stilecht - aber so genau nahm es die Band auch nicht immer.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Minnesang, mittelalterlichen Instrumenten und entsprechenden Liedtexten - die ältesten aus dem 8. Jahrhundert - haben sich die Berliner seit 1996 Kultstatus unter Mittelalter-Fans erspielt. Seit einiger Zeit verbindet die siebenköpfige Band die alte Tradition mit Elementen aus Rock und Metal - und zwar kommerziell höchst erfolgreich: So schoss ihr jüngstes, insgesamt neuntes Album "Saengerkrieg" dieses Jahr auf Platz eins der deutschen Charts.&lt;/p&gt; &lt;p&gt; Auch wenn sich die Gruppe textlich weitgehend treu geblieben ist - noch immer singt Das Letzte Einhorn alias Michael Robert Rhein vom "Spielmannsfluch", von Gauklern und Edelmännern, und das teilweise in uralten Sprachen - ging der große Erfolg von In Extremo anscheinend auf Kosten der Authentizität: Im Palladium erlebten die Fans ein beinahe waschechtes Rockkonzert, in dem die mittelalterlichen Instrumente, Kleidung und Show-Effekte eher Staffage waren.&lt;/p&gt; &lt;p&gt; Zwar sind die Marktsackpfeifen in beinahe jedem Stück präsent, und auch die anderen traditionellen Instrumente kommen zum Einsatz - der Sound von In Extremo wird jedoch dominiert von der klassischen Rockbandbesetzung: Das klingt oft wie Deutsch-Punk im Stil der Toten Hosen und zuweilen nach Metal mit Korn- und Rammstein-Anleihen. Statt mittelalterlicher Harmonik gab es meist eingängige Pop- und Rockmelodien.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Fans waren dennoch begeistert: Bei Hits wie "Mein rasend Herz" und "Frei zu sein" und "Liam" stimmten sie inbrünstig ein. Der Sängerkrieg endete also im Frieden.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-5911507120696721781?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/5911507120696721781/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=5911507120696721781' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5911507120696721781'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5911507120696721781'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/12/in-extremo-hosentrger-aus-dem.html' title='In Extremo: Hosenträger aus dem Mittelalter'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-6346002741993425462</id><published>2008-12-09T10:00:00.001+01:00</published><updated>2008-12-21T12:55:52.142+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>Peter Fox: Schunkelnde "Stadtaffen"</title><content type='html'>Palladium zu Köln, 8.12.08&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Peter &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;" class="nfakPe"&gt;Fox&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; träumt von einem "Haus am See", in dem er mit 20 Kindern und seiner schönen Frau seinen Lebensabend einläuten will. Wenn der Berliner Sänger in jeder Stadt so gefeiert wird wie jetzt im Kölner Palladium, wird er seinen Traum wohl bald wahr machen können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zehn Jahre lang rollte Peter &lt;span class="nfakPe"&gt;Fox&lt;/span&gt; alias Pierre Baigorry die europäische Reggae- und Dancehallszene mit seiner Band Seeed von hinten auf, setzte Trends und feierte Erfolge. Dann investierte der Berliner sein ganzes Erspartes in eine Solo-Produktion - und begeistert nun mit seinem Album "Stadtaffe" und den Hitsingles "Alles neu" und "Haus am See" den MTV-Nachwuchs, der vor zehn Jahren noch zur Grundschule ging. So sichert man sich wohl als Musiker seine Rente.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im ausverkauften Palladium trafen denn auch die alten "Seeed"-Fans auf die blutjunge "1Live"-Generation, die Peter &lt;span class="nfakPe"&gt;Fox&lt;/span&gt; jüngst ihre "Krone" verliehen hat. Und beide Gruppen konnten zufrieden sein: &lt;span class="nfakPe"&gt;Fox&lt;/span&gt; lieferte eine temporeiche und tanzbare Show ab, die Fans von Dancehall, HipHop und Breakbeats gleichermaßen bediente. Mitreißend waren insbesondere die Trommeleinlagen der vier Amerikaner von "Cold Steel Drumline" Zwar reichte das Material von &lt;span class="nfakPe"&gt;Fox&lt;/span&gt;' Soloalbum nur für eine knappe Stunde Programm plus Zugaben, aber die hatte akustisch und visuell einiges zu bieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist, als hätte &lt;span class="nfakPe"&gt;Fox&lt;/span&gt; nach zehn Jahren "Seeed" den Reset-Schalter gedrückt und könnte sein Glück nun selbst kaum fassen: Auf der Bühne wirkte der Rapper zeitweise so agil und naiv-begeistert, als sei er noch völlig neu im Musikbusiness und freue sich über 4000 neue Kölner Freunde. Diese positive Ausstrahlung machte denn auch so manche Schwächen seiner Show wett: Den schrillen Sound etwa, die im Vergleich zu Seeed einfacher gestrickten Melodien und das misslungene Experiment, die echten Streicher auf dem Album durch Synthies und Sampler zu ersetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stattdessen freute sich das Kölner Publikum über einen Berliner, der mit Textzeilen wie "Das Leben will einen ausgeben" (aus Seeeds "Aufstehen") glatt eine Art Fastelovends-Hymne in petto hatte -- und sich so direkt in die Herzen der schunkelnden "Stadtaffen" sang.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-6346002741993425462?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/6346002741993425462/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=6346002741993425462' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/6346002741993425462'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/6346002741993425462'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/12/peter-fox-schunkelnde-stadtaffen.html' title='Peter Fox: Schunkelnde &quot;Stadtaffen&quot;'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-5051209179394210783</id><published>2008-11-23T10:00:00.001+01:00</published><updated>2008-12-21T12:56:13.905+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>Roísín Murphy: Discosause mit Animationsprogramm</title><content type='html'>E-Werk zu Köln, 22.11.08&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bei Roísín &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;" class="nfakPe"&gt;Murphy&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; bekommt man noch etwas für sein Geld: Zwei Stunden lang Dancefloor-Beats, ein paar gefühlige Soul-Balladen, atemberaubende Tanzeinlagen, geschätzte 20 verschiedene Outfits und eine blendende Light-Show etwa. Mit ihrem Disco-Zirkus machte die irische Pop-Prinzessin Station im ausverkauften Mülheimer E-Werk.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Madonna hat es vorgemacht: Wer im Disco-Business überleben will, muss nicht nur hart arbeiten, sondern sich zudem ständig neu erfinden. Roísín &lt;span class="nfakPe"&gt;Murphy&lt;/span&gt;, einstige Sängerin der kultigen Triphop-Pioniere Moloko, hat diese Lektion mehr als nur verinnerlicht: Für ihre 2000 Fans im E-Werk huscht sie immer wieder zum Bühnenrand und kehrt mit einem neuen spektakulären Kostüm wieder zurück. Oder zieht sich gleich im Rampenlicht um - zur Freude vor allem des männlichen Publikums.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Roísín &lt;span class="nfakPe"&gt;Murphy&lt;/span&gt; steht - wie im Disco-Metier seit jeher - das Äußere im Zentrum. Und so interessierte den Großteil ihres Publikums denn auch weniger, welches Stück die 35-jährige Irin mit ihrer vielköpfigen Band gerade spielte, solange ein tanzbarer Rhythmus auszumachen war. Die perfekt dargebrachten House, Trip-Hop- und Disco-Nummern ihrer beiden Solo-Alben boten nur die Untermalung für kurzweilige Showelemente: Bei der Moloko-Nummer "I can't help myself" etwa trug &lt;span class="nfakPe"&gt;Murphy&lt;/span&gt; zwei lebensgroße Männerpuppen um den Hals. Das war natürlich spektakulär.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei hatte der Abend auch inhaltlich viel versprechend begonnen: Für die Disco-Nummer "Checkin' on me" und einige soulige Balladen hatte die Band anfangs die Bühne verkleinert, &lt;span class="nfakPe"&gt;Murphy&lt;/span&gt; konzentrierte sich augenscheinlich auf ihre eigentliche Kunst - das Singen - und im E-Werk entstand tatsächlich so etwas wie Atmosphäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer knappen halben Stunde dann Vorhang: Die Band ist wie ausgewechselt, jetzt gibt es Disco-Sause und Animationsprogramm. Wen es an diesem Abend auf die Tanzbretter zog, der bekam bei Roísín &lt;span class="nfakPe"&gt;Murphy&lt;/span&gt; ein erstklassiges Warm-up-Programm. Ob die Sängerin bei all der Arbeit überhaupt registrierte, in welcher Stadt sie gerade war, blieb jedoch bis zuletzt unklar.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-5051209179394210783?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/5051209179394210783/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=5051209179394210783' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5051209179394210783'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5051209179394210783'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/12/rosn-murphy-discosause-mit.html' title='Roísín Murphy: Discosause mit Animationsprogramm'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-6237937006160461059</id><published>2008-11-11T20:37:00.006+01:00</published><updated>2008-12-21T12:56:31.575+01:00</updated><title type='text'>Keane live: Lasst Radiohead nicht A-ha covern</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zwischen zeitlos-schönen Melodien und triefendem Kitsch verläuft ein schmaler Grat, auf dem die drei Briten von Keane zumeist recht sicher unterwegs sind. Im Palladium jedoch trampelten die Herren den engen Pfad recht großfüßig breit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keane sind große Nostalgiker, und ihre Nostalgie hat die Achtziger als Gegenstand: Als Auftakt erklingt im Palladium das unglaublich kitschige Gitarren-Thema aus dem Streifen „Top Gun", bevor die Band um Sänger Tom Chaplin die Bühne betritt. Hinter ihr, auf der riesigen Video-Leinwand, wird derweilen das „Keane Micro System" hoch gefahren, ein Uralt-PCs nachempfundenes Betriebssystem, das gleich die Botschaft des Abends ausspuckt: „Everything fine, cool, sweet".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Tat ist bei Keane an diesem Abend vieles schön: Die Band, verstärkt durch Bassist Jesse Quin, gibt ein Harmonie-beladenes, 80 Minuten dauerndes Set zum Besten; die Lichtshow mit ihren prallen Farben und vielen Effekten ist bunt, das Publikum im fast randvollen Palladium ist dankbar und begeisterungsfähig. Die größten Hits der Band, „Somewhere only we know" und „Everybody's changing", werden inbrünstig mitgesungen. Bei den epischen, zeitlos schönen Darbietungen von „This is the last time" und dem nur mit Akustikgitarre dargebrachten „Bend and break" schaffen Keane Gänsehaut-Atmosphäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuweilen jedoch will die Band zu viel: Dann scheint es, als wollten Keane die Essenz der gut 25 Jahre zurück liegenden „New Romantic"-Epoche finden, wobei sie jedoch über das Ziel hinaus schießen. Mal schrille, mal sedierende Synthie-Einlagen und der vollkommen überhallte Sound machen es immer schwerer, Stücke voneinander zu unterscheiden. Und wo ihre Vorbilder - offenbar Gruppen wie Duran Duran oder Spandau Ballet - auf Pastelltöne setzten, blenden Keane mit intensiven Farben und hitzigen Video-Einspielungen und lenken damit teilweise völlig von ihrer Musik ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keane klängen, als coverten Radiohead A-ha: So formulierte es einmal der britische „New Musical Express". Gerade wenn zwei so unterschiedliche Epochen zusammen funktionieren sollen, kommt es auf das Maß an. Hier trugen Keane insgesamt zu dick auf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-6237937006160461059?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/6237937006160461059/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=6237937006160461059' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/6237937006160461059'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/6237937006160461059'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/11/keane-live-lasst-radiohead-nicht-ha.html' title='Keane live: Lasst Radiohead nicht A-ha covern'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-4780341690936475565</id><published>2008-11-11T20:29:00.004+01:00</published><updated>2008-12-21T12:56:49.556+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>Patrice in Köln: Vom Jüngelchen zur Rampensau</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;„Ich habe zwei Persönlichkeiten, die sehr oft miteinander kämpfen", brüllt der zuvor noch so schüchtern wirkende Patrice beim Bad in der Menge. So lange sein innerer Kampf so mitreißend ist wie am Donnerstag im ausverkauften E-Werk  können wohl zumindest Patrice' Fans mit dessen Persönlichkeitsspaltung hervorragend leben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich zeigte sich der 29-jährige Singer/Songwriter an diesem Abend zwei sehr verschiedene Seiten von sich, die auf den ersten Blick schwer vereinbar scheinen: Da stand anfangs der schüchterne Junge mit der zugeknöpften Zirkusjacke auf der Bühne, der sich kaum bewegen mochte und sich an seiner kleinen Konzertgitarre festhielt. Der mit leise gezupften Akkorden und zerbrechlicher Stimme beschwor, dies sei „ein Konzert und keine Show" – und das sei ein ziemlicher Unterschied. Hier gehe es schließlich um Musik und nicht um Entertainment.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine gute Stunde später hat Patrice seine Meinung offensichtlich geändert: Im Oberhemd stürmt er über die anscheinend viel zu klein gewordene Bühne, springt, tanzt und brüllt Dinge wie „Make some noise" oder „Everybody clap your hands". Die Menge tobt, wirft die Arme in die Luft, lässt sich von dem zur Rampensau gewordenen Patrice dirigieren und bejubelt jede seiner nun doch größeren Gesten. Seine 2000 Fans im E-Werk tanzen, singen und „feiern das Leben", wie Patrice es von ihnen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musikalisch ging es indessen noch vielseitiger zu an diesem denkwürdigen Abend: Von balladesken Popnummern wie „Wings of a dove" über Patrice' Reggae- und Skanummern früherer Alben bis hin zu den eher Funk- und Soul-beeinflussten Nummern seines neuen Albums „Free Patri-Ation" reichte das Repertoire. Mit „Pressure Drop" von Toots &amp;amp; The Maytals brachten Patrice und seine hervorragend aufgelegte Band auch einen echten Sixties-Ska-Klassiker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den in New York und Kerpen lebenden Sänger war es ein triumphales, fast zweistündiges Heimspiel: „Ich kenn ja die Hälfte on euch!", freute sich Patrice beim Bad in der Menge. Die 2000 Fans, die das fast zweistündige Konzert im E-Werk miterlebten, kennen den Sänger nun auch etwas besser.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-4780341690936475565?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/4780341690936475565/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=4780341690936475565' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/4780341690936475565'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/4780341690936475565'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/11/patrice-in-kln-vom-jngelchen-zur.html' title='Patrice in Köln: Vom Jüngelchen zur Rampensau'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-7310149897663435443</id><published>2008-10-15T20:32:00.004+02:00</published><updated>2008-12-21T12:57:10.172+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>Jakob Dylan live: Träumen oder Einschlafen</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Jakob Dylans Stimme klingt stark nach Bruce Springsteen. Doch bevor jemand hastig einen Vaterschaftstest fordert – äußerlich hat der 38-Jährige durchaus starke Ähnlichkeit mit Vater Bob. Was wiederum auf seine Musik nur bedingt zutrifft. Die präsentierte er am Dienstag vor rund 200 Fans in der Kulturkirche.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Traumhaft schön oder zum Einschlafen langweilig – das war wohl die Frage des Abends: Die große Mehrheit sprach sich letztlich pro Dylan aus, bejubelte jeden Gitarrenakkord des Sängers und feierte jedes „Thank you" aus dem Mund des Dylan-Sohnes wie eine Liebesbekundung. Die Minderheit aalte sich derweilen auf den Gebetsbänken im nicht einmal halb vollen Kirchenschiff und rang mit der Müdigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musikalisch hat der ehemalige „Wallflowers"-Sänger das Rad sicher nicht neu erfunden. Die Stücke seines Soloalbums „Seeing things" gleichen sich stark und bewegen sich alle im überschaubaren Spielraum leicht Country-beeinflusster Singer-Songwriter-Nummern, die mit wenigen Akkorden, Harmonien und auch sonst völlig unprätentiös daher kommen. Einprägsame Refrains wie bei „Evil is alive and well" oder „Everybody pays as they go" sind selten, und von großen Gesten scheint Dylan wenig zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit seiner Begleitband, den „Gold Mountain Rebels", die aus Audley Freed an der (Twang-)Gitarre, George Reiff am Bass und Fred Eltringham am Schlagzeug besteht, kreiert Jakob Dylan eine Klangteppich, auf dem sich seine wirklich beeindruckende Stimme in aller Ruhe ausbreiten kann. Es ist eine Stimme, um die ihn sein Vater sicher beneidet: Sie hat das leicht Reibeisenartige eines Bruce Springsteen und umschmeichelt den Hörer zuweilen wie ein Marc Cohn und in starken Momenten glaubt man, Chris Rea heraus zu hören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist diese Stimme, zusammen mit Dylans anfangs spröden, dann immer warmherzigeren Art, die den Großteil seines Publikums sanft durch den Abend wiegt. Die etwas Sehnsucht vermittelt, aber nie zu viel, und den Hörer im nächsten Moment wieder ins traute Heim geleitet. Dort ist es wohlig-warm und gemütlich, auf dem Herd kocht Teewasser. Und beim Blick in den Kamin träumen die einen - und die anderen schlafen ein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-7310149897663435443?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/7310149897663435443/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=7310149897663435443' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/7310149897663435443'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/7310149897663435443'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/10/jakob-dylan-live-traumhaft-schn-oder.html' title='Jakob Dylan live: Träumen oder Einschlafen'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-3079821661790795848</id><published>2008-10-15T20:23:00.006+02:00</published><updated>2008-12-21T13:00:13.707+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>Camille ist zu betrunken für Sex</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Camille ist zu betrunken für Sex. 800 Kölnerinnen und Kölner im Gloria-Theater scheint es ähnlich zu gehen, wie ein Mantra wiederholen sie die Zeilen „Too drunk to fuck". Plötzlich verschwindet Camille von der Bühne, taucht Sekunden später im Publikum auf und spritzt ihre Fans mit Whisky nass. „Vielleicht doch nicht...", sagt sie verschmitzt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es waren Szenen wie diese, mit denen sich die französische Sängerin in Köln verewigt hat. Wer ein seichtes Pop-Konzert mit zuckersüßem Akzent erwartet hatte, bekam jedenfalls im wahrsten Sinne den Kopf gewaschen – mit Whisky.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei ist es eigentlich das musikalische Phänomen Camille, das wohl für die meisten ihrer Fans ihre Anziehungskraft ausmacht: Denn in ihrer Musik gibt es kaum (echte) Instrumente – fast alle Beats, Basslinien, Streicher, Keyboards, ja sogar Samples produziert ihr siebenköpfiges Ensemble mit den eigenen Körpern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Body Percussion" nennen sie diese körperliche Klangerzeugung: Zwei Sängerinnen und zwei Tänzer sind ständig in Bewegung, stampfen rhythmisch auf den Bühnenboden, klopfen sich auf Brust, Beine und dauernd in die Hände. Dazu sorgen zwei sehr beeindruckende Beatbox-Spezialisten fachmännisch für täuschend echte Dancefloor-Beats. Nur ab und zu mischt eine Pianistin „klassische" Klänge bei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Camille singt nicht nur – sie ist Soul-Lady, Punk-Göre, Disco-Diva und nur scheinbar die Pop-Sängerin mit dem süßen Akzent – die jeden Moment explodieren kann, wild kreischend zum Derwisch wird. Sie tanzt fast ununterbrochen, läuft minutenlang im Kreis, bis ihr schwindlig wird, lässt ihre Fans bei „Cats &amp;amp; Dogs" bellen und miauen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betrachtet man ihre Musik isoliert – was bei all den Show-Effekten kaum möglich ist – so bietet sie hochwertigen, sehr differenzierten Disco-Pop mit treibenden, oft auch vertrackten Grooves („Gospel With No Lord"), theatralisch anmutende Musical-Kompositionen (den Song „Le Festin" steuerte sie zum „Ratatouille"-Soundtrack bei) und bewegende, unorthodox arrangierte Balladen wie „La jeune fille aux cheveux blancs". Aber auch Punk-Coverstücke wie eben „Too drunk to fuck" bekommen in dieser Konstellation ganz neuen Reiz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit ihrer energiegeladenen Show rief Camille im randvollen Gloria-Theater wahre Begeisterungsstürme hervor. Im Vorprogramm hatte bereits die junge Schweizer Pianistin Sophie Hunger mit ihren filigranen, intelligenten Balladen bleibenden Eindruck hinterlassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-3079821661790795848?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/3079821661790795848/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=3079821661790795848' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3079821661790795848'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3079821661790795848'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/10/camille-live-in-kln-131008.html' title='Camille ist zu betrunken für Sex'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-8811805721137721519</id><published>2008-10-15T20:16:00.003+02:00</published><updated>2008-10-15T20:23:21.720+02:00</updated><title type='text'>Übrigens...</title><content type='html'>Hallo Hallo,&lt;br /&gt;es könnte sein, dass sich die Konzertkritiken in nächster Zeit deutlich mehren...das liegt nämlich daran, dass ich in Köln einen Laden gefunden habe, der mich dafür bezahlt, auf Konzerten herum zu stehen, ein auf zwei Bier zu trinken und anschließend Bericht zu erstatten. Die Kollegen legen allerdings - glaube ich - etwas Wert auf Seriösität, so dass ich nicht immer ganz deutlich werden darf und mir auch meine berüchtigten Anekdötchen und mentale Hakenschlagerei verkneifen muss. So geschehen auch im Fall des Lemonheads-Textes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wer will da schon meckern!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also wenigstens passt hier mal wieder was. Und die Millionen Klicks auf meiner Seite haben endlich wieder einen Sinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also vielleicht trifft man sich ja demnächst mal bei Peter Maffay, Brings oder Avril Lavigne -&lt;br /&gt;Bis dahin!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-8811805721137721519?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/8811805721137721519/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=8811805721137721519' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/8811805721137721519'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/8811805721137721519'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/10/brigens.html' title='Übrigens...'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-8732594541343994830</id><published>2008-10-06T23:15:00.013+02:00</published><updated>2008-12-21T12:52:47.035+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>Evan Dando sieht alt aus</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;font-family:arial;" &gt;Er möge ihn bitte nicht aus der ersten Reihe fotografieren, wird der Fotograf angehalten. Evan Dando, der Sänger der Lemonheads, hält wenig von Nahaufnahmen – vielleicht weil sie die Spuren zeigen würden, die jahrelange Alkohol- und Drogeneskapaden im Gesicht des 41-Jährigen hinterlassen haben. Lieber lässt Dando seine zeitlos frischen Indie-Pop-Hits als Erinnerung zurück.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Sie ist älter geworden, die Klasse von 1992, doch ihr Soundtrack scheint ewig jung zu bleiben: „It’s a shame about Ray“ hieß die Indie-Platte des Jahres, und mit ihr wurden The Lemonheads aus Boston zu den Helden beinahe jeden Oberstufenparty-DJ’s. Ihre ungestüme Coverversion von Simon &amp;amp; Garfunkels „Mrs. Robinson“ schaffte es sogar in so manches Bierzelt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Evan Dando hingegen scheint sich – aus der Distanz – kaum verändert zu haben: Noch immer hängt ihm die Matte auf die Schultern, wirkt er wie der ewige Grunge-Jünger. Noch immer spielt er mit seinen - zwischenzeitlich aufgelösten, mehrfach umformierten und vor zwei Jahren ins Leben zurück geholten – Lemonheads die Stücke von „It’s a shame about Ray“, und es klingt sogar beinahe wie damals. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; So auch im Gebäude 9, wo die gut 300 Fans am Freitagabend sich zu einer Art Klassentreffen mit Live-Band zusammengefunden haben: Sie bekommen all die Hits, „Rudderless“, „Drug Buddy“ und „Alison’s starting to happen“ etwa. Nachdem „It’s a shame about Ray“ fast komplett und in der Original-Reihenfolge abgehandelt ist, spielt Dando einige Stücke solo. Schließlich gibt die Band, zu der außer Dando diesmal der Bassist Vess Ruhtenberg und Drummer Devon Ashley gehören, eine Art Insider-Best-of aus der Zeit nach 1992 zum Besten: Stücke wie „Down about it“ oder „Tenderfoot“ werden begeistert aufgenommen. Das Publikum wirkt fasziniert, zwischen den Stücken wird anerkennend applaudiert und zuweilen andächtig geschwiegen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Lustlos heruntergerasselte Stücke&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Der Mann im Mittelpunkt jedoch wirkt müde. Zwischen den lustlos heruntergerasselten Stücken kaum ein Wort zum Publikum, sichtbare Mühe bei den Gitarrensoli und seine in den Höhen ersterbende Stimme sprechen für sich. Die Drogenhistorie, die er auch in Stücken wie „Hospital“ und „Style“ ehrlich thematisiert, hat Spuren hinterlassen in Dandos Gesicht und Gestik. Der Sänger wirkt zeitweise wie ein alter Mann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Ihr selbstbetiteltes jüngstes Album (2006) fiel fast gänzlich unter den Tisch – stattdessen große Nostalgie und keine Nahaufnahmen: Evan Dando scheint die Spuren seiner jüngeren Vergangenheit verwischen zu wollen. Wirklich gelungen ist es ihm nicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; Kleine Fußnote: In der &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Lemonheads"&gt;englischen Wikipedia&lt;/a&gt; steht dies geschrieben: "On 23rd April 2008 at the inaugural NME US Awards ceremony at the El Rey in Los Angeles, Dando received the classic album award for It's A Shame About Ray, and also performed My Drug Buddy and the album's title track acoustically. According to reports, soon after receiving the award, Dando deposited it into a garbage can, telling a minder "I don't want this".&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-8732594541343994830?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/8732594541343994830/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=8732594541343994830' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/8732594541343994830'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/8732594541343994830'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/10/konzertkritik-lemonheads-live-in-kln.html' title='Evan Dando sieht alt aus'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-7142355582370450473</id><published>2008-09-25T14:43:00.000+02:00</published><updated>2010-04-01T14:47:15.243+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Hookerman: Stinkende Märchen</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Für Aachener Nachrichten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;„Jedes Wort hat seine Farbe, mit einem Song male ich eine  Geschichte“. Tejo Verstappen hat wieder ein paar neue Geschichten  gemalt, gemeinsam mit seiner Band &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;" class="il"&gt;Hookerman&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;, und  zu hören auf dem neuen Album „Monkey Zoo“.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um die Erklärung des Maastrichter Sängers zu verstehen, muss man wissen,  dass der 52-Jährige von Fans und Kennern mit gutem Grund als  „holländischer Tom Waits“ bezeichnet wird. Nicht nur stimmlich kommt  Verstappen seinem Vorbild recht nahe, auch textlich nimmt er sich lieber  „stinkender Märchen“ und „teuflischer Geschichten“ an, als von guten  Zeiten zu singen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verstappens Band &lt;span class="il"&gt;Hookerman&lt;/span&gt;, deren Mitglieder aus  allen drei Ländern der Euregio kommen und die ihr Zentrum – ihren  Proberaum – in Aachen hat, hat nun ihr drittes Album herausgebracht:  Nach „Between August and July“ (1998) und „Absolutely Maybe“ (2002) legt  „Monkey Zoo“ nun Zeugnis einer Weiterentwicklung ab, die nach wie vor  Bar Jazz und „Freak Rock“ als Ausgangspunkte erkennen lässt, die Band  jedoch vielseitiger zeigt als je zuvor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die elf Stücke des neuen Albums repräsentieren eine Bandbreite, die von  der elegischen, geradezu intim anmutenden Bar Jazz-Nummer „Monkey Zoo“  bis hin zum straighten Pop-Rock von „Do you really?“ reicht. Dazwischen  finden sich fast schon zappaeske Einwürfe mit aberwitzigen Texten wie  „Now it goes around the sausage“ und bewegende Balladen wie „Diggin’ a  hole“ und „Good things overtake us“. Auch die für &lt;span class="il"&gt;Hookerman&lt;/span&gt;  typischen „Freak Rock“-Stücke fehlen nicht, gleich der Opener „Spider  on Banana“ erfüllt dahingehend alle Erwartungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="il"&gt;Hookerman&lt;/span&gt; haben sich seit ihrem letzten Album  auch personell umgestellt: Ihr früherer Saxophonist ist dem neuen  Gitarristen Thomas Nordhausen gewichen, der nun zusammen mit dem  Organisten Joonas Lorenz für die Soloeinlagen sorgt. Das Ergebnis ist  ein „noch kompakterer Sound“, findet Tejo Verstappen und behält Recht.  Ein weiterer Neuling in Reihen der Band ist der belgische Kontrabassist  Tom van Acker, der das schwere Erbe von Hartmut Heil angetreten hat.  Heil hat der Band auf „Monkey Zoo“ noch einige seiner Kompositionen  hinterlassen – gut zu erkennen an den annähernd dadaistischen Texten,  die über viele Jahre eines der Markenzeichen von &lt;span class="il"&gt;Hookerman&lt;/span&gt;  waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt sind &lt;span class="il"&gt;Hookerman&lt;/span&gt; mit ihrem dritten Album  etwas rockiger geworden, haben aber auch in andere Richtungen ihre  Fühler ausgestreckt: Neben einer kurzen Hendrix-Reminiszenz haben sie  nun auch 80er-Synthies und viel Blues zu bieten. Über allem liegt jedoch  nach wie vor als roter Faden das tiefe Timbre, die markant-rauchige  Stimme von Tejo Verstappen, die meistens tatsächlich an Tom Waits,  zuweilen aber auch an Joe Cocker erinnert; die mal wütend, mal gequält  klingt, hier Anklage erhebt und da um Vergebung winselt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die fünf Musiker haben ihr Album im vergangenen Winter in einem anfangs  klirrend kalten Studio aufgenommen, erzählt Verstappen. Und es ist wohl  auch eine Platte für die kalte Jahreszeit, für warme Öfen und guten  Rotwein – und gemalte Geschichten, die nicht immer gut ausgehen, und  gerade deswegen so nah am Leben sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Internet: &lt;a href="http://www.hookerman.de/" target="_blank"&gt;www.&lt;span class="il"&gt;hookerman&lt;/span&gt;.de&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-7142355582370450473?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/7142355582370450473/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=7142355582370450473' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/7142355582370450473'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/7142355582370450473'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/09/hookerman-stinkende-marchen.html' title='Hookerman: Stinkende Märchen'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-6389017801924884197</id><published>2008-09-17T12:42:00.004+02:00</published><updated>2008-12-21T12:53:45.983+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>Sido in Köln: "Aua Aua Aua..."</title><content type='html'>Live Music Hall, 16.9.2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wie eine Lichtgestalt steht Sido auf der Bühne, die strahlend weiße Kleidung und der Ring aus Scheinwerfern hinter ihm lassen ihn beinahe engelsgleich erscheinen. Dann rappt er: „Ich bin all das, wovor euch eure Eltern immer gewarnt haben" und gut anderthalb Tausend meist jugendliche Fans jubeln ihm zu.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verdirbt der Rapper, der sich „superintelligentes Drogenopfer" nennt, unsere Jugend? Diese Frage scheinen sich zumindest die Dutzenden Eltern und großen Brüder in den hinteren Reihen zu stellen, die die vielen Teenager in die Live Music Hall begleitet haben. Skeptisch schauen sie zur Bühne, wo Sido gerade sein Publikum fragt, ob denn auch alle „perverse Schweine" seien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fast zwei Stunden lang lässt der „Aggro Berlin"-Rapper und frisch gekürte Juror der neuesten „Popstars"-Staffel kaum eine Gelegenheit aus, zu betonen, dass er ja eigentlich „ein schlechtes Vorbild" sei. Allerdings, räumt er ein: „Wer sagt, was schlecht ist?" - und immerhin habe er ja „Geld, Frauen und Spaß". Solche Argumente ziehen bei seinen Fans scheinbar besser als die Gutmensch-Ambitionen nerviger „Ökotanten".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Groovende Band, trashiger Gesang&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Lässt man seine textlichen Entgleisungen einmal außenvor, bietet Sido eine äußerst unterhaltsame und musikalisch solide Vorstellung: Als einer der wenigen Rapper leistet er sich sogar eine echt Band, die in ihren besten Momenten dermaßen funky groovt, dass selbst der graubärtige Papa am Bierstand mitwippt. Sido sollte das Singen wie in seinem trashigen Liebeslied „Carmen" zwar tunlichst unterlassen; sein Rapstil allerdings ist – wie im Hit „Mein Block" - punktgenau und mitreißend. Auch als versierter Entertainer macht Sido eine gute Figur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztlich geht es auch bei Sido nur um das altbekannte Phänomen der adoleszenten Abgrenzung. Sangen vor 20 Jahren die „Ärzte" von „Geschwisterliebe", so singt Sido heute über Analverkehr: "Aua Aua Aua...". Das schien auch einigen in den hinteren Reihen einzuleuchten, wo im Laufe des Konzerts manch skeptischer Blick einem Schmunzeln wich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-6389017801924884197?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/6389017801924884197/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=6389017801924884197' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/6389017801924884197'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/6389017801924884197'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/12/sido-in-kln-aua-aua-aua.html' title='Sido in Köln: &quot;Aua Aua Aua...&quot;'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-9116271248626970750</id><published>2008-08-24T14:52:00.004+02:00</published><updated>2010-04-01T20:36:28.483+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>Gehobenes Entertainment mit Wir sind Helden</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Wir sind Helden auf der Bonner Museumsmeile, 23.08.2008 (für Kölnische Rundschau)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;"Entspricht das, was wir hier veranstalten, in etwa euren Vorstellungen von gehobenem Entertainment?", ruft Judith Holofernes ins Publikum - und bekommt ein ohrenbetäubendes "Ja!" aus rund 5000 Kehlen als Antwort. Mit ihrer Band "Wir sind Helden" hatte die Sängerin die Fans auf dem Museumsplatz gänzlich in der Hand. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war sie also, die Gruppe, der seit jeher die Bezeichnung "Konsensband" anhaftet. Und tatsächlich: Bei ihrem Gastspiel auf dem Museumsplatz am Samstagabend herrschte eine derartige Eintracht auf und vor der Bühne, dass es auch den letzten Zyniker in die Flucht schlug. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei schien die Band anfangs anderes im Sinn zu haben: Kurz nach 20 Uhr eröffneten die "Helden" ihr Konzert "Endlich ein Grund zur Panik". Von einem "Zuhause für deine wilden Träume" singt Holofernes darin, und thematisiert damit den Zeitgeist einer visionslosen Jugend, die Gefahr läuft, auf der Suche nach Bedeutung an die falschen Heilsbringer zu geraten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solch scharfsinnige, sehr gegenwärtige Texte sind einer der Gründe für die große Popularität der "Helden". Ein weiterer Grund ist das sympathische, vollkommen ungekünstelte Auftreten der Band, die ohne jedes Pathos auskommt. Große Popstar-Gesten? Fehlanzeige. Stattdessen eine Mischung aus Berliner Schnodderigkeit und Akademikervokabular, das Fans von Popstars-Castings wie Chinesisch vorkommen muss. "Wir lockern unsere eigenen Vorstellungen von Erwachsene-Leute-Entertainment", sagte Judith Holofernes denn auch zu ihrem Bonner Publikum. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Argumente haben "Wir sind Helden" auf ihrer Seite: Eingängige, tanzbare Popstücke, die einen mitsingbaren Refrain selten schuldig bleiben. Besonders abgefeiert wurden die Radio-Hits der ersten beiden Platten: "Guten Tag", "Denkmal" und "Gekommen um zu bleiben" etwa. Der gut eingespielte Bläsersatz, den sich die Band für die Sommertour leistet, verleiht sowohl ihren eigenen Stücken als auch der grandiosen Covernummer "Why can´t I be you" von The Cure zusätzliche Dynamik. Und bei all dem Pop und all der guten Laune hat ein "Helden"-Konzert sogar zwei, dreimal etwas Tiefe, etwa bei der Ballade "Ein Elefant für Dich". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt also ein rundum überzeugendes Gastspiel, das von Jung - es waren erstaunlich viele Kinder da - bis Alt jeden begeistert haben dürfte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-9116271248626970750?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/9116271248626970750/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=9116271248626970750' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/9116271248626970750'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/9116271248626970750'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/08/wir-sind-helden-auf-der-bonner.html' title='Gehobenes Entertainment mit Wir sind Helden'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-6643768871571094236</id><published>2008-04-24T20:50:00.003+02:00</published><updated>2008-04-24T20:58:47.336+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Film'/><title type='text'>Top 5: Deutsche Kinofilme</title><content type='html'>Zuletzt habe ich "Die Welle" ertragen müssen. Statt eines (verdienten!) Verrisses nun der Versuch, die fünf besten deutschen Kinofilme auf die Reihe zu kriegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;1. Das Boot&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2. Das Experiment&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;3. Bang Boom Bang&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;4. Winterschläfer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;5. Werner - Beinhart&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-6643768871571094236?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/6643768871571094236/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=6643768871571094236' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/6643768871571094236'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/6643768871571094236'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/04/top-5-deutsche-kinofilme.html' title='Top 5: Deutsche Kinofilme'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-4949295424884702790</id><published>2008-04-23T20:09:00.009+02:00</published><updated>2008-04-24T01:53:52.347+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>SDNMT/Seidenmatt</title><content type='html'>Das kommt jetzt reichlich spät, das Konzert ist ja schon anderthalb Monate her. Aber auf dieser Seite spielt Zeit ja eher eine untergeordnete Rolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war vor etwa vier Jahren, als mir auf Umwegen eine Promo-CD der damals noch &lt;a href="http://www.myspace.com/sdnmtseidenmatt"&gt;Seidenmatt&lt;/a&gt; heißenden Berliner in die Hände fiel. "Wasserluft" hieß das Debüt und die Musik darauf war eine Offenbarung. Damals wurde ich zum ersten Mal des Begriffs Post-Rock gewahr, Mogwai und Konsorten kannte ich noch nicht (Spätzünder!). Das war vertrackt und doch eingängig, atmosphärisch und trotzdem manchmal auf die Fresse, größtenteils handgemacht und dennoch irgendwie neu. Seidenmatt machten noch einmal deutlich, wie überflüssig Gesang eigentlich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Jahre und zwei Alben später nun das Wiedersehen im Kölner Underground. Diesmal als zahlender Gast. Eigentlich hatte das Konzert Ende November schon stattfinden sollen und &lt;a href="http://www.myspace.com/youmightbewrong"&gt;I might be wrong&lt;/a&gt; aus Berlin sollten auch mitkommen. Schade dass daraus nichts geworden ist. Immerhin waren noch SDNMT's Proberaumkollegen von &lt;a href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&amp;amp;friendid=74768643"&gt;Elikan Dew&lt;/a&gt; mit von der Partie, die soliden, eingängigen und recht abwechslungsreichen Indie-Rock mit mehrstimmigem Gesang ablieferten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass sich SDNMT weiter entwickelt haben, war schon auf ihrem 2005er-Album "If you use this software often - buy it" erkennbar. Die markanteste Veränderung war seinerzeit der dann doch aufgegriffene Gesang, der für meinen Geschmack im besten Fall überflüssig war. Instrumental fand das zwar noch größtenteils im Kontext der ersten Platte statt, kam jedoch nicht mehr so scheinbar lässig rüber. Mehr als beim Debüt merkte man "IYUTSO-BI" an, wie viel Kopfzerbrechen darin gesteckt haben muss. Die Arrangements waren noch vertrackter, die Entladungen seltener und alles irgendwie math-rockiger. Und, wie gesagt, eben der Gesang. Kurz und gut: Ich ging ohne die Kenntnis des dritten Albums "The goal is to make the animals happy" (2007) zum Konzert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu dem ich nun endlich komme! Im Großen und Ganzen war das angesichts des vernünftigen Eintrittspreises und der unterhaltsamen Vorband durchaus okay. SDNMT haben, glaube ich, nur Stücke ihrer letzten beiden Alben gespielt, was ich schade fand. Es bestätigte sich für mich, dass ihre Musik ein wenig zu verkopft geworden ist. Da ist viel Ungerades, Überraschendes, Abruptes in ihren Stücken. Hatten sie sich auf ihrem Debüt noch einige Flächen erlaubt, und einer behutsamen dynamischen Steigerung immer wieder enorme Eruptionen folgen lassen, üben sich die Berliner nun darin, Höhepunkte immer weiter hinauszuzögern oder gleich zu unterschlagen. Statt Post-Rock Anti-Rock. Die Zwischenräume füllen sie fast ausnahmslos aus, irgendetwas passiert immer bei SDNMT, und sei es, dass wieder jemand singt. Was live übrigens nicht so rüberkam wie auf Platte, wo der Gesang für meinen Geschmack etwas zu exaltiert wirkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo SDNMT an athmosphärischen Sequenzen sagen wir mal sparsamer geworden sind, tat die Location ihr Übriges. Solche Musik muss mit einer gewissen Würde daher kommen, sie braucht einen passenden Rahmen und auch eine durchdachte Lichtschau. An jenem verregneten Frühjahrsdienstag jedoch war nichts davon zu spüren. Nur etwa 40 Leute verloren sich im hässlichen Underground, und man kennt ja das Kölner Indie-Publikum, das dann mit verschränkten Armen vor einer Band steht und eher selten zu Gefühlsausbrüchen neigt. Wenn dann auch noch die süffisante Frage nach einer Kuhglocke (dem Fetisch jedes 80er-Lederhosen-Schlagzeugers schlechthin) kommt, darf man den Musikern nicht übel nehmen, dass sie ein wenig reserviert bleiben. Was im Underground leider der Fall war. Oder so gesehen: Die Band schien eher für sich selbst zu spielen. Dabei jedoch hatten sie augenscheinlich Spaß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: SDNMT sind definitiv eine Reise wert, vor allem wenn sie in einem etwas würdevollerem Rahmen auftreten. Ich würde mir allerdings wünschen, dass sie sich bei ihren Arrangements weniger verzetteln und stattdessen öfter große Gefühle (Mann, klingt das pathetisch) zulassen. Und zwar lieber instrumental als gesanglich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-4949295424884702790?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/4949295424884702790/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=4949295424884702790' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/4949295424884702790'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/4949295424884702790'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/04/sdnmtseidenmatt.html' title='SDNMT/Seidenmatt'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-8422345004938609929</id><published>2008-03-21T19:34:00.010+01:00</published><updated>2008-04-24T02:03:19.098+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mixtape'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>Mixtape (mit Anmerkungen)</title><content type='html'>Da fanden wir eben diese &lt;a href="http://mixwit.com/"&gt;geile Seite&lt;/a&gt;, wo man Mixtapes am Rechner machen kann (so ein bisschen best of both worlds mäßig) und prompt mussten wir reinhauen. Wie in guten alten Zeiten, als sowas noch als Tagewerk durchging. Immer diese Nostalgie-Flashs. Aber in Zeiten, wo einem die Achtziger ständig &lt;a href="http://youtube.com/watch?v=W56_ek1Px6g"&gt;um die Ohren geknallt&lt;/a&gt; werden und einen anscheinend auch wieder einholen, darf man wohl auch wieder Mixtapes machen. Und sie sich nachher auf seinem ipod verstohlen in der U-Bahn anhören und - zack! Zurück in 2008.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="width: 430px; height: 350px; text-align: center;"&gt;&lt;embed type="application/x-shockwave-flash" name="mixwit_mixtape_510db89347c79f524e12c1912a4f5752" src="http://www.mixwit.com/flash/widgets/shell.swf" quality="high" wmode="transparent" flashvars="env=embed&amp;amp;widget=510db89347c79f524e12c1912a4f5752&amp;amp;playlist=72d7bfdef0a178a6bd6ff7ba88a46462&amp;amp;vuid=embed" align="middle" height="327" width="426"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;div style="margin: auto; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.mixwit.com/create?refer=embed"&gt;&lt;img src="http://mixwit.s3.amazonaws.com/public/resources/img/embed/make-a-mixtape.gif" style="border: 0px none ;" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="visibility: hidden; width: 0px; height: 0px;" src="http://counters.gigya.com/wildfire/CIMP/Jmx*PTEyMDYxMjQzNzY2MjEmcHQ9MTIwNjEyNDM5OTExOSZwPTE4NDMzMSZkPSZuPQ==.jpg" border="0" height="0" width="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens war es schon in der Blütezeit der Mixtapes (also bis etwa Ende der 90er) eine verbreitete Unart, seine Machwerke all seinen Freunden vorzuspielen und ganze Abende im Autoreverse-Modus zu verbringen. Da gab es mal eine Kellerraum-Party, die wir mit einem einzigen NOFX-Mixtape bestritten! 90 Minuten Punkrock und 10 Kästen Wicküler Pils reichten für eine gute Zeit! Gerne wurden die selbstgemachten Kassetten auch zu allen möglichen Anlässen verschenkt - und ganz Wagemutige trauten sich sogar, mit ihren Tapes beim DJ im Jugendheim vorstellig zu werden ("Musst nur kurz bis zum übernächsten Lied vorspulen - is echt total cool!") Das war jedoch meist genauso erfolglos wie der Versuch, der Dame seiner Wahl mit einem in Herzblut getränkten Mixtape seine Empfindungen verständlich machen zu wollen. Denn Mädchen standen auf K' s Choice, Oasis und den Sänger von Bush und waren wie eh und je beratungsresistent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geblieben ist jedoch eines: "Ihr wollt euch doch alle nur profilieren!" Dieses Zitat stammt von einem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Mirkohensch"&gt;Weggefährten&lt;/a&gt;, der uns damals 18-Jährigen mal so richtig den Kopf waschen wollte. Abgesehen davon, dass er selbst nichts anderes tat, hatte er natürlich Recht - und hat es noch. Warum sonst würden wir nun alle Blogs raushauen, auf Myspace unsere Lebensgeschichte erzählen, unseren Musikgeschmack statistisch und minutiös &lt;a href="http://www.lastfm.de/user/yaksman/"&gt;dokumentieren&lt;/a&gt; und auf studivz private Sauforgien bebildern? Und das auch noch ungefragt und ganz sicherlich gegenüber einer übersichtlichen Schar Interessierter (ihr wisst schon, die mit dem Bus kommen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und deswegen ist das Phänomen Mixtape ein zeitloses. Denn mal ehrlich: Die besten Mixtapes macht man immer (für sich) selbst. Niemand anders kann nachvollziehen, wie viel Mühe und Leidenschaft in so einer Kassette steckt. Und jeder andere würde andere Stücke in einer anderen Reihenfolge auswählen. So gut wie nie ernten Mixtapes die Begeisterung und Anteilnahme, die sie in den Augen ihrer Erschaffer verdienen. Aber vielleicht - und ich halte es für möglich! - lässt sich aus jedem mit Leidenschaft gemachtem Mixtape eine Art musikalische DNA extrahieren, mit deren Hilfe man den Urheber sozusagen, nun ja - klonen kann! Also zumindest den Musikliebhaber, der dahinter steckt. Aber das würde wiederum auf Kosten des Einzigen gehen, was Mixtapes ausdrücken sollen: Einen individuellen Musikgeschmack.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt also viel Gerede um eine Sache, die schlicht ein schönes Hobby für Audiophile ist. Und dennoch - haben wir nicht alle die Hoffnung, dass er eines Tages kommt: Der Bus mit den Leuten, die das interessiert?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-8422345004938609929?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/8422345004938609929/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=8422345004938609929' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/8422345004938609929'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/8422345004938609929'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/03/mixtape.html' title='Mixtape (mit Anmerkungen)'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-3294900687252802350</id><published>2008-01-21T22:32:00.002+01:00</published><updated>2008-07-31T19:57:59.112+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Platte'/><title type='text'>Of Montreal - Satanic Panic In The Attic (2004)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Dem Namen nach erwartete ich irgendwas Kanadisches, irgendeine wirre, aber sympathische Freigeisterei, wie sie Kanadier zuweilen kredenzen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Was ich bekam, war eine Band, die ich mir anfangs vorstellte wie eine kleine, lustige Truppe von stecknadelkopfgroßen Männlein, die ihre winzigen Instrumente und Verstärker in meinem Gehörgang aufgebaut haben und dort nun immer mal wieder ein bisschen zocken. Sie sind große Fans von Timothy Leary, von den Kinks und den Beatles - und haben es irgendwie geschafft, ganz Ähnliches zu treiben wie ihre großen Vorbilder. Nur sind sie ja ganz klein und niedlich, und anfangs mag man sie noch nicht so ganz ernst nehmen und belächelt sie ein wenig.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Um zu "Satanic Panic" zurück zu kommen: Der Wendepunkt in der Wahrnehmung dieser Platte liegt ziemlich genau zwischen dem Schluss des zweiten Stücks "Lysergic Bliss" mit seinem wilden Chorgesang und dem Anfang von "Will you come and fetch me". An dieser Stelle beginnt etwas, das zeitweise an die magischen Momente der "Abbey Road" erinnert - wenn auch an eine Miniaturausgabe des Beatles-Monuments.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Man mag ihnen einen ungeheuren Zitate-Verschleiß vorwerfen, aber man muss Of Montreal (die natürlich gar keine Kanadier sind) wirklich zu Gute halten, dass sie es raus haben, marmeladenklebrige Ohrwürmer zu komponieren, die sich im Gehörgang geradezu fest zecken. Der Legende nach hat Sänger und Songwriter Kevin Barnes diese Platte fast alleine produziert und eingespielt. Sie wäre definitiv ein fantastisches Gesellenstück für einen Lehrling der Paul McCartney-Gedächtnisschule. Dem Direktor dürfte das Ganze zwar ein bisschen zu ironisch vorkommen, aber hey, das ist man der Gegenwart schuldig. Nur zitieren wäre ja auch irgendwie langweilig.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;"Satanic Panic in the Attic" ist mit catchy Melodien geradezu vollgestopft. Was beim ersten Hören noch ein wenig konfus und verspielt wirkt, entpuppt sich nach und nach als Ansammlung zwingender Pointen. Die wichtigste Wirkung entfaltet dabei der stets mehrstimmige Gesang Kevin Barnes', der ein grandioser Nostalgiker sein muss. Instrumental werden die letzten verbleibenden Lücken mit jeder Menge weiterer Melodeien geschlossen. Das ist immer fluffig und nie zu schwer, und manchmal rockt oder funkt es sogar ein bisschen. Sound und Produktion sind gerade noch zeitgemäß und trotzdem halbwegs Sixties-authentisch.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Fazit: Sixties-affine und gegen Hippiegestik wenigstens tolerante Musikfreunde bekommen hier großartige und sehr nostalgische Popmusik, die die leichten Momente des Lebens noch ein wenig mehr erleichtert. In Amerika heißt "Pop" auch "Limo" - und hier wird mit zuckersüßen Melodien dermaßen rumgesaut, dass nachher alles klebt. Sogar dann noch, wenn man glaubt, alles sauber gemacht zu haben. Vielleicht ist dies deswegen noch keine 'bleibende' Musik, aber hartnäckig ist sie allemal.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-3294900687252802350?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/3294900687252802350/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=3294900687252802350' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3294900687252802350'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3294900687252802350'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/01/of-montreal-satanic-panic-in-attic-2004.html' title='Of Montreal - Satanic Panic In The Attic (2004)'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-1874047587330445476</id><published>2008-01-16T16:54:00.001+01:00</published><updated>2008-01-16T16:59:01.375+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Votum'/><title type='text'>Für den Notfall</title><content type='html'>Die berüchtigte einsame Insel! Welche drei Bands kommen mit?&lt;br /&gt;Sabrina nimmt mit:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;- Elliot Smith&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;- The Smiths&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;- Cat Power&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich packe ein:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;- Radiohead&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;- Sonic Youth&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;- Beatles&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-1874047587330445476?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/1874047587330445476/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=1874047587330445476' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/1874047587330445476'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/1874047587330445476'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/01/fr-den-notfall.html' title='Für den Notfall'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-6929490558603477154</id><published>2008-01-04T14:00:00.001+01:00</published><updated>2008-07-31T19:58:40.966+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Feature'/><title type='text'>The Strokes leben lieber</title><content type='html'>Wie kommt der jetzt auf die Strokes? Berechtigte Frage. Schließlich hat die Band aus New York offenbar ihre große Zeit längst hinter sich. Und es liegt nahe, die Strokes als eine dieser klassischen, kurzlebigen Rockphänomene abzutun, als eine dieser Bands, die ihr Pulver viel zu früh verschießen und dann von Ruhm und Geld gelangweilt sich entweder auflösen oder nur noch Belanglosigkeiten raushauen. Man hat das ja oft erlebt, und zuweilen bewahrte nur das frühe Ableben des Sängers eine großartige Band vor dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Julian Casablancas hat sich bislang nicht umgebracht. Die Strokes sind, zumindest für die musikalische Gegenwart, bedeutungslos geworden. Mit ihrem 2005er Album "First Impressions of Earth" haben sie überzeugend dargelegt, dass ihr Trumpf eine ungestüme, unperfekte Leidenschaft war, die eine Band im Musikbusiness zwangsläufig verlieren muss. Ihr Versuch, sich mit glasklaren Arrangements und kalkulierter Pop-Architektur weiterzuentwickeln, scheiterte jämmerlich, auch weil eigentlich niemand so etwas von ihnen hören wollte. Man konnte sich fragen, ob da zu viele oder zu wenig Drogen im Spiel waren. Da sie alle noch leben, vermutlich letzeres.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wird man den Strokes mit diesem zu kurz greifenden Urteil nicht gerecht. Es ist zwar leider davon auszugehen, dass von ihnen keine bahnbrechenden Werke mehr zu erwarten sind. Doch haben die New Yorker mit ihrem wilden Garage-Rock am Anfang dieses Jahrzehnts eine Welle ausgelöst, deren Nachwirkungen bis heute spürbar sind. Einerseits musikalisch, mit ihrer Rückbesinnung auf handgemachten, leidenschaftlichen und unprätentiösen Indie-Rock. Ihr noch vor "Is this it?" (2001) veröffentliches Demo (auf dem bereits fast alle Hits enthalten waren) war dabei noch wesentlich prägnanter als das spätere Debüt-Album. Andererseits traten The Strokes auch ästhetisch eine Welle los: Nicht nur in ihren Kompositionen, auch in ihren Videos und sogar in ihrem Outfit fanden sich deutliche Frühachtziger-Reminiszenzen, die heute in der Musikszene unübersehbar geworden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erinnere mich noch an ein Live-Konzert, das seinerzeit (2002) auf MTV ausgestrahlt wurde. Als Kind der Achtziger war mir die Mode dieser Zeit ziemlich zuwider. Dann sah ich den Gitarristen Nick Valensi in engen Röhrenjeans und mit einem dieser billig aussehenden Stoff-Jackets auf der Bühne herumstaksen. Alle fünf Musiker sahen für meine Begriffe betont uncool aus. Das machte die Musik natürlich nicht schlechter und war mir letztlich auch ziemlich egal. Der Modewelt aber offenbar nicht: Mittlerweile sieht man viele junge Leute zwischen 15 und 25, die Nick Valensis kleine Geschwister sein könnten. Man denke nur an die ganzen Indie-Chicks, die überall herum laufen und sich, man sehe es ihnen nach, über den süßen Sänger von Billy Talent austauschen (das erwähne ich nur, weil ich es gestern erlebt habe).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist Mode ein flüchtiger Wert, flüchtiger jedenfalls als Musik. Und auf diesem Feld gibt es Meilensteine, die zurecht in Erinnerung behalten werden. Ein Beispiel ist Nirvana. Was war das für eine grausame Musiklandschaft, in die Nirvana Anfang der Neunziger hineinstürzten: Rock'n Roll-Poser, allen voran die unsäglich käsigen Guns'n Roses, mit Föhnfrisuren und Dauerwellen. Hair-Metal (Europe), Euro-Pop (Snap) und Mammutkonzerte von Rod Stewart. (Leider scheint der ganze Quatsch mittlerweile wieder hip zu sein, vermutlich auch ein Verdienst der Strokes.) Jedenfalls platzten Nirvana mit ihrer rauhen, explosiven Musik und ihrer Fuck You-Attitüde in diese kranke Zeit hinein und sorgten für einen - wenn auch vorübergehenden - Bedeutungsgewinn der Rockmusik. Ihre Ära dauerte gut drei Jahre, brachte zwei Studioalben und unzählige Epigonen hervor. Und natürlich den Medienhype des ominösen Grunge. Wie wir heute wissen, eine ebenso schwammige wie flüchtige Angelegenheit, die im weithin nichtssagenden Begriff des Alternative münden musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als The Strokes 2000 auf der Bildfläche auftauchten, ähnelte die Musiklandschaft der von 1990. Die Rockmusik erging sich wieder einmal in Posen, Nostalgie und Spartenprogrammen. HipHop war längst omnipräsent geworden, die Zukunft vermutete man im Elektronischen und Grunge wurde von peinlichen Patheten wie Creed oder Bush verkörpert. Bands wie Guano Apes oder die gealterten Metallica gruben der Rockmusik eifrig ein tiefes Grab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hätte sich Julian Casablancas 2004 umgebracht oder wäre sonstwie verblichen, die Signifikanz der Strokes für das gesamte Jahrzehnt wäre offensichtlich. Stattdessen haben Bands wie The Hives, die Babyshambles oder Kings of Leon für sie das Ruder übernommen. Die Indie-Rockszene ist wieder breit gefächert und sogar teilweise konsensfähig. Es wäre auch ohne die Strokes so gekommen, aber eine Band muss nun mal zur rechten Zeit am rechten Ort das Richtige tun. Viel mehr haben Joy Division oder Nirvana auch nicht vollbracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J. Casablancas lebt noch, er ist verheiratet und schaut sich gerne Baseball-Spiele an. Es heißt zwar, die Strokes würden Anfang 2008 eine neue Platte aufnehmen. Aber allzu motiviert scheinen sie nicht mehr zu sein. Das macht auch gar nichts. Auch wenn sie halbwegs in Vergessenheit geraten sind - The Strokes haben ihre Schuldigkeit getan. Ihnen gebühren horrende Tantiemen, glückliche Familien - und sicher das eine oder andere Plätzchen auf Nostalgiesamplern, die irgendwann über dieses Jahrzehnt zusammengestellt werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-6929490558603477154?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/6929490558603477154/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=6929490558603477154' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/6929490558603477154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/6929490558603477154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/01/strokes-ein-nachruf.html' title='The Strokes leben lieber'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-8535907383355843391</id><published>2007-12-20T19:18:00.000+01:00</published><updated>2008-01-22T00:50:22.451+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='News'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hörbuch'/><title type='text'>Hörbuch: Schnitzlers Traumnovelle</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pFdrDhGeAAg/R356Tvfn54I/AAAAAAAAAAg/7GmNtv2yhCo/s1600-h/schnitzler_2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pFdrDhGeAAg/R356Tvfn54I/AAAAAAAAAAg/7GmNtv2yhCo/s200/schnitzler_2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5151689503343634306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Vor kurzem hab ich studiert! Diesmal ging es um den österreichischen Autor &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Schnitzler"&gt;Arthur Schnitzler&lt;/a&gt;, dessen "Traumnovelle" gerade in einer wirklich brauchbaren Version als Hörbuch aufgenommen wurde. Und zwar von dem Berliner Musiker &lt;a href="http://blog.texorama.de/musik/"&gt;Tex&lt;/a&gt;, der mir bislang wenig sagte, nun aber umso mehr vorliest. Sein Hörbuch kann man in seinem &lt;a href="http://blog.texorama.de/"&gt;Blog&lt;/a&gt; für lau herunterladen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-8535907383355843391?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/8535907383355843391/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=8535907383355843391' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/8535907383355843391'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/8535907383355843391'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2008/01/hrbuch-schnitzlers-traumnovelle.html' title='Hörbuch: Schnitzlers Traumnovelle'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_pFdrDhGeAAg/R356Tvfn54I/AAAAAAAAAAg/7GmNtv2yhCo/s72-c/schnitzler_2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-4385975176559292788</id><published>2007-12-20T13:22:00.000+01:00</published><updated>2008-01-04T20:51:47.981+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Platte'/><title type='text'>Radiohead - In Rainbows (Bonus-CD)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pFdrDhGeAAg/R35-jffn58I/AAAAAAAAABA/I8Ve5CaF6OY/s1600-h/radiohaed-1191667983.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pFdrDhGeAAg/R35-jffn58I/AAAAAAAAABA/I8Ve5CaF6OY/s200/radiohaed-1191667983.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5151694171973085122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Mittlerweile ist ja die Bonus-CD von Radioheads "In Rainbows" raus, und dazu will ich noch ein paar Sätze loswerden. Was ich von der eigentlichen Platte halte, habe ich ja schon &lt;a href="http://psilosonic.blogspot.com/2007/10/plattenkritiken.html"&gt;ausgiebig dargelegt&lt;/a&gt; (s.u.). Bleibt zu ergänzen, dass die Bonus-Stücke das Gesamtergebnis des Albums ziemlich aufpeppeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Down is the new up&lt;/span&gt; hat eine warme, relaxte Stimmung und vor allem eine Melodie mit Ohrwurmcharakter. Dass Thom Yorke zum Schluss hin schon wieder den Bono-Frosch im Hals hat, tut zwar ein bisschen weh, lässt sich aber verschmerzen. Tipp: Wer ein bisschen Ahnung von Audio-Editoren hat, sollte versuchen, diese 20 Sekunden rauszuschneiden.&lt;br /&gt;Bei &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Go slowly&lt;/span&gt; handelt es sich um eine dieser Radiohead-typischen, elegischen Pathos-Nummern, die im richtigen Moment durchaus für Gänsehaut sorgen. Derlei Stücke ziehen sich wie ein roter Faden durch den Backkatalog der Band. Schön ist, dass diesmal nicht ganz so dick aufgetragen wird wie teilweise auf der "Hail to the thief"-Platte. In diesem Fall war die Reduktionsmethode erfolgreich. Leider ist das ganze einen Tick zu kurz geraten, aber geschenkt.&lt;br /&gt;Mein absoluter Favorit des gesamten Albums ist &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Last Flowers&lt;/span&gt;. Der Vergleich mag hinken, aber ich sehe es irgendwo zwischen dem lakonischen "No surprises" und der Live-Version von "Like spinning plates". Eine wunderschöne Melodie trifft auf ebenso minimalistische wie effektive Instrumentierung. Sehr bewegend.&lt;br /&gt;Bei &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Up on the ladder&lt;/span&gt; habe ich schon einige Male besorgt nachgesehen, ob meine Boxen noch in Ordnung sind. Von der Stimmung her einigermaßen depressiv, mit einer klaustrophobischen Gitarre und einem Keyboard, das mich ein wenig an The Cure Mitte der Achtziger erinnert. Ist jetzt nicht der Hammer, aber besser als einiges anderes.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bangers &amp;amp; Mash&lt;/span&gt; sollte man vermutlich laut in der Indie-Disco hören. Sehr dynamisch mit einer energischen Gitarre und fiebrigem Gesang.&lt;br /&gt;Zu guter Letzt eine als solche durchaus geeignete Schlussnummer:  &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;4 Minute Warning&lt;/span&gt;  ist recht simpel gehalten,  mit einer einfachen Melodie und verhaltener Untermalung. Radiohead machen ihren Frieden mit uns.&lt;br /&gt;Die beiden Füller &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mk1&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mk2&lt;/span&gt; haben ergeben immerhin fast 2 Minuten mehr Spielzeit und stören nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt hat "In Rainbows" nun 12 bis 13 gute bis hervorragende Stücke, die zusammen auf etwa 50 Minuten kommen - und so wird am Ende doch noch alles gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächstes Mal kein Wort mehr über Radiohead. Versprochen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-4385975176559292788?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/4385975176559292788/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=4385975176559292788' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/4385975176559292788'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/4385975176559292788'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2007/12/fan-blog.html' title='Radiohead - In Rainbows (Bonus-CD)'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_pFdrDhGeAAg/R35-jffn58I/AAAAAAAAABA/I8Ve5CaF6OY/s72-c/radiohaed-1191667983.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-4175723273568770376</id><published>2007-12-04T16:05:00.000+01:00</published><updated>2008-01-04T19:46:31.273+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Platte'/><title type='text'>Babyshambles - Shotter's Nation</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pFdrDhGeAAg/R35-_Pfn59I/AAAAAAAAABI/c1lgOswmuSc/s1600-h/Babyshambles-Shotters-Nation-414053.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pFdrDhGeAAg/R35-_Pfn59I/AAAAAAAAABI/c1lgOswmuSc/s200/Babyshambles-Shotters-Nation-414053.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5151694648714454994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Erstaunlich genug, dass die Babyshambles noch ne Platte zusammen geschustert haben! Wer hätte damit noch gerechnet angesichts der vielen Presse-, Drogen- und Knasttermine von Frontmann Pete Doherty. Ich fand ja die "Down in Albion" wirklich erfrischend. Im Gegensatz zu einer Menge anderer Leute, die Pete Doherty wohl in erster Linie für eine lächerliche Figur halten (was man vertreten kann) und denen das Zeug wohl zu verschroben war. Stimmt ja auch. Abgesehen von der ordentlichen Indie-Chick-Hymne "Fuck Forever", wurde ganz schön planlos rumgelärmt und einen Refrain blieben die Herren auch schon mal schuldig. Die Band klang auf ihrer ersten Platte durchgehend besoffen und bei "Pentonville" wurde wohl auch der letzte Philanthrop zum Ragga-Hasser. Trotzdem hob sich "Down in Albion" erfreulich vom Tagesgeschäft ab, weil sie glaubhaft dekadent rüberkommt. Man könnte meinen, morgens um 3 im Babyshambles-Proberaum rumzuhängen, neben einem zieht Kate ihr Koks, die Jungs spielen noch einen und Pete fällt ins Schlagzeug. Wer sich diese Szene ganz amüsant vorstellt, gehört wohl potentiell zur Babyshambles-Zielgruppe. Und ist man da einmal drin, findet man auch irgendwann die gar nicht mal so unraffinierten Melodien auf der ersten Platte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hat Pete Dohertys Band seine letzte Entzugsphase schamlos ausgenutzt? Melodien sind auf "Shotter's Nation" jedenfalls in rauen Mengen zu finden. Was auch ganz schön ist. Und ganz nebenbei auch Foo Fighters-Hörer für die Babyshambles erwärmen könnte. Na ja, ganz so schlimm ist es zum Glück nicht. Diesmal haben die Stücke halt mehr Hand und Fuß, sind insgesamt aufgeräumter und haben auch alle einen Refrain. Es wird sogar hier und da ein wenig geschmachtet. Die ganze Band klingt fit wie ein Discoteenie-Turnschuh, was wohl auch der sorgfältigeren, sauberen Aufnahmetechnik zu verdanken ist. Das mag jetzt alles ein wenig ironisch rüber kommen, soll aber insgesamt nicht in negativer Kritik münden. "Shotter's Nation" ist schon ne gelungene Platte, nur eben weniger Punk und dafür mehr Anbiederung. Jetzt können die Leute was lernen, die das Debüt einfach nicht ernst nehmen wollten und nun ganz erstaunt tun, dass sie doch gar nicht so scheisse sind, die Babyshambles. Ich finde: Schade, dass sie so zahm geworden sind. Aber wenigstens lebt er noch, der Peter, und angeblich soll er mit den Jungs im Januar in Köln aufspielen. Lassen wir uns überraschen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-4175723273568770376?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/4175723273568770376/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=4175723273568770376' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/4175723273568770376'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/4175723273568770376'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2007/12/babyshambles-shotters-nation.html' title='Babyshambles - Shotter&apos;s Nation'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_pFdrDhGeAAg/R35-_Pfn59I/AAAAAAAAABI/c1lgOswmuSc/s72-c/Babyshambles-Shotters-Nation-414053.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-7126436915055433366</id><published>2007-11-25T17:08:00.001+01:00</published><updated>2008-07-31T19:59:38.771+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='News'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Votum'/><title type='text'>Leservotum: "In Rainbows schon okay"</title><content type='html'>Mit einer deutlichen Mehrheit haben sich die Blog-Leser entschieden: Das neue Radiohead-Machwerk "In Rainbows" wurde von zwei Dritteln aller Poll-Teilnehmer als "schon okay" bewertet. Der dritte Abstimmer (Name der Redaktion bekannt) fand die Download-Platte hingegen "echt dufte".&lt;br /&gt;Das vielsagende Ergebnis der Umfrage wurde umgehend an das Management der Briten weitergeleitet. Inoffiziellen Quellen zufolge soll Thom Yorke dazu geäußert haben: "Leute, geht uns bitte nicht auf den Sack mit euren Erwartungen. Wir haben doch schon mehr Klassiker rausgehauen als jede andere, noch lebende Band! Aber der dritte Typ is'n cooler Sack."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-7126436915055433366?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/7126436915055433366/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=7126436915055433366' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/7126436915055433366'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/7126436915055433366'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2007/11/leservotum-in-rainbows-schon-okay.html' title='Leservotum: &quot;In Rainbows schon okay&quot;'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-5411768544509080748</id><published>2007-11-17T13:12:00.001+01:00</published><updated>2008-07-31T20:00:01.400+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Live'/><title type='text'>65daysofstatic: Fantastischer Lärm</title><content type='html'>Es ist schon eine Herausforderung, ein Konzert von &lt;a href="http://www.65daysofstatic.com/"&gt;65daysofstatic&lt;/a&gt; treffend zu beschreiben. An anderer Stelle wurde ein Gastspiel der Engländer, das sich im Juni im Prime Club zutrug, bereits sehr passend und auch recht kurz mit der Überschrift &lt;a href="http://www.intro.de/live/nachlesen/23041530"&gt;"Ohne Worte"&lt;/a&gt; abgefeiert. Viel habe ich dem eigentlich nicht hinzuzufügen.&lt;br /&gt;Die Schwierigkeit beginnt schon damit, wie 65dos musikalisch einzuordnen sind. Das zeigte sich auch an der Zusammensetzung des Publikums gestern Abend im Kölner MTC: Da standen Metalheads neben Birkenstock-Hippies und Britpop-Mädchen neben Rastas. Vor dem Konzert hatte ich die Band auf Anfrage als "Mogwai in brachial" zu beschreiben versucht. Und sie so auch meiner Begleitung schmackhaft gemacht. Tatsächlich gibt es Sequenzen, in denen 65dos für kurze Momente an Mogwai erinnern, aber ansonsten haben sie - bis auf die Tatsache, dass beide Bands keinen Gesang brauchen - wenig gemeinsam.&lt;br /&gt;Die Combo aus Sheffield ist vor allem eines: Extrem. Da gibt es Noise-Rock-Elemente, die dermaßen druckvoll kommen, dass es einen wegbläst. Teilweise erinnert die Brachialität der Gitarren wohl auch an Metal, habe ich mir sagen lassen - mag sein, mit Metal habe ich wenig am Hut, aber wenn es so ist, dann bitte schön. Zwischendurch immer wieder totale Ruhe, umgesetzt mit milden, flirrenden Gitarren-Feedbacks und dezenten, fast schon pathetischen Pianoeinlagen. Und dann brachiale, stampfende Elektro-Breakbeats, die manchmal fast in Technogefilde abschweifen. Metal, Pathos, Techno - alles Dinge, die ich normalerweise nicht brauche. Aber das macht gerade das Faszinierende an 65dos aus - dass sie sich anscheinend inkompatibler Stilelemente bedienen, die nur in ihrem eigenen Kontext zusammen passen. Das alles ist völlig unvorhersehbar, extrem unterhaltsam - und absolut mitreißend. Selten hat mich ein Konzert dermaßen paralysiert wie das gestern. Nach Radiohead bieten 65dos das intensivste und atmosphärischste Live-Erlebnis, das mir bislang untergekommen ist.&lt;br /&gt;Es war natürlich schade, dass die Band nach nur einer knappen Stunde, in denen sie geschätzte 8 oder 9 Stücke kredenzt hatten, ihr Set beendete. Trotz des frenetischen Jubels gab es auch keine Zugaben. Das lag wohl an den Gastgebern, die pünktlich ihre Disco starten wollten. Aber ich habe nur gedacht, 15 Euro für eine dermaßen fantastische Stunde ist noch immer ein verdammt guter Preis. Nächstes Mal werden sie im Frühjahr als Support von The Cure in Riesentempeln wie der unsäglichen König-Pilsener-Arena spielen - wohl noch kürzer und für horrendes Geld. Das muss dann doch nicht sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Verstärkung der Vorstellungskraft:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://youtube.com/watch?v=U3rV9iPlx6U"&gt;"Don't go down to sorrow"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://youtube.com/watch?v=WneDU-K3Sww"&gt;"Retreat! Retreat!"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://youtube.com/watch?v=jGUGuMRbAG0"&gt;"Fix the sky a little" (live)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fotos vom Konzert im MTC: &lt;a href="http://www.see-scene.de/weatimages/index.php?path=album_01%2Fsub_album_04"&gt;www.see-scene.de&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-5411768544509080748?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/5411768544509080748/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=5411768544509080748' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5411768544509080748'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/5411768544509080748'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2007/11/fantastischer-lrm.html' title='65daysofstatic: Fantastischer Lärm'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-8504101604826999738</id><published>2007-10-27T16:31:00.000+02:00</published><updated>2007-12-26T15:59:58.118+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='News'/><title type='text'>Neu!</title><content type='html'>Wie Ihr seht, sieht es jetzt hier anders aus. Dank der Anregungen und vor allem tatkräftigen Unterstützung von &lt;a href="http://eine-der-guten.blogspot.com/"&gt;Sabrina&lt;/a&gt;, die auch die Grafik da oben aus dem Hut gezaubert hat, macht die Seite endlich was her. Also wenigstens optisch. Inhaltlich will ich mein Bestes tun, da nachzulegen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-8504101604826999738?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/8504101604826999738/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=8504101604826999738' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/8504101604826999738'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/8504101604826999738'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2007/10/neu.html' title='Neu!'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-3994162792431711981</id><published>2007-10-22T17:24:00.000+02:00</published><updated>2008-01-04T20:09:15.776+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Platte'/><title type='text'>Radiohead - In Rainbows</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pFdrDhGeAAg/R36Btffn6CI/AAAAAAAAABw/PbfHQDlcCpI/s1600-h/radiohead_cover_g.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pFdrDhGeAAg/R36Btffn6CI/AAAAAAAAABw/PbfHQDlcCpI/s400/radiohead_cover_g.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5151697642306660386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Seit gut zwei Wochen warte ich darauf, dass man sich auf &lt;a href="http://intro.de/"&gt;intro.de&lt;/a&gt; endlich kompetent, oder wenigstens gewohnt prätentiös zur neuen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Radiohead-Platte&lt;/span&gt; äußert, die ja doch ansonsten in aller Munde ist. Jeder hat sich die zehn Stücke irgendwoher besorgt, im Zweifelsfall sogar legal runtergeladen, und es haben auch viele eine Meinung. intro aber sagt nichts.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Sie tun auch eigentlich gut daran, nicht schnell zu schießen. Radiohead-Platten brauchen ja immer eine Weile, um zu sacken, und man hätte sich nach den ersten Durchläufen auch ganz schön was einfangen können mit voreiligen Urteilen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Also?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"In Rainbows" ist eine ziemlich gute Platte und ganz sicher auch eine der besten des ganzen Jahres. Und doch hat sie mich - vorbehaltlich der noch ausstehenden Ergänzungen - enttäuscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Einzelkritik:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;15 Step&lt;/span&gt;: Beginnt mit einem grausigen Disco-Beat und dazu passendem "sexy" Gesang. Die Rettung kommt zum Glück recht bald mit der sehr schönen Gitarre, auch der Gesang wird entspannter und der Schlagzeuger zeigt ein Einsehen. So löst sich doch noch alles in Wohlgefallen auf, bevor das Stück dann recht prompt zuende ist. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Note: 2-&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bodysnatchers:&lt;/span&gt;  Uptempo-Nummer, die ordentlich abgeht. Radiohead-typische, freakige Gitarren, gemessen an den eigenen Ansprüchen allerdings relativ konventionell. Ähnelt insgesamt ein wenig "2+2=5", ist aber nicht ganz so spannend. Schöne Rocknummer ohne große Überraschungen. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Note: 2-&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nude:&lt;/span&gt; Die Spielart, in der Radiohead eigentlich unerreichbar sind: Gib Thom Yorke einen getragenen Klangteppich mit Akustikgitarren und Streichern, und er singt dich ins Gänsehaut-Koma. Seltsamerweise funktioniert das Rezept aber diesmal nicht. Irgendwas läuft hier bei der Dosierung falsch. Hier trifft ein knochentrockener Bass auf schmalzige Falsett-Uh-Uh-Uhs. Der Melodie fehlen die zündenden Ideen und die Harmonien sind zu altbacken. Man hatte wohl vor, mit weniger mehr zu erreichen. Hat nicht geklappt. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Note: 3&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Weird Fishes/Arpeggi:&lt;/span&gt; Das beste Stück der Platte. Wunderschöne Picking-Gitarren im Dialog, berührender Gesang, gute Spannungssteigerung. Endlich darf abgedriftet werden. Hätte sehr gut auf das Vorgängeralbum gepasst. Ist zwar nichts wirklich Neues, aber doch ein Volltreffer. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Note: 1&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;All I want: &lt;/span&gt;Langsames, fast durchgängig langweiliges Stück. Wird zum Glück gegen Ende doch noch etwas dramatisch. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Note: 4&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Faust Arp:&lt;/span&gt; Akustiknummer mit sehr schönem Gesang und einer netten Melodie. Mit Streicherhilfe noch ein wenig aufgeschmalzt. Mit 2 Minuten nicht länger als es braucht. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Note: 2&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Reckoner:&lt;/span&gt; Fängt mit einem vielversprechenden, scheppernden Schlagzeugbeat an. Schockiert dann aber mit einem Gesang, der mich unvermittelt an Bono erinnert hat (ganz schlimm:"Dedi-caaaa-ted!"). Dank des Refrains und wiederum opulenten Streichern hebt sich das Stück dann doch noch von U2-Niveau ab. Trotzdem nichts für mich. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Note: 5&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;House of Cards:&lt;/span&gt; Jetzt echt: Die ersten zwei Zeilen gehen einfach nicht, Thom. Was dann folgt, ist leider auch ziemlich überflüssig. Das mag ja alles gefällig und harmonisch sein, es sind auch ein paar schöne Delay-Gitarren dabei, aber ich habe selten so ein belangloses Stück gehört.&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Note: 5&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Jigsaw falling into place:&lt;/span&gt; Na, kriegen wir den Arsch wieder hoch? Doch ja, endlich wieder "Hail to the thief"-Niveau: Interessante Harmonien, leidenschaftlicher Gesang und spannende Gitarren. Wie eine Mischung aus "Bodysnatchers" und "Weird Fishes". Leider zu früh zu Ende. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Note: 2+&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Videotape: &lt;/span&gt;Hier funktioniert nun halbwegs, was bei "Nude" ins Leere lief. Und endlich ein Piano. Dazu korpulenter Chorgesang, ein subtiler Bass und spartanischer Schlagzeugeinsatz. Dieses Rumpeln da links ist auch ganz interessant - ja beinahe experimentell! Schönes Lied. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Note: 2&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu fällt mir eine kleine Anekdote aus meiner Schulzeit ein. Eines meiner wenigen ganz guten Fächer war Englisch, und mein damaliger Lehrer hielt recht große Stücke auf mich. Nur war ich leider recht faul, und zuweilen kam da eine Klassenarbeit mit einer 3+ zurück. Dazu die Bemerkung: "Das kannst du doch besser, Lars". Hab ich mir dann gedacht: Ja, stimmt schon, aber ich hatte keinen Bock zu lernen.&lt;br /&gt;Vielleicht haben Radiohead ja das Gleiche gedacht. Genug Geld auf der hohen Kante, keinen Stress mehr mit irgendeiner Plattenfirma, nette Soloprojekte. Leute, geht uns bitte nicht auf den Sack mit euren Erwartungen. Wir haben doch schon mehr Klassiker rausgehauen als jede andere, noch lebende Band! Dürfen wir vielleicht auch mal ne Runde locker bleiben?!&lt;br /&gt;Na klar, Jungs! Geht ja auch die Welt nicht von unter, wenn ihr mal nur ein normal gutes Album macht. Aber so ein paar peinliche Nummern sind nun mal echt dabei, und das habt ihr doch nicht nötig.&lt;br /&gt;Na ja, nix für ungut! Und die 3 Pfund waren ja auch echt ihr Geld wert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nachtrag: intro.de hat tatsächlich irgendwann eine &lt;/span&gt;&lt;a style="font-style: italic;" href="http://www.intro.de/platten/kritiken/23045437"&gt;Plattenkritik nachgelegt&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;, genau genommen sogar zwei, dabei aber m.E. mit beiden ziemlich daneben geschossen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-3994162792431711981?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/3994162792431711981/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=3994162792431711981' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3994162792431711981'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3994162792431711981'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2007/10/plattenkritiken.html' title='Radiohead - In Rainbows'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_pFdrDhGeAAg/R36Btffn6CI/AAAAAAAAABw/PbfHQDlcCpI/s72-c/radiohead_cover_g.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-116932702501642778</id><published>2007-01-20T21:36:00.000+01:00</published><updated>2008-01-23T00:08:28.790+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='News'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gossip'/><title type='text'>Begegnungen der dritten Art</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;Es soll ja Leute geben, die sich für die Menschen an sich interessieren. Also die es spannend finden, ganz unterschiedlichen Individuen zu begegnen und ein paar Worte mit ihnen zu wechseln. Ich zähle mich mal (unter Vorbehalt) dazu!&lt;br /&gt;Ganz vortreffliche Gelegenheiten hierzu bieten sich bei der Wohnungssuche, im Speziellen bei der WG-Zimmersuche. Aufmerksame Geister werden nun bereits wissen oder erraten haben, dass ich in solchen Sachen derzeit unterwegs bin. In der Domstadt, ja ja.&lt;br /&gt;Heute zum Beispiel schaute ich mir ein Zimmer an bei einem Typen, der seiner einer in "Visuals" macht und auch beteuerte, sein Geld damit zu verdienen. Was man sich darunter vorzustellen hat: Videoprojektionen und Lichtspektakel für bevorzugt Elektroparties. Jetzt gerade ist er in Düsseldorf deswegen.&lt;br /&gt;Die Bude war super und so, aber der Typ und ich, das konnte man ungefähr so beschreiben: "Grunge-Veteran-grün-wählender-Kiffer-mit-Struwwelfrisur meets Berlin-Electro-Style-Hipster-mit-oranger-Hornbrille-auf-Speed".&lt;br /&gt;Mit klarem Menschenverstand konnte man recht bald prophezeien, dass diese Kombination zu gewagt sein würde. Trotzdem war die Begegnung irgendwie faszinierend. Auf mein Geständnis, ich würde Musik machen, kam die prompte Frage, ob ich bei myspace sei. Nun - zufällig ja, aber wirklich zufällig, und so wurde mein sträflich vernachlässigtes und eher als Anti-Werbung dienendes myspace-"Profil" erstmals und in meiner Anwesenheit als Referenzquelle gebraucht. Das war natürlich spannend. Und in dieser Sache musste ich meinem, übrigens gleichaltrigen, Gegenüber Recht geben: Ja, doch, wir sind im 21. Jahrhundert. Selbst Beck ist kein Loser mehr. Und dicht sein, das darf man zwar noch immer, aber man sollte dabei gut aussehen. (Oder wenigstens eine coole Sonnenbrille tragen. Das hat er nicht gesagt, aber jemand anders vor ein paar Tagen. Was man nicht alles lernt! Ich sach ja immer: Man bleibt ja nicht dumm.)&lt;br /&gt;Davor hatte ich ein richtig schöne, saubere und frisch renovierte Bude in Ehrenfeld gesehen, in der zwei sehr junge Studenten ihr Dasein fristen. Der noch jüngere von beiden empfing mich gemeinsam mit seiner wenigstens zehn Jahre älteren und ein wenig weise drein schauenden Freundin. Das Zimmer war super akkurat, günstig und hatte zudem noch einen schicken Balkon! Man war sich auch nicht unsympathisch. Doch im Nachhinein dachte ich, herrje, die armen braven Lehramtsstudenten mit ihren Mama-Freundinnen in dieser blitzblanken Wohnung mit dem Putzplan - ob das mal gut geht.&lt;br /&gt;Man sieht, das Leben ist voller gehaltvoller Ereignisse! So kann es ruhig weiter gehen - aber: Verplante Jungs in der Weidengasse ohne Putzplan -  sagt  -  mir  -  zu !!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-116932702501642778?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/116932702501642778/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=116932702501642778' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/116932702501642778'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/116932702501642778'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2007/01/begegnungen-der-dritten-art.html' title='Begegnungen der dritten Art'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37237325.post-3828468308746889095</id><published>2007-01-02T00:13:00.000+01:00</published><updated>2008-01-23T00:14:53.096+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Platte'/><title type='text'>Julia Hummer &amp; Too Many Boys - Downtown Cocoluccia</title><content type='html'>Ach ja, bevor ich mich hier jetzt doch wieder abseile, noch ein kleiner Plattentipp für alle, die sowas gerade brauchen. Hier läuft nämlich gerade die Platte von &lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/juliahummer"&gt;Julia Hummer and too many boys&lt;/a&gt;. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Das ist jetzt weniger der Soundtrack zum Bäume anzünden, aber so als Hintergrundgedudel wäre es auch unterschätzt. Also es ist wirklich sehr nette Musik zum alleine zuhause rumsitzen, auf einen Monitor starren und sich dann und wann am Kopf kratzen. Man kann sicher auch Rotwein dazu trinken und seine Exfreundin anrufen.&lt;br /&gt;Aber ob das eine gute Idee ist, sollte jeder für sich selbst entscheiden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37237325-3828468308746889095?l=psilosonic.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://psilosonic.blogspot.com/feeds/3828468308746889095/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37237325&amp;postID=3828468308746889095' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3828468308746889095'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37237325/posts/default/3828468308746889095'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://psilosonic.blogspot.com/2007/01/julia-hummer-too-many-boys-downtown.html' title='Julia Hummer &amp; Too Many Boys - Downtown Cocoluccia'/><author><name>Psilosonic</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03872733486884620771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://userserve-ak.last.fm/serve/160/2756695.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
